Donnerstag, 26. April 2018

Ein Manifest für Alfies Leben

Maike Hickson gibt bei OnePeterFive ein Statement der Mitglieder der neugegründeten Johannes Paul II-Akademie für Menschliches Leben und die Familie, zu denen sie selbst gehört, zur Unterstützung von Alfie Evans´ Recht auf Leben wieder. Diese von Professor Josef Seifert geleitete Akademie wurde nach der Umgestaltung der vom Hl. Johannes Paul II geschaffenen Päpstlichen Akademie gleichen Namens durch Papst Franziskus gegründet.
Hier geht´s zum Original: klicken


"MITGLIEDER DER NEUEN AKADEMIE FÜR DAS LEBEN UND DIE FAMILIE ÄUSSERT SICH ZUR CAUSA ALFIE"

Mitglieder der neugegründeten Johannes Paul II Akademie für Menschliches Leben und die Familie (JAHLF) die teilweise von den früheren Mitgliedern der Päpstlichen Akademie für das Leben (PAV) gegründet wurde, haben beschlossen, ein Statement zur Verteidigung von Alfie Evans und seinen Eltern Tom und Kate Evans herauszugeben.
Die folgenden Mitglieder, die entweder Vorstandsmitglieder, Mitglieder des Beirats oder einfache Mitglieder sind, haben den darunter folgenden Text unterschrieben :

Professor Josef Seifert (Präsident), Doyen Nguyen, ArztPaul A Byrne Arzt, Professor Roberto de Mattei, Professor Claudio Pierantoni, Thomas Ward, Arzt, Philippe Schepens, Rzt, Professor Carlos Casanova, Dr. Maike Hickson, Professor Luke Gormally, John-Henry Westen, M.A., Christine de Marcellus Vollmer, Mercedes Wilson, Pedro Luis Llera, und Virginia Coda Nunziante.
Lesen Sie bitte das Statement: 
FÜR ALFIE EVANS
Kein Mann und keine Frau guten Willens kann unberührt bleiben, wenn er Alfie Evans´ Elend und das seiner Eltern sieht, ihren heroischen Kampf gegen die Tyrannei einer medizinisch-juristischen Allianz.
Der 23-Monate alte Junge ist zwei Tage am Leben geblieben und hat allein geatmet, nachdem die unterstützende Beatmung duch ein Beatmungsgerät am 22.4.18 abgeschaltet worden war.
Ihm wurde die Italienische Staatsbürgerschaft verliehen und ein Ambulanzflugzeug stand bereit, um ihn nach Rom ins Bambino Gesù Krankenhaus zu bringen, zu einer fortgesetzten angemessenen unterstützenden Pflege.
Dennoch hat das Oberste Gericht von Manchester am 23.4.18 beschlossen, daß dem Kind nicht erlaubt wird, nach Italien zu fliegen.

Ist die offensichtlichste Frage, die unser kollektives Gewissen bewegen sollte, nicht: "Wer hat das natürliche Recht, für Alfie zu sorgen und sein bestes Interesse zu wahren?
Ist das der Staat oder sind es die Eltern des Kindes? Es versteht sich von selbst, daß Eltern- Dank der Eltern-Kind-Beziehung- das natürliche Recht haben, im besten Interesse und zum Wohl ihres Kindes zu handeln; und die Ausübung dieses Rechtes kann nicht ungerechterweise durch staatliche Zwangsmaßnahmen verweigert werden, außer in Fällen von Mißbrauch und Vernachlässigung.





Die zweite Frage, die unser kollektives Gewissen bewegen sollte, ist diese: Worauf bezieht sich "bestes Interesse"?  Im besten Interesse jemandes zu handeln, ist Gutes für ihn oder sie zu wollen. Das fundamentalste Gut in diesem irdischen Leben ist nichts anderes als das Leben selbst, dessen grundlegendste Dimension das biologische (vegetative) Leben ist.
Wer ist der Urheber des Lebens wenn nicht der Schöpfergott selbst?
Kein Mensch ist Urheber seines eigenen Lebens. Das grundlegendste Menschenrecht ist das Recht auf Leben und deshalb ist es die fundamentale Pflicht aller Männer und Frauen guten Willens, das menschliche Leben vom Anfang bis zu seinem natürlichen Ende zu bewahren.
Alfies Lebensrecht und das Recht seiner Eltern das zu tun, was im besten Interesse ihres Sohnes ist, bedeutet, daß man ihnen erlauben muß, das Kind ins Bambino Gesù -Krankenhaus zu bringen.

Aus diesen Überlegungen geht offensichtlich hervor, daß das Handeln des Hohen Gerichts eine klare Verletzung der fundamentalen Menschenrechte ist, sowohl des Rechtes auf Leben als auch des natürlichen Rechtes der Eltern. Auf welche Weise  erfüllt das Gericht dann seine Funktion als Instrument der Gerechtigkeit?

Und jeder Mann und jede Frau guten Willens kann erkennen, daß  die Mißachtung des Rechtes auf Leben auch eine Mißachtung des natürlichen Elternrechtes und Akte der Ungerechtigkeit sind.

Deshalb stehen wir als Männer und Frauen des Glaubens, wir Mitglieder der Johannes Paul II-Akademie für Menschliches Leben und die Familie in Solidarität zu den Eltern von Alfie Evans.
Wir drängen ernstlich darauf, daß Rechtsautoritäten (das Apellationsgericht) zulassen, daß Alfie ins Bambino Gesù-Krankenhaus verlegt wird, wo er eine angemessene Behandlung und Versorgung bekommen kann und wir bitten Seine Heiligkeit Papst Franziskus respektvoll, seine Unterstützung für Alfie zu erneuern und daß Ihre Majestät Königin Elisabeth II auch für Alfie interveniert und daß jeder Arzt an Alfies Bett nichts tut, was seinen Tod beschleunigt oder Alfies Leben verkürzt."

Quelle: OnePeterFive, M. Hickson

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