Mittwoch, 6. Dezember 2017

Marco Tosatti über Ähnlchkeiten zwischen Papst Bergoglio und dem "Bapu" Mahatma Gandhi

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae die fliegende Pressekonferenz des Papstes beim Rückflug aus Bangladesh-
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"ROMANA VULNERATUS CURIA UND DIE ROHINGYA. DAS IST SCHÖN VOM PONTIFEX: ER ÄHNELT IMMER MEHR GANDHI."

"Liebe Stilumcurialisten, Romana Vulnertus Curia (RVC für die Freunde) hat ein bißchen was zu den Erklärungen des Pontifex beim Rückflug aus Bangladesh zu sagen. 
Noch einmal- nicht das erstemal und wie wir vorhersehen-auch nicht das letzte mal hat das Oberhaupt der Kirche von Terrorismus und Religion gesprochen, mit diesen Worten: "Es gab Gruppen von Terrorisen, die versucht haben, von den Rohingya zu profitieren, die Menschen des Friedens sind. Immer gibt es in den Religionen Gruppen von Fundamentalisten, auch wir Katholiken haben sie. 
Das Militär rechtfertigt seine Intervention mit den Motiven dieser Gruppen. Ich habe beschlossen, nicht mit diesen Leuten zu reden, sondern mit den Opfern, mit dem Volk, das einerseits  unter dieset Diskriminierung litt  und andererseits von  Terroristen verteidigt wurde."
Wir wagen nicht zu denken, an welche Terroristen der Pontifex denkt.
Wir vermuten jedoch stark, daß es sich dabei um diejenigen handelt, die an Stelle des Rosenkranzes das letzte, rückstoßfreie Modell aus israelischer Produktion benutzen. 
Sehr gefährlich.
Wir wissen auch nicht, wer den Pontifex über die Situation informiert hat, aber es gibt auch Rohingya, die Hindus oder Christen sind, denen es leider in diesem Volk überhaupt nicht gut geht, wie dieser Artikel bezeugt. Sie haben nicht die Ehre, erwähnt zu werden." 

Hier nun, was RVC denkt:

"Lieber Tosatti,
je mehr Zeit vergeht, desto mehr beobchte ich - mit Anerkennung- die Reifung Seiner Heiligkeit bei den verschiedenen Gelegenheiten und Umständen. Aber immer mehr erkenne ich in ihm Aspekte einer legendären Figur wie Mahatma Gandhi. Die Erklärungen zum Problem der Rohyngia haben darin gewetteifert, mich an Gandhi zu erinnern, genannt Bapu.
Auch Gandhi dachte, daß es überall religiöse Extremisten gibt. Auch Gandhi dachte, daß sich alle in ihm wiedererkennen: Buddhisten, Christen, Muslime, Hindus.
Auch er war überzeugt, daß der Islam für Gewaltlosigkeit sei und daß man die islamischen Terroristen, von den anderen, den Friedlichen  unterscheiden müsse.
Auch Gandhi gründete sein Religion auf die Toleranz, die eine positive Barmherzigkeit war.
Auch er predigte den Nicht-Proselytismus, in der Überzeugung, daß alle Religionen wahr seien und einen Punkt des Schauens auf die Wahrheit hätten. aber als Religionen der Menschen seien sie unvollkommen, auch wenn sie alle wahr sind.
Auch Gandhi stand den traditionellen religiösen Institutionen feindlich gegenüber.  Auch er wird von Enzo Bianchi geschätzt.
Fehlt noch etwas? Ein Martin Luther King als Jünger? Genügt es nicht, einen Luther neu zu bewerten?

Sicher, Mahatma Gandhi war nicht besonders katholisch, aber was sollen solche Kleinigkeiten....wir leben in einer globalen Welt, oder nicht?

Quelle: Stilum Curiae, Marco Tosatti

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