Freitag, 4. Mai 2018

Dávila Zitate und ein kleiner Rundumschlag

Nachdem ich nun mal Geschmack an den Dávila Zitaten gefunden habe,
möchte ich hier das nächste präsentieren;
 Klicken und sich freuen, oder besser in sich gehen und versuchen den Samen des Christentums über den Winter, der kommt, zu retten.

Ich finde es ja eines der seltsamsten Geschichten rund um das 2. Vatikanum, welches  ja angetreten ist um einen neuen Frühling des Glaubens zu erzeugen und was draus geworden ist, ist ein dumpfer nebeliger Herbst und nun steht scheinbar der Winter des Glaubens vor der Tür.

Ich denke kurz und knapp formuliert, dass der liebe Gott was gegen Leute hat, die meinen im Bereich des Glaubens etwas machen zu können und   vermute daher stark, der liebe Gott kann es einfach nicht verknuspern, wenn man daher kommt und meint ihm vorschreiben zu können wir er zu sein hat und was er zu machen hat und was nicht.



Sein Name, wenn man so will ist Jahwe, was heißt ich bin der ich bin,  und damit ist alles gesagt Gott ist Gott und nicht der der eben da ist, wie es neuerdings heißt,

weil er ja genau nicht da ist, wenn man sich so die Geschichte der Christenverfolgungen und Judenverfolgungen anguckt, oder auch den Unfug den die Christen schon im Laufe der Geschichte angestellt haben und weiter anstellen.

Er ist schon da, aber nicht so da, wie man es  in den zahlreichen modernen Kommunionkindermappen behauptet,. als so eine Art guter Mann,. der alles gut macht, alles verzeiht, und eben immer da ist um zu trösten, wieder gut zu machen,  zu schützen und zu verhindern, und das ganz besonders bei denen, die von ihm gar nix wissen wollen.

Sorry so sehr es wahr ist, dass der Herr es den Seinen im Schlaf gibt, so sehr ist es wahr, dass Gott den Seinen aber auch nichts erspart und sein Sein und Dasein, genau nicht so ist, wie es uns in zahlreichen Predigten versucht wird zu erzählen.

Ich glaube dass schon eine Menge Priester daran kaputt gegangen sind, dass sie den Leuten vom immer lieben Gott erzählt haben und wenn dann die Leute mit ihren realen Problemen gekommen sind, eben genau nicht haben helfen können und sich nicht getraut haben auf das Kreuz zu verweisen, von wo alleine das Heil herkommt.

Irgendwie passt das Evangelium von heute dazu, lautet es doch:

12. Dies ist mein Gebot, dass ihr euch einander liebet, wie ich euch geliebet habe.13 [Joh 13,34]
13. Eine größere Liebe hat niemand als diese, dass er sein Leben für seine Freunde hingibt.14 
14. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete.15 
15. Ich nenne euch nun nicht mehr Knechte, denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut; euch aber habe ich Freunde genannt;16 denn alles, was ich von meinem Vater gehört, habe ich euch kundgetan.17 
16. Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt, und habe euch gesetzt, dass ihr hingehet und Frucht bringet, und eure Frucht bleibe;18 damit euch der Vater alles gebe, um was ihr ihn in meinem Namen bitten werdet.19[Mt 28,19

es redet beständig von der Liebe und in unserem Denken ist Liebe und Vorschrift, ein Widerspruch, und die arme Liebe muss für alles mögliche herhalten. Christus sagt klar "Ihr liebt mich, wenn ihr tut, was ich euch geboten habe"
und weil man davor verzeifeln könnte, wenn man drüber nachdenkt, was es heißt Christ zu sein, so sagt er dann "Ich habe euch erwählt!"

Daher wollen wir tun was wir können und das ist immer, selbst wenn sonst nichts mehr geht,  das Beten, wie der Dávila auch in seinem Aphorismus der mit zur Zeit überall unterkommt, feststellt.

Wir sind mit Gott allein, weil die Kirche sich verabschiedet hat, sie stirbt, sagt der Dávila nun bleibe als das Intelligenteste, was man machen kann  nur noch das Beten!

Das erinnert mich doch an einen, mittlerweile schon etwas älteren Roman zum Thema über den ich schon mal geschrieben habe "Katholiken von Brian Moore.

Also beten wir!


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