Donnerstag, 12. Oktober 2017

Gibt es in Papst Franziskus´ Lehramt keine in sich schlechte Handlung mehr?

Diese Frage stellt Maike Hickson sich und ihren Lesern in OnePeterFive angesichts des neuen Scalfari-Interviews und des neuen Buches von Erzbischof Vincenzo Paglia.
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"GLAUBEN PAPST FRANZISKUS UND ERZBISCHOF PAGLIA, DASS DIE HÖLLE NICHT EXISTIERT?"

"An unseren Bericht vom 9. Oktober über die jüngsten Kommentare des päpstlichen Vertrauten Pater A.Spadaro  bzgl. des Moralgesetzes, haben wir ein up-date hinzugefügt- über eine neue Unterhaltung zwischen Papst Franziskus und Eugenio Scalfari.
Scalfari, der zum Favoriten unter den Interviewern von Papst Franziskus wurde, ist der atheistische Gründer der Italienischen Zeitung "La Repubblicca" und bekannt für seine unkonventionellen Methoden, Interviews eher aus dem Gedächtnis zu rekonstruieren als direkte Zitate zu benutzen. (Trotz Scalfaris Wiedergabe der kontroverseren Worte des Papstes sind sie oft von Mitgliedern der Katholischen Presse als unzuverlässig abgetan worden, das Bestehen des Papstes Scalfari für aufrichtige Interviews auszuwählen und die Diskussionen darüber, sollte jede Behauptung verstummen lassen, daß er falsch interpretiert worden sei.)

In letzter Instanz- während er Erzbischofs Vincenzo Paglias neues Buch bespricht, zitiert Scalfari den Papst, der sagt, daß es bei den Bischöfen der Katholischen Kirche eine Menge Relativismus gibt. Scalfari zitiert Franziskus dann mit der Aussage:

"Wir Gläubigen und natürlich vor allem wir Priester und wir Bischöfe glauben an das Absolute, aber jeder auf seine eigene Weise, weil jeder seinen eigenen Kopf und seine eigenen Gedanken hat.
So unterscheidet sich unsere Absolute Wahrheit, die von uns allen geteilt wird, von Mensch zu Mensch. Wir vermeiden in Fällen, in denen unsere verschiedenen Gedanken sich widersprechen, keine Diskussionen. Also gibt es auch zwischen uns eine Art Relativismus."

Scalfari fügt dann sein eigenen Gedanken über die entsprechenden Ideen des Papstes und Erzbischof Paglias, daß die Hölle leer ist, hinzu:

"Papst Franziskus, dem in dieser Hinsicht Johannes XXIII und Paul VI  vorausgingen, hat aber mit revolutionärerer Kraft im Hinblick auf die Kirchen-Theologie die Orte abgeschafft, an die nach dem Tod die Seelen gehen müssen: Hölle, Fegefeuer, Paradies.
2000 Jahre Theologie basierten auf dieser Art Nachleben, die sogar das Evangelium bestätigt. Jedoch - mit einiger Aufmerksamkeit für das Thema Barmherzigkeit- teilweise Dank der Briefe des Hl.Paulus (an die Korinther und an die Römer) und teilweise mehr noch Dank des Hl. Augustinus von Hippo. Alle Seelen haben ein Anrecht auf Gnade und deshalb werden sie vollkommen unschuldig geboren und bleiben das, bis sie den Pfad des Bösen beschreiten.
Wenn sie sich dessen bewußt werden und sogar im Augenblick des Todes nicht bereuen, werden sie verdammt,
Papst Franziskus -wiederhole ich- hat all Plätze des ewigen Aufenthalts der Seelen nach dem Leben abgeschafft,. Die von ihm aufgestellte These ist, daß die vom Bösen beherrschten Seelen. die nicht bereuen, aufhören zu existieren, während jene, die vom Bösen erlöst sind, in die Seligkeit aufgenommen werden, wo sie Gott schauen. Das ist die These von Franziskus und auch von Paglia.

Wie Vatican-ExperteSandro Magister schon zuvor berichtete, hatte Scalfari zuvor Papst Franziskus so zitiert; "In einem Jahrtausend oder so wird unsere menschliche Spezies ausgelöscht sein und die Seelen werden mit Gott verschmelzen."

Und 2015 wurde Papst Franziskus wieder von Scalfari zitiert: "Was wird dieser verlorenen Seele passieren? Wird sie bestraft werden? Und wie? Franziskus´ Antwort ist klar und deutlich: "es gibt keine Bestrafung, sondern die Vernichtung dieser Seele."

Diese ziemlich ketzerische Äußerung, die Papst Franziskus selbst zugeschrieben werden- und die er immer noch nicht öffentlich geleugnegt hat- werden jetzt also auch dem neuen Direktor der Päpstlichen Akademie für das Leben und Großkanzler des neu-strukturierten Johannes -Paul -II-Institutes für Wissenschaft für Ehe und Familie zugeschrieben. Sein neues Buch sollte deshalb aufmerksam studiert und analysiert werden.





Im Zusammenhang damit, daß es für die Sünde keine ewige Strafe mehr gibt- macht diese neue Bergoglianishe Ära viel mehr Sinn. Wenn die Hölle nicht gefürchtet werden muß, was sollte uns daran hindern, uns in Richtung eines moralischen Relativismus und doktrinaler Laschheit zu bewegen?

Auf diese Weise wird es für die gläubigen Katholiken, die entschlossen sind, der traditionellen Lehre der Katholischen Kirche treu zu bleiben, umso dringender -in ihren eigenen Organisationen und Veröffentlichungen- weiterhin solchen Verletzungen von Gottes Wahrheit zu widerstehen, die bereits schwerwiegende Folgen für das moralische Verhalten von Katholiken bezgl, Empfängnisverhütung. Abtreibung und Ehebruch haben. Professor Josef Seifert hat seinen Finger in die Wunde der Lehre von Papst Franziskus gelegt, speziell die, daß es keine in sich schlechte Handlung mehr zu geben scheint."

Quelle: OnePeterFive, Maike Hickson






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