Sonntag, 17. Dezember 2017

Father Hunwicke spricht (2)

...bei liturgicalntotes  weiter über die Römische Kurie. Hier geht´s zum Original :  klicken



                                        "DIE RÖMISCHE KURIE (2)"
"Es ist wohlbekannt, daß in den frühen Jahren der Kirche, der Bischof das sakramentale Zentrum seiner Ortskirche und ihr Lehrer war, der -mit Unterstützung des Hl. Geistes- die authentische Lehre, die der Kirche überliefert wurde, bewahrte und ausdrückte.
Aber es sieht so aus, als sei das Presbyterium, das Priesterkollegium, ihre administrative Körperschaft gewesen, das Komitée, das Entscheidungen traf, eine Körperschaft von Männern, an die der Bischof sich um Zustimmung wandte, bevor er sich auch nur frei genug fühlte, einem Beichtenden die Absolution zu erteilen oder einen Subdiakon zu weihen.
Und das scheint auch besonders in Rom gegolten zu haben. 
Es gibt Historiker. die glauben, daß die Römische Kirche jahrhundertelang von ihren Presbytern geleitet wurde und keinerlei "monarchischen Bischof" hatte.
Ich glaube nicht an diese Theorie, aber die Beweise, auf die sie sich stützt, weisen auf die Bedeutung der Römischen Priester hin.
Wenn ein Brief nach Korinth geschickt werden sollte, um die Unordnung in der dortigen Kirche zu beheben, stellt das älteste Dokument, das wir haben, die Ausübung eines disziplinarischen Primates durch Rom dar und er wurde nicht im Namen des Bischofs geschickt.

Es ist argumentiert worden, daß der Hl. Clemens nicht so sehr Bischof/Papst war sondern nur der Priester, der mit der Korrespondenz beauftragt war. Noch einmal-ich glaube das nicht, die Tatsache, daß ein solches Argument benutzt wurde, zeigt die Bedeutung der Presbyteratus Romanus.
Etwas später haben wir eine Nachricht von Papst Cornelius darüber, wie ein früherer Papst um das Zugeständnis gebeten hatte, einen bestimmten Priester weihen zu dürfen, der vom Klerus und großen Teilen der Laien abgelehnt worden war; und Tertullians  (bildreichen und bissigen) Bericht über Papst Callixtus, der um die Zustimmung der fraternitas flehte, einem Ehebrecher die Absolution erteilen zu dürfen- 
Die Kirche jener Jahrhunderte sah sich selbst auf eine Weise als Gemeinschaft an, die wir uns nur schwer vorstellen können.
Nehmen wir den ersten Brief an die Römer- nach dem des Hl. Paulus-, den Brief des Hl. Ignatius: der erwähnt nicht ausdrücklich einen Bischof, es wird von der Kirche gesprochen, die den Vorsitz hat (Kathemene). Auch ordnet die Passage beim Hl Irenäus, unser erster Hinweis auf die Idee der Römischen Kirche als dem Ort der authentischen Lehre contra haereses, diese Rolle nicht spezifisch dem Papst zu, sondern der Kirche.
Das läuft natürlich alles auf das Selbe hinaus: wenn die Römische Kirche authentisch die Doktrin lehrt, und ihr Bischof das kirchliche Organ ist, der diese authentische Lehre der Römischen Kirche verkündet, dann....
Aber diese Tatsachen bringen mich zun Ausgangspunkt zurück: Jorge Bergoglio ist nichts, der Bischof von Rom ist alles, Papst Bergoglio ist Episcopus Romanus in et cum Ecclesia Romana.
Er ist kein "vagans".

Meine Schlußfolgerung ist die selbe wie am Ende meines ersten Teils. Die Römische Kurie ist eine Körperschaft mit theologischer Bedeutung. Wenn ich im altehrwürdigen Stil dieser Universität ein scherzhaftes Zitat bringen wollte und es mir in den Sinn käme, es als Aufgabe stellen zu stellen: "Diskutiere: Papa sine Curia Papa nullus", würde ich denjenigen ein Delta geben, die zugunsten oder gegen den Titel.argumentierten und denjenigen bessere Noten, die ihre Thesen unterteilten und irgendwo in der Mitte herauskämen.

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke

Samstag, 16. Dezember 2017

Father Blake spricht auch.....


über das Colonna-Buch "Der Diktator Papst" und seine Analyse durch drei us-amerikanische Vaticanista, die zu einem beängstigenderen Schluss kommen als Colonna.
Hier geht´s zum Original auf dem st.marymagdalenblog:  klicken

          "EINE NOCH BEÄNGSTIGENDERE THESE"

"Ich habe immer vermieden, Papst Franziskus direkt zu kritisieren und vorgezogen, Begriffe wie "dieses aktuelle Pontifikat" zu benutzen, es ist wohl eine katholische Sache mit dieser tiefen Ehrerbietung, die dem Stellvertreter Christi auf Erden geschuldet ist. Amerikanische Freunde sind da oft streitbarer, deshalb ist es vielleicht auch eine europäische Sache, niemals den König  zu kritisieren, nur seine Minister.
Die andere Sache ist, daß wir wissen, was aus dem Vatican kommt, kennen aber die aktuellen Quellen nicht.

Damian Thompsons Blog "Holy Smoke" zeigt ein podcast mit ihm, Dan Hitchens und EdCondon, die das Buch "Der Diktator Papst" diskutieren. Klicken
Obwohl sie mit vielen der Punkte des Autors übereinstimmen, setzen sie sie unterschiedlich zusammen und weisen deshalb seine Schlußfolgerung zurück.

Besonders Condon läßt vermuten, daß Franziskus eher das Opfer korrupter Vaticanischer Mitarbeiter ist, als der Urheber von Korruption und Gewalt, -wegen seiner Naivität und seiner Unfähigkeit klar und artikuliert zu sein, seiner Isolierung von der Realität und von jedem, der irgendeine Kritik äußern könnte. Der Haupt-Bösewicht ist jetzt der Staatssekretär Kardinal Parolin.

Die These vom Diktator Papst ist schockierend, was aber in diesem kleinen podcast - mit dem Bild eines schwachen und nicht informierten Papstes ausgedrückt wird, der von Bürokraten im Vatican und der breiteren (reicheren) Kirche und der Welt manipuliert wird, ist absolut schrecklich.
Der Diktator Papst bietet viel mehr tröstende Analysen  als die komplexere von Condon und seinen Mitstreitern."

Quelle: marymagdalenblog, Fr. R. Blake

Father Hunwicke spricht (1)

bei liturgicalnotes anläßlich  der aktuellen Situation der Römischen Kirche noch einmal zum Thema Papst, Kurie, Kardinäle und ihre theologische Bedeutung.
Hier geht´s zum Original:  klicken und klicken

                                          "PAPST UND KURIE"
"In seinem jüngsten Interview sagte Kardinal Müller: "Als erster und letzter, höchster und wichtigster Interpret der Offenbarung Gottes in Jesus Christus ist er [der Papst] keine isolierte Person, sondern Oberhaupt der Römischen Kirche.....und deshalb ist er auf die qualifizierte und engagierte Mitarbeit der Römischen Kirche in Form der Kardinäle und der Dikasterien der Römischen Kurie angewiesen."

Offensichtlich...aber vielleicht nicht offensichtlich genug in diesem ultrahyperüberpapalistischen Zeitalter, in dem PF mit den intelligenteren und theologisch gebildeteren Mitgliedern der Kurie ungeduldig ist; und fröhlich abhängig von fragwürdigen Mitarbeitern.
Ich habe schon  vor kurzem darüber geschrieben und wage es, meine früheren Beiträge noch einmal zu  wiederholen.
Wie Kardinal Müller unterstreicht, besitzt die Römische Kurie theologischen Status.

DIE RÖMISCHE KURIE (1)
Jorge Mario Bergoglio hat keine wie auch immer geartete lehramtliche Autorität. Aber natürlich ist Jorge Mardio Bergoglio Bischof von Rom; und als solcher-qua Bischof von Rom- besitzt Papst Franziskus eine sehr erhebliche Autorität, wie sie vom I.Vaticanischen Konzil dogmatisch definiert und juristisch in den beiden Codices Iuris Canonici wurde. Was zählt, ist Bischof von Rom zu sein.
Und Bischof von Rom zu sein, ist wie Bischof von Überall -soll heißen-. Bischof von Irgendwo zu sein. Und Bischof von Irgendwo zu sein bedeutet Bischof eines bestimmten Volkes zu sein- von bestimmten lebenden und atmenden christlichen Menschen.

Was ist ein  Bischof? Es gibt eine (weithin anglophone) klerikale Unterwelt, die bevölkert ist mit "episcopi vagantes" -Wanderbischöfen. Es gibt Menschen, die sich persönlich im Privaten eine technisch "gültige" Bischofsweihe gesichert haben. Viele Leute vermuten, daß ihr Motiv,dazu persönliche Eitelkeit ist, weil sie "Bischöfe" sind, die weder von den dichtgeschlossenen und ernsthaften Reihen ihres Presbyteriums umgeben sind, noch am Altar von ihren freudig betriebsamen Diakonen begleitet werden und denen die ausgelassene, manchmal ungeordnete Masse der  Laien fehlt, ihr laos. Und sie sind nicht jene episcopi vagantes, die in Frieden und Kommunio  mit dem Apostolischen  oder irgendeinem anderen Stuhl stehen. Weit davon entfernt.

Im Gegenteil, in der Katholischen (und Orthodoxen) Ekklesiologie ist ein Bischof ein Mann, der die Funktionen der hohen bischöflichen Amtes im Kontext des strukturierten Kirchenlebens des Volkes, der Diakone und Presbyter erfüllt
Eine so strukturierte Versammlung von Christen ist als "Ortskirche" bekannt. Wie jeder andere Diözesanbischof, ist der Papst ein Bischof mit einem Presbyterium, einer Diakoneia, einem Laos.
Er ist kein einsames, isoliertes Individuum mit technisch gültiger Weihe und technisch gültiger Electio zum Summum Pontificem in der Jackentasche.
Er ist also sozusagen kein Wanderpapst.
Mit dem  ihm eigenen Scharfsinn hat der Sel. John Henry Newman im Fall einiger frühen Päpste, die Anzeichen doktrinalen Wackelns zeigten, argumentiert, daß weil das auftrat, nachdem sie in den byzantinischen Gefängnisse zusammengeschlagen worden waren, dies keine Bedeutung für ihr Päpstliches Amt hatte, weil sie als Individuen in moralischer und physischer Isolation von ihrer Ekklesia handelten.

Freitag, 15. Dezember 2017

Musik zum Abend

   

           

Tosatti läßt erst RVC zu Wort kommen und veröffentlicht dann die Botschaft, die Papst Johannes Paul I an die Jesuiten richtete, und die aus den Annalen des Hl. Stuhls verschwunden sind.

das tut er bei Stilum Curiae und stellt kommentierend den Bezug zu den heutigen Jesuiten her.
Hier geht´s zum Original: klicken

"ROMANA VULNERATUS CURIA, PAPST, FUNDAMENTALISMUS. WAS SAGTE LUCIANI DEN JESUITEN. EIN FÜR ALLE MAL?"

"Romana Vulneratus Curia (RVC für Freunde und Feinde) war sehr verblüfft über Pater Armando Spadaros Scoop in Civiltá Cattolica, Direktor derselben, und einer der diversen medialen Spin-Doktoren des amtierenden Pontifex. Und das ist das Kolloquium mit den Jesuiten, die der jesuitische Pontifex während seiner kürzlichen Reise nach Myanmar und Bangladesh. Es wurde über Fundamentalismus gesprochen....

Und dazu und über die Jesuiten von heute und nach dem Brief von RVC haben wir etwas zu sagen. Eher zu erinnern...Aber hier zu RVC:

"Entschuldigen Sie Dr. Tosatti, aber RVC als wahre Nervensäge,  würde Sie um eine winzige Einmischung bzgl. des Interviews mit dem Corriere von heute bitten.
Er kann ohne das nicht auskommen, er wird ein bisschen exhibitionistisch medial, beneidet Antonio Spadaro und er scheint neidisch auf PezzoGrosso zu sein. Bitte sei gnädig ....
Er kann nicht ohne das auskommen, wird ein medial ein bißchen exhibitionistisch, beneidet Antonio Spadaro imd wie mir scheint neidisch auf Pezzo Grosso. Bitte seien Sie gnädig.....

Sagt der Papst zu Spadaro (Corriere vom 14. September, S.33)
"Schau mal, Fundamentalisten gibt es überall. Und wir Katholiken haben die Ehre welche unter unseren Getauften zu haben.....Der Fundamentalismus negiert die Geschichte, die Person. Und der christliche Fundamentalismus negiert die Inkarnation."
Verflixt, was für eine zweideutige Aussage! und was für eine raffinierte Spache der Hl. Vater benutzt hat, die scheint nicht von ihm zu stammen, das ist keine Sprache, die von den Armen und denen am Rande verstanden wird.


Father Blake spricht....

auf seinem st.marymagdalenblog über die Irritationen, die die Krippe auf dem Petersplatz mit der geborstenen Kuppel des Petersdoms und dem muskulösen Nackten bei manchen Gläubigen ausgelöst hat. Hier geht´s zum Original:  klicken

                   "DIE KRIPPENKONTROVERSE"
"Ich kann nicht erkennen, was das Problem ist, das manche Leute mit der Krippe auf dem Peterplatz haben. Das erste, was ich gesehen habe, war daß sich jemand beklagte, sie beherberge eine Autopsie-Szene, aber ein bißchen Nachdenken oder ein etwas genaueres Hinsehen auf die Krippe zeigen sofort, daß es dabei wirklich um das Begraben eines Toten geht und tatsächlich geht es bei der ganzen Sache um die leiblichen Werke der Barmherzigkeit.

- die Hungernden speisen
- den Dürstenden zu trinken geben
- die Nackten bekleiden
- die Fremden aufnehmen
- die Kranken besuchen
- die Gefangenen besuchen
- die Toten begraben

Die geborstene Kuppel vor der Kuppel des Petersdomes erscheint unglücklich zweideutig, aber das Bild der Zerstörung oder Degeneration der heidnischen Welt oder des Jerusalemer Tempels ist Teil des Standard-Bilderprogramms in Krippenszenen.

Meine Sorge ist vielmehr, daß sie eher unordentlich ist und der Herr in dem Gewirr verloren gegangen ist, aber in vielen dieser riesigen Krippen- besonders in Neapel- muß man nach dem Christuskind suchen.

Eine realistischere Sorge, die ein Blogger herausgestellt hat, betraf die "Bekleiden der Nackten-Szene", die er mit der Unterschrift  "ich war in Coccos (Kardinal Cocopalmero) Partyraum und das nächste war, daß ich hier aufgewacht  bin" versehen hat.
Die nackte Figur sieht in der Tat mehr wie jemand aus einem Fitness-Srudio oder von einer Party für Schwule aus als wie ein ausgemergelter Bettler, der gezwungen ist, sogar seine Kleidung zu verkaufen, was in der Römischen Kirche unglücklich wirkt, die von HS-Skandalen und Homo-Erotizismen zerrissen ist.

Was interessant ist, ist daß einige Leute durch dieser Krippe skandalisiert sind. Das unterstreicht vielleicht die Tatsache, daß heute alles, was aus Rom kommt oder den aktuellen Papst betrifft, einigen Leuten zum Skandal wird. Ich hoffe, daß dieses skandalisiert-sein echt ist und nicht forciert,

Ich habe echte Sorgen wegen des gegenwärtigen Pontifikates, besonders wegen der vielen offensichtlich korrupten und dekadenten Männer, mit denen der Papst sich umgeben zu wollen scheint. Die einzige Waffe, die wir haben, ist die Wahrheit und das objektive Urteil;
Lügen und Falschheit, belanglose Kleinigkeiten sind nicht unsere Verbündeten sondern unsere Feinde, sie sind die Waffen jener, die die Wahrheit, die Christus ist, ablehnen.
Wie wichtig ist es dagegen angesichts der Veröffentlichung von "Dre Diiktator Papst", daß ein weiteres Mitglied der Kommission, die zur Bearbeitung der Sexuellen Mißbrauchsskandale eingerichtet wurde, seinen Rücktritt angekündigt hat, weil er diese Kommission als Zeitverschwendung und nicht als den ernsthaften Versuch, irgendetwas zu erreichen, ansieht,
Das ist ein wirklicher Grund, sich zu fürchten.

Quelle: st.marymagdalenblog, Fr. R.Blake

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott



          

Tröstet, tröstet mein Volk! Spricht euer Gott.
Redet Jerusalem zu Herzen und ruft ihm zu:
Zu Ende ist seine Knechtschaft, gesühnt ist seine Schuld.

Eine Stimme ruft: Bahnt in der Wüste eine Straße für den Herrn,
macht in der Steppe einen ebenen Weg für unseren Gott!

Jedes Tal soll aufgefüllt, jeder Berg und jeder Hügel abgetragen werden;
was krumm ist, soll gerade, was zerklüftet ist, zu einem Talgrund werden.

Jes. 40; 1-4, G.F. Händel, "Messias"

Kardinal Brandmüller: Ist man Traditionalist, wenn man glaubt, daß der Satz des Pythogoras immer noch gilt?

Diane Montagna hat für LifeSiteNews Kardinal Walter Brandmüller interviewt
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Der Artikel trägt folgenden Titel und beginnt so:

"DIE KIRCHE VERRÄT DAS EVANGELIUM, WENN SIE DIE POLITIK GOTT VORZIEHT: KARDINAL BRANDMÜLLER"
"Je mehr die Kirche sich in Politik engagiert und die Wahrheit Gottes, Gnade und Sünde beiseite läßt, umso mehr verraten wir das Evangelium" hat Kardinal Brandmülle, einer der vier dubia-Kardinäle gesagt.
Montagna erinnert dann daran, daß Brandmüller, emeritierter Präsident des Päpstlichen Komitées für Geschichtswissenschaften, in einem kurzen Interview mit der Italienischen Zeitung "IlGiornale", in dem es besonders um den Versuch ging, Luther wieder in die Katholische Kirche einzuführen,  festgestellt hatte, daß ein hochrangiger Vertreter des deutschen Protestantismus in einem Interview zum 500. Jahrestag der Reformation während mehr als 20 Minuten Gott oder Jesus kein einziges mal erwähnte und daß es wirklich an die Nerven gehe, zu sehen, daß in der Katholischen Kirche politische Belange Gott vorgezogen werden.

Auf die Frage, ob die Lobpreisung von Luthers Reformation als ein "Ereignis des Hl. Geistes" durch den  italienischen Bischof Nunzio Galantino "etwas übertrieben gewesen sei" antwortete Kardinal Brandmüller, daß in kulturell katholischen Ländern "Luther und die Reformation oft als ein exotisches- und deshalb- faszinierendes Phänomen betrachtet werden" habe dann aber hinzugefügt, daß man, bevor man eine derartige Meinung äußere, besser daran täte, die Dinge eingehender zu studieren."
Auf die Frage, was er von einem Lutherdenkmal an prominenter Stelle der Paul VI-Aula halte ( wie es während des Treffens von Papst Franziskus mit 1000 deutschen Lutheranern und Katholiken in Lund vorgeschlagen worden war) habe Brandmüller indirekt geantwortet "Die Meinungsverschiedenheiten zwischen den verschiedenen Formen des Protestantismus- und davon gibt es viele- und dem Katholischen Glauben begrifft die Grundlagen selbst. 
Z.B. die Konzepte von Glauben, Sakramenten, Gnade und der Kirche der Protestantischen Lehre stehen in scharfem Gegensatz zum Katholischen Glauben-(....)".

Und auf die Frage nach den doktrinalen Grenzlinien, die -trotz der Gerüchte von einer im Vatican geplanten"ökumenischen Messe"- Luthertum und Katholizisu immer noch trennten- habe Brandmüller gesagt, daß die volle Christliche Einheit auf der klaren Wahrheit beruhen müsse. was Messe ist, nämlich die "Feier der Mysteriums des Eucharistischen Opfers" wie es zuletzt in Sacrosanctum Concilium beim II.Vaticanischen Konzil gelehrt wurde.

Und schließlich als er gefragt wurde, ob solche "rigiden Positionen" nicht nur "traditionalistisches Gegrummel" sei, habe Kardinal Brandmüller gewitzelt: "Bin ich ein traditionalistischer Grummler, wenn ich überzeugt bin, daß der Satz des Pythagoras immer noch wahr ist?"

Quelle:    LifeSiteNews, Diane Montagna

Tosatti nimmt es mit dem Spiegel auf....

kommentiert bei Stilum Curiae das dümmliche Weihnachtstitelbild des ehemaligen Nachrichtenmagazins und stellt die Frage, die auf der Hand liegt: warum sie niemals eine Karikatur über Mohammed machen.  Dabei hätte Tosatti so schöne Vorschläge dazu.....
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"DER SPIEGEL VERÖFFENTLICHT EINE BLASPHEMISCHE VIGNETTE ÜBER WEIHNACHTEN. WER WEISS, WARUM SIE NIEMALS EINE ÜBER MOHAMMED MACHEN:..."

"Die witzigen Kollegen von Der Spiegel haben ein Titelbild gemacht, über das sie sich sicher totlachen. Oder es hat sie zumindest von ihrem höheren Sinn für Humor überzeugt.

Joseph sagt zu Maria "Ich habe das nicht bestellt". Und die Madonna antwortet: "Können wir es umtauschen?"

Ungeduldig erwarten wir eine sympathische Vignette von Mohammed auf dem Spiegel, wie er die Juden in Medina enthauptet, oder wie er die neun- oder zehnjährige Aisha heiratet, Wer weiß wie Ihr lachen werdet.
Sicher werden auch die Jünger des Propheten lachend aufnehmen und den delikaten teutonischen Humor anerkennen.
Nicht vernommen wurden die katholischen Fundamentalisten, von denen der Papst spricht.
Erinnern Sie sich an das "Wie bei allen Ethnien und Religionen gibt es immer auch eine fundamentalistische Gruppe. Auch wir Katholiken haben sie" auf der Rückreise von Bangladesh.
Möge Gott uns helfen!"

Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti

Father Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes über ein temporäres Aussetzen der Lehre des Magisteriums und fragt sich -anhand von historischen Beispielen-über dessen Auswirkungen.
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"DIE ZEITWEILIGE AUFHEBUNG DER FUNKTION DER ECCLESIA DOCENS" 
"Eine Gruppe von Laien aus aller Welt hat gerade eine Verteidigung der Katholischen Lehre zu Familie und Leben veröffentlicht. Die Hauptpassage ist meiner Meinung nach diese:

"Wir fordern von der Hierarchie der Katholischen Kirche vollen Gehorsam bei der Ausübung ihrer Autorität. Dennoch wird uns niemals etwas überzeugen oder zwingen, irgendeinen Artikel des Katholischen Glaubens oder auch nur eine definitiv festgestellte Wahrheit zu verlassen oder ihnen zu widersprechen. Wenn es irgendeine Diskrepanz zwischen den Worten und den Handlungen eines Mitglieds der Hierarchie gibt, sogar des Papstes und der Doktrin, die die Kirche immer gelehrt hat, werden wir der immerwährenden Lehre der Kirche treu bleiben. Wenn wir vom Glauben der Kirche abweichen, würden wir uns von Jesus Christus trennen, mit dem wir für alle Ewigkeit vereint bleiben wollen."

Mir scheint es genau richtig und genau proportional zur aktuellen Situation in der Katholischen Kirche zu sein. Durch ein günstiges Eingreifen der Vorsehung, hat dieses Statement die Medien im gleichen Augenblick erreichte, wie Walter Kaspers hämische Überzeugung, daß Amoris Laetitia jetzt unreformierbar ist und daß die Kontroverse jetzt vorüber ist.
Meine Güte, was für ultrahyperüberpapolatriksche Ansichten diese Liberalen doch vom Petrinischen Amt haben, wenn ihnen ein fauliger Wind in die Segel bläst.

Und die Statements erinnern mich an den Satz, den der Selige John Henry Newman im Zusammenhang mit der Arianischen Kontroverse benutzte, in der die große Mehrheit der Bischöfe, die Ecclesia docens einschließlich des Nachfolgers des Hl. Petrus entweder Häretiker waren oder von den Häretikern zum Schweigen oder zum Kompromiss genötigt wurden. Es ist der Satz, den ich über diesen post gesetzt habe und den ich in dem Sinn übernehme, wie Newman dann seinen Gebrauch erklärte- und nicht anders. 

Ich nehme an, daß wir für dieses Phänomen der "Aufhebung" im Pontifikat des Seligen Pauls VI in der Zeit seiner Einrichtung einer Kommission zur Frage der Empfängnisverhütung und seiner mutigen nachfolgenden Bestätigung der lehramtlichen Lehre der Kirche durch die Veröffentlichung von Humanae Vitae ein gutes Beispiel hatten. 

Wir befinden wir uns jetzt in einer weiteren Periode solcher Spannung. Die Frage der Zulassung von Ehebrechern zur Hl. Kommunion wurde lehramtlich zuletzt 2007 behandelt, nur 10 Jahre zurück in "Sacramentum Caritatis", § 29.
Die hatte sowohl synodale als auch päpstliche Klräung in beiden vorangegangenen Pontifikaten bekommen; und sie ist im Katechismmus eingebettet. 
Aber eine solche Periode der Aussetzung begann, als die Frage für die Synodale Diskussion geöffnet wurde; und diese Aussetzung wurde noch erweitert, als PF ein Dokument erstellte, das auf diametral entgegengesetzte Weise interpretiert wird. Die Suspendierung wird enden. wenn dieser oder ein folgender Römischer Pontifex oder ein Ökumenisches Konzil mit unmißverständlicher Klarheit die Lehre des Magisteriums bestätigen (oder wenn möglicherweise der Irrtum nachdem  er seinen Laug beendet hat,eines natürlichen Todes stirbt.)

Der gelehrte Patron des Orinariats, der Sel. John Henry Kardinal Newman, machte klar, daß während einer "Aussetzung" die Lehre des Magisteriums oder Amtes aufhört. Das Dogma von Nicäa ist de jure voll in Kraft geblieben; aber es wurde von vielen Bischöfen nicht so gehandhabt und funktionierte also nicht. 
Die Bischöfe blieben ex officio Bewahrer und Lehrer des Glaubens; nicht ein Mikrogramm ihrer gottgegebenen Autorität, den Glauben zu lehren, ging ihnen verloren; aber de facto versagten sie  dabei, diesen Glauben zu bewahren und zu lehren. Das Konzept der Aussetzung ist nicht so sehr theologisch als vielmehr historisch.


Mittwoch, 13. Dezember 2017

Santa Lucia

Heute feiert die Kirche den Gedenktag der Heiligen Lucia. Und weil sie eine italienische Heilige ist- die in Syrakus auf Sizilien lebte und starb, lassen wir Enrico Caruso ihr Lied singen.....Belcanto im wahren Sinne des Wortes.
Mit Santa Lucia -einem Lichterfest- wird die Rückkehr des Lichtes angekündigt.

        

                                          HEILIGE LUCIA BITTE FÜR UNS!


Sandro Magister zum Lehramt im Allgemeinen und Besonderen und Kardinal Caffarras Definition.

Sandro Magister betrachtet bei Settimo Cielo die fast zeitgleiche Veröffentlichung der Acta Apostilicae Sedis und einer Sammlung von Predigten und Texten des verstorbenen dubia-Kardinals Caffarra zu Gefahren für die Kirche.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DER PAPST HAT GESPROCHEN. ABER DIE ZWEIFEL SIND NICHT VERSCHWUNDEN; KARDINAL CAFFARRA AUCH NICHT."

"Beide Dinge passierten fast am selben Tag. Einerseits die Veröffentlichung der Acta Apostolica Sedis- mit dem was als die offizielle und definitive Interpretation des umstrittenen 8. Kapitels  von Amoris Laetitia zugunsten der Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen gilt und andererseits das Erscheinen eines Buches mit Predigten und Texten von Carlo Caffarra, einem der vier Kardinäle, die Papst Franziskus ihre sehr ernsten "dubia" genau zu diesem Kapitel überreicht haben.

Die Nachrichten über die erste dieser beiden Veröffentlichungen verbreiteten sich Anfang Dezember, sobald der neue Band der offiziellen Acta des H. Stuhls die Druckerpresse verlassen hatte. Aber die Entscheidung, den Brief, in dem der Papst die von den Bischöfen der Region Buenos Aires approbierten Richtlinien zur Anwendung von Kapitel VIII von "Amoris Laetitia" annimmt, darin abzudrucken, geht 6 Monate zurück, auf den 5. Juni.

Das war der Tag, an dem Franziskus Staatssekretär Kardinal Pietro Parolin den Auftrag erteilte, mit der offiziellen Veröffentlichung beider Dokumente, dem Brief des Papste und dem Text der Argentinischen  Bischöfe, fortzufahren "velut Magisterium authenicum" - als authentisches Lehramt.

Das ist, was in den Schlußworten für die beiden Dokumente auf Seite 1074 der "Acta Apostolicae Sedis" An, vol CVIII, 10 festgestellt wird.

RESCRIPTUM "EX AUDIENTIA SS.MI"
Summus Pontifex decernit ut duo Documenta quae praecedunt edantur per publicationem in situ electronico Vaticano et in "Actis Apostolicae Sedis", velut Magisterium authenticum.
Ex Aedibus Vaticanis, die V mensis Iunii anno MMXVII
Petrus Card. Parolin
Secretarius Status
Die beiden Dokumente sind in ihrer Originalsprache veröffentlicht worden, wobei der Brief des Papstes an die erste Stelle gestellt wurde und trägt den Titel und Qualifizierung als "Epistula Apostolica", gefolgt vom Text der Argentinischen Bischöfe. der als "Additum ad Epistulae" präsentiert wird, also als Anhang an den päpstlichen Brief.

Der gute König Wenzel....


"Good King Wencelas looked out
on the Feast of Stephen.
When the snow lay round about
Deep and crisp and even,
Brightly shone the moon that night,
Though the frost was cruel
When a poor man came in sight
Gathering winter fuel.


          

Hither, page, and stand by me
If thy knows his telling:
Yonder peasant who is he,
Where and what his dwelling?
Sire he lives a good league hence
Underneath a mountain
Right against the forest fence
By St. Agnes´ fountain.

Bring me meat and bring me wine,
Bring me pine logs hither,
Thou and I will see him dine
When we bear him thither.
Page and monarch forth they went,
Forth they went together
Through the rude winds wild lament
And the bitter weather.

Sire the night is darker now,
And the wind blows stronger,
Fails my heart, I know not how
I can go no longer!
Mark my footsteps, my good page,
Tread thou in them boldly,
Thou shall find the winter´s rage
Freeze thy blood less coldly.

In his master´s steps he trod,
Where the snow lay dinted,
Heat was in the very sod,
Which the Saint had printed.
Therefore Christian men be sure
Wealth or rank possessing,
He who now will bless the poor,
Shall yourselves find blessing."


Ein etwas anderes englisches Weihnachtslied aus dem 19. Jahrhundert.
Es berichtet vom Hl. Wenzel der im 10. Jahrhundert als Fürst von Prag und Böhmen lebte und als Märtyrer starb. Er wurde zum Nationalheiligen und Schlachtenhelfer Böhmens.
Seine Gebeine ruhen im ihm geweihten Veistdom auf der Prager Burg.

Dienstag, 12. Dezember 2017

Roberto de Mattei zur aktuellen Kirchenkrise

Maike Hickson diskutiert für OnePeterFive mit Roberto de Mattei über die eskalierende Kirchenkrise. Hier geht´s zum Original:


"INTERVIEW: ROBERTO DE MATTEI DISKUTIERT DIE ESKALIERENDE KIRCHENKRISE" 

Maike Hickson:
"Viele Katholiken rund um die Welt hatten gehofft, daß die Dubia-Kardinäle ihre öffentliche Korrektur von Papst Franziskus bzgl. seiner Postsynodalen Exhortation "Amoris Laetitia", veröffentlichen würden. Was würden Sie diesen Gläubigen sagen, die jetzt enttäuscht sind und sogar entmutigt angesichts des Schweigens der Kirchenfürsten? Mit welchen Worten würden Sie versuchen, diese Gläubige in ihrer Hoffnung und ihrem Glauben zu bestärken? "

Roberto de Mattei:
"Die gegenwärtige Krise in der Kirche hat nicht mit Papst Franziskus begonnen und sie beschränkt sich nicht auf eine einzige Person. Eher geht sie auf das II.Vaticanische Konzil zurück und sogar noch weiter, auf die modernistische Krise [im frühen 20. Jahrhundert]. Heute ist ein großer Teil des Kardinalskollegiums, des Bischofskollegiums und des Klerus im Allgemeinen durch den Modernismus infiziert.
Die wenigen Kardinäle, Bischöfe und Priester, die Widerstand leisten, sollten dieser Situation Rechnung tragen und es ist unsere Aufgabe, ihnen zu helfen. Aber vor allem darf man sich nicht vorstellen, daß eine einzelne Aktion von einem dieser Spieler-z.B. eine von Kardinal Burke angekündete correctio fraterna des Papstes diese Krise von sich aus lösen kann.
Was nötig ist, ist eine Zusammenfassung und ein Fokus der Aktion diverser Gruppen sowohl des Klerus als auch der Laien, jeder auf seiner eigenen Ebene und gemäß ihren Fähigkeiten.
Der sensus fidei kann die Kardinäle, Bischöfe, Religiösen und einfachen Laien dabei leiten, wie sie [auf die gegenwärtige Krise] reagieren können.
Die Wichtigkeit der von 250 Gelehrten unterzeichneten correctio filialis - sowohl von Klerikern als auch Laien- wurde durch diesen sensus fidei ausgedrückt. Die Reaktion mag sich von einem Land zum anderen, von einer Diözese zur anderen unterscheiden, aber ihre Chrakteristik ist immer die einer Wahrheitsbekundung und einer Verurteilung der Irrtümer, die dieser Wahrheit entgegen stehen."

M. Hickson
"Aber wie kann man diese Situation beheben?"

Roberto de Mattei:
"Die Kirche wird nicht durch Menschen gerettet werden. Die Krise wird durch ein außerordentliches Eingreifen der Gnade behoben werden, die jedoch durch kämpferisches Engagement gläubiger Katholiken begleitet werden muß. Angesichts dieser gegenwärtigen Krise, gibt es einige, die denken, daß das Einzige, was man tun kann, ist- still und im Gebet- auf ein Wunder zu warten. Aber so ist es nicht. Es ist wahr, daß wir ein göttliches Eingreifen brauchen, aber Gnade baut sich auf Natur auf. Jeder von uns sollte das Maximale tun, was er seinen Fähigkeiten nach kann."

Father Blake spricht....

Auch Father Blake meldet sich zum Vater-unser-Veränderungsgedanken zu Wort, beleuchtet - wie immer lesenswert- die Hintergründe und erinnert mit einem Video, in dem der Papa emeritus das Vater-unser griechisch spricht, daß es Zeiten gab, in denen der regierende Pontifex der liturgischen Originalsprachen mächtig war.
Hier geht´s zum Original bei st.marymagdalenblog:  klicken

   "DAS VATER-UNSER:  EIN PROBLEM MIT DEM SOHN GOTTES SELBST"

"Der Souveräne Pontifex schlägt also vor. daß das Vater Unser neu geschrieben werden muß, naja. wir wisssen ja vom Ordensgeneral der Jesuiten, daß niemand ein Tonbandgerät hatte, so daß wir nicht wissen können, was Jesus wirklich gesagt hat, ebenso wenig haben wir ein Video von seinem Leben, sodaß wir auf das kollektive Gedächtnis der Kirche vertrauen müssen, geleitet vom Hl. Geist, der uns in die Wahrheit führt.

Die Evangelien -obwohl sie leicht unterschiedliche Versionen dieses Gebetes wiedergeben, stimmen in der antiken liturgischen Form des Gebetes überein, das so endet: " Et ne nos deducas in tentationem sed libera nos da malo." Griechisch: "καὶ μὴ εἰσενέγκῃς ἡμᾶς εἰς πειρασμόν, ἀλλὰ ῥῦσαι ἡμᾶς ἀπὸ τοῦ πονηροῦ."  
Deshalb ist es nicht nur die Übersetzung, mit der der Papst Probleme hat, sondern mit dem Text selbst. Sein Problem ist also nicht das ICEL (International Commission on English in the Liturgy)
oder irgendetwas anderes sondern der Sohn Gottes selber.

Das Griechische bedeutet "in etwas bringen" oder "in etwas hineinführen": es ist eine aktive Form, keine passive, deshlab bedeutet es sicher nicht "lass uns nicht" die bevorzugte Übersetzung des Papstes.
Hier liegt eine wichtige Wahrheit, Gott läßt nicht nur Versuchung zu, als ob wir in einer Welt lebten, in der Satan genau so mächtig ist wie Gott, Gut und Böse miteinander kämpfen und die Menschheit hin und hergerissen wird. 

Die neue französische Übersetzung benutzt das Passiv: "Laß uns nicht in Versuchung geraten"  und ist weit davon entfernt, genau zu sein, sie suggeriert, daß in Versuchung zu geraten eine Art unglücklicher Unfall ist. Für einen Christen, also die vom Hl. Geist dazu Ermächtigten "Abba, Vater" zu schreien, ist eine neue Beziehung geschaffen worden, in der wir durch die Gnade von Gott gestärkt wurden, und nicht länger im Schwanken des Versuchers sind, wir also Sünde und Versuchung widerstehen können, sogar der Versuchung der Letzten Tage, vom Glauben abzufallen. 

Leider scheint es in vielen Teilen der Theologie seiner Heiligkeit Züge zu geben, wo Menschen nicht genügend Gnade empfangen, um die Sünde zu überwinden oder ein Christliches Leben zu leben: die Hl. Jungfrau schreit zu Gott, daß sie getäuscht worden ist, oder Jesus muß Maria um Vergebung bitten und die Gnade der Ehe gibt nicht die Kraft, nach der Lehre Jesu zu leben.

Montag, 11. Dezember 2017

Weil mir heute Abend danach ist.....

   auch wenn diese Kantate eigentlich für Epiphanias gedacht ist...... 

                         "HERR WENN DIE STOLZEN FEINDE SCHNAUBEN....."

          

so gib, daß wir im festen Glauben nach deiner Macht und Hülfe stehn
wir wollen dir allein vertrauen
so können wir den scharfen Klauen des Feindes unversehrt entgehn




Father Hunwicke spricht....2.0

heute noch einmal über die angedachten Korrekturen am Vater-unser im Speziellen und das Bergoglio-Pontifikat im Allgemeinen.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"HÖRT ER NIE AUF....(2) PAPST FRANZISKUS, DAS VATER-UNSER UND DAS NÄCHSTE KONKLAVE"
"Führe uns nicht in Versuchung. Es ist unwahrscheinlich, daß die griechischen und lateinischen Worte, die mit "Versuchung" übersetzt worden sind, das bedeuteten. was wir heute in der Beichte unter "Versuchung" verstehen..... die "Versuchung" etwas zu stehlen oder unbarmherzig zu sprechen oder die Augen in Zaum zu halten.
Unter "Peirasmos" verstand man eher die Zeit der Prüfung, also gefoltert oder genötigt zu werden, unseren Glauben aufzugeben. Die Schrift lehrt uns. daß das Ende der Zeiten durch solche Prüfungen und Verfolgungen gekennzeichnet sein wird. Es ist nur natürlich, Gott zu bitten, dessen Vorsehung die Zeiten lenkt, uns das zu ersparen. [Siehe Mt. 26:41; Lk. 8:13; Apokalypse 2: 10 und 3:10]

(Und nebenbei bemerkt, "Böse" (tou ponerou) kann sowohl Maskulinum als auch Neutrum sein, Viele- wahrscheinlich die meisten- denken, daß es sich auf den Bösen bezieht)

Deshalb scheint mir, daß es bei PFs Vorschlag einer Revision nicht um eine revidierte Übersetzung geht, sondern um die radikale Änderung der Bedeutung des griechischen Originals. Mit Kummer muß ich sagen, daß dieses neue Beispiel seines gigantischen Selbstbewußtseins mich nicht überrascht.

Was mich immer wieder...wie es scheint fast täglich!!...an PF irritiert, ist seine endloser Hang, das Depositum fidei, die Universale Kirche und was sie von den Aposteln oder den Generationen seither geerbt hat, zu behandeln als etwas, was in seiner Macht steht, zu ändern, zu kritisieren oder auf jede Art zuzurichten, die ihm jederzeit in den Sinn kommt.
Er ist wie ein Kleinkind, dem man Spielzeuge zum Spielen gegeben hat...ein großes, unbändiges, widerspenstiges Kind, das eher grob als umsichtig mit ihnen umgeht; dessen häufigster Satz das "ich will...." ist.
Wenn irgendwer ihm vorschlägt, vielleicht etwas vorsichtiger damit umzugehen, legt er einen Wutanfall hin.
Ich bin sehr sehr traurig, so über den Stellvertreter Christi schreiben zu müssen, aber seit seiner Wahl wollte es mir immer so vorkommen, als wolle PF besondere Aufmerksamkeit auf jene Teile seiner Persönlichkeit lenken, die sich am radikalsten von seinen Vorgängern unterscheiden.
Ein Papst, der eine genaue Untersuchung und die daraus folgende Kritik nicht mag, würde Journalisten und Kameraleute auf Distanz halten, sehr viel weniger sagen und nur nach kompetenter Beratung sprechen. Ein Geistlicher, der absichtlich Aufmerksamkeit auf sich zieht, darf sich nicht beschweren, wenn er sie bekommt, ebensowenig können seine Schmeichler das plausibel in seinem Namen tun. Dieses Pontifikat hat das unglückselige moderne Phänomen eines Berühmtheits-Papstes nicht erfunden, aber es hat gezeigt, wie gefährlich und spaltend dieser Kult ist.


Päpstliche Ernennungen - Realpolitik in der Kirche?

A. Gagliarducci kommentiert in "Monday in the Vatican"die päpstlichen Ernennungen unter dem Aspekt "Realpolitik" .
Hier geht´s zum Original:  klicken

                    "PAPST FRANZISKUS´ KIRCHLICHE REALPOLITIK" 

"Mit der Ernennung der neuen Erzbischöfe von Paris und Mexiko City hat Papst Franziskus noch einmal seine kirchliche Realpolitik gezeigt. Im Allgemeinen zieht er es vor, Bischöfe mit pastoralem Profil zu wählen, keine Kulturkämpfer. Aber diese beiden letzten Ernennungen senden gegenteilige Signale aus.

Michel Aupetit, der neue Erzbischof von Paris, ersetzt Kardinl André Vingt-Trois , der seit Jahren Erzbischof der Haupstadt Frankreichs war. Als Spätberufener- früher hatte er als Familiemarzt gearbeitet- besitzt Erzbischof Aupetit ein scharfes pastorales Profil, aber er ist auch sehr kompetent in Themen der Bioethik.
Diese Kompetenz sind im Kontext der säkularisierten Debatte in Frankreich zu sehen, in der  Katholiken wieder ihr kollektives Gewicht in der Politik zeigen. Der neue Erzbischof von Paris ist auch dazu gerufen, seine Brüder im Priester- und Bischofsamt innerhalb der Säkularisierungsbewegung zu führen, die bei mehreren Episoden religiöser Intoleranz in verschiedenen Regionen Frankreichs explodierte und die im Martyrium Pater Jacques Hamels gipfelte, der zwar von Islamisten ermordet wurde, aber eigentlich das Opfer der Indifferenz der antikatholischen Intoleranz gegenüber all diesen Vorkommnissen ist.

Auf der anderen Seite hat Kardinal Carlos Aguiar Retes, der von Papst Franziskus dazu ernannt wurde, Kardinal Norberto Rivera Carrera an der Spitze der Erzdiözese Mexico City  zu ersetzen, ein ganz anderes Profil. Er wird als Mann des Dialogs betrachtet, wenn auch weniger als Kardinal Rivera Carrera und ist- außerdem- weniger konservativ. In Südamerika wird Aguiar Retes als ein Priester beschrieben, der große pastorale Fähigkeiten hat, nicht starr hinter doktrinalen Standpunkten steht und als Präsident der Mexikanischen Bischofskonferenz und der Lateinamerikanischen Bischofskonferenz gute Kenntnisse entwickelt hat,

Schließlich erfüllt Kardinal Aguiar Retes eher die Erfordernisse- nach Papst Franziskus- an einen Hirten als Erzbischof Aupetit. Aber gibt es irgendein Kriterium, um Papst Franziskus´ Ernennungen zu verstehen?

Wenn es eines gibt, ist das Kriterium wahrscheinlich ein pragmatisches, wie es bei den meisten Entscheidungen des Papstes der Fall ist. Außer daß er dadurch die Kirche formen will, neigt Papst Franziskus dazu, wirklich pragmatisch zu sein, wenn er weltweit Bischöfe für Schlüsselpositionen auswählt.

Er hat pragmatisch gehandelt, als er den Nachfolger für den geliebten Kardinal Joachim Meisner wählen mußte. Er ernannte Kardinal Rainer Maria Woelki, der Dank einer Ernennung, die eher zum Stil Papst Benedikts XVI paßte, in seine Heimatdiözese zurückgekehrt ist.


Fundstück

gefunden bei charismatismuswordpress "Christliches Forum". Felizitas Küble berichtet über den Vortrag, den Prälat Helmut Moll in Telgte zum Thema "Zeugen für Christus" über die katholischen Märtyrer der NS-Zeit gehalten hat.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"Mit der Schönstattbewegung verbunden und ebenfalls Blutzeugen während der NS-Tyrannei waren auch die Pallottinerpatres Franz Reinisch – er verweigerte den Eid auf Hitler – und Albert Eise, zudem mutige Frauen wie Charlotte Holubars; ihr Lebensmotto lautete „Durch Maria zu Jesus“. Die Schönstätterin wollte „marianische Frauenart“ verkörpern.

Prälat Moll erläuterte, dass es für wahrhaft Gläubige keine Emanzipation von Gottes Wort gebe, sondern die Hingabe an seinen Willen – gleichsam ein gelebtes „Fiat“. Diese Haltung des Gottvertrauens wird in der Schönstättbewegung mit dem plastischen Begriff von der „Blankovollmacht für Gott“ definiert." (...)

Quelle: Christliches Forum, F. Küble

Sonntag, 10. Dezember 2017

Advent...


           

Father Hunwicke spricht.....

wie immer Klartext zu den Gedankengängen des Pontifex über eine Neuübersetzung des "...et ne nos deducas in tentationem" - und das tut er - auch mit linguistischen Kenntnissen (an denen es dem Pontifex ganz klar mangelt) hier bei liturgicalnotes:  klicken

              "HÖRT ER NIEMALS AUF.....(1)"
"PF denkt, daß die traditionelle Übersetzung der Oratio Dominica verändert werden muß. Führe uns nicht in Versuchung mißfällt ihm. Warum sollte Gott sein Volk in Versuchung führen, zu sündigen? Offensichtlich muß das eine schlechte Übersetzung sein, Wäre "mögen wir nicht in Versuchung geführt werden" besser?

Fundamentalistische Traddis werden wahrscheinlich empört sein, Das Vater-unser verändern!!!!

Obwohl ich natürlich ein starrsinniger Pharisäer bin, bin ich kein solcher Fundamentalist.
Das Gebet des Herrn enthält eine Reihe von Rätseln. Lassen Sie mich am Rand beginnen und Ihnen eín Beispiel aus einem anderen Teil des Gebetes geben.
Lassen Sie mich über "unser tägliches Brot gib uns heute" sprechen. Das griechische Wort, das mit täglich übersetzt wurde, ist besonders geheimnisvoll. Epiousion ist sehr wohl ein hapax legomenon (ein griechisches Wort, das nur einmal erscheint) und Origenes stellt fest, daß man es in seiner Zeit nie hörte. Es sieht so aus, als sollte es mit epiouse verwandt sein- was "kommend" bedeutet. Verbindet man es mit "hemera" (Tag) würde es das "Brot des kommenden Tages" bedeuten und der Hl. Hieronymus wußte von einem Hebräischen Evangelium, das es tatsächlich mit mahar = morgen übersetzte.
Könnte das das Brot des Königreiches sein? Könnte es die eschatologische Nahrung sein, das Brot von Morgen, das zu empfangen uns heute schon erlaubt ist...d.h.das Hl. Sakrament?
Oder könnte epiousion supersubstantial bedeuten? Etymologisch könnte es das. Und so weiter.
Weit davon entfernt, meinen Glauben erschüttert zu sehen, finde ich solche Fragen aufregend.
Wenn Sie weitergehen wollen, könnten Sie die lukanische Version des Vater-unser mit der des Hl. Matthäus vergleichen. Die TRADITION- in ihrer ganzen Breite- gibt uns solche Reichtümer, über die wir nachdenken können.

Trotz der verschiedenen Möglichkeiten, Teile dieses Gebetes zu übersetzen, würde ich- wäre ich eine Person mit höchster Autorität- nicht beschließen, meine Macht zu nutzen, um auch nur eine einzige ererbte Wiedergabe zu verändern. Mein erster Grund, das nicht zu tun, wäre, daß ich mir zutiefst bewußt bin, nicht unfehlbar zu sein. Und daß eine Wiedergabe, die mir heute zu 100% zusagt, das in einem Jahr vielleicht nicht mehr tut. Und es ist wert, daran zu erinnern, daß die Kirche 2000 Jahre damit zurecht gekommen ist, ohne uns vorzuschreiben, welche Bedeutung wir jedem Wort dieses Gebetes zuordnen sollten. Zweitausend Jahre hermeneutischer Freiheit..... bis wir das Zeitalter der Barmherzigkeit erreichten, die Aetas Bergogliana.
Jetzt -scheint es- müssen wir zu diesen bestimmten Interpretationen und Bedeutungen, die diesem besonderen, all-weisen Papst gefallen, gezwungen werden.


Warum reist der Papst?

Aldo Maria Valli hat sich auf seinem blog www.aldomariavalli.it Gedanken über die Statements des Papstes nach seiner Reise nach Myanmar und Bangladesh gemacht und stellt einige Fragen dazu, die sicher-wie die mancher anderen auch- vom Gefragten nicht beantwortet werden.
Hier geht´s zum Original:  klicken

                                 "ABER WARUM REIST PETRUS?"
"Seit kurzem aus Birma und Bangladesh zurückgekehrt, überdenke ich bestimmte Antworten, die der Papst auf dem Rückflug gegeben hat. Und obwohl ich mich bemüht habe, gelingt es mir nicht, eine gewisse Verblüffung zu überwinden.
Die erste in Form einer Frage: "Aber warum ist der Papst nach Birma und Bangladesh gereist?"

Die Frage muß nicht merkwürdig erscheinen. Seit die Nachfolger der Nachfolger Petri angefangen haben, zu reisen, war das Hauptziel ihrer Reisen immer ein einziges: ihre Brüder im Glauben zu stärken , besonders die am weitestent entfernten und einsamsten Brüder, die die in Welten und Umgebungen leben, wo die Zugehörigkeit zur Hl. Römischen Kirche einen zu einem Angehörigen einer kleinen Minderheit macht, die nicht selten verfolgt wird. Auf alle Fälle lassen einige Erklärungen, die Franziskus an Bord des Flugzeugs abgegeben hat, vermuten, daß Bergoglio diese Reise aus anderen Gründen angetreten hat.

Tatsächlich hat der Papst während der Pressekonferenz- als er erklärte, wie und warum er in Dhaka Rohingya-Flüchtlinge treffen wollte, an bestimmter Stelle gesagt: "Ich wußte, daß ich Rohingyas begegnen würde. Ich wußte nicht wo oder wie, aber das war für  mich eine Bedingung für die Reise und wir haben die Art, das zu tun, vorbereitet."

So bestätigt der Papst, daß die Begegnung mit den Rohingyas kein Nebeneffekt war, sicher wichtig, aber einer Reise hinzugefügt, die bestimmt war, die Brüder in den kleinen und mutigen Kirchen in Birma zu stärken. Nein- es war die "Bedingung" für die Reise selbst, die der Papst persönlich gestellt hat.

Hat sich der fundamentale Grund für eine Reise des Nachfolgers Petri also geändert?
Ist man von der Stärkung seiner Brüder und Schwestern im Glauben zur Begegnung mit Flüchtlingen übergegangen?
Und wenn die Autoritäten aus dem ein oder anderen Grund die Begegnung mit den Rohingyas verboten hätten, was hätte der Papst unternommen?
Wäre er, weil er diese Begegnung zur Bedingung für die Reise gemacht hatte, nicht zu seinen Brüdern und Schwestern im Glauben gegangen?

Genau zum Thema Rohingyas hat Franziskus eine Erklärung abgegeben, die zu einem weiteren Problem führt. Als er sich auf die Rohingya-Terroristen (also die ARSA : Arakan Rohingya Salvation Army, eine Organisation, die für Angriffe auf Polizeikommissariate der birmesichen Polizei verantwortlich sind) bezog, hat er behauptet, daß die Rohingya "Leute des Friedens" sind und daß die, "die sich Daech angeschlossen haben-auch wenn sie Rohingyass sind- eine kleine, sehr begrenzte fundamentalistische Gruppe sind".
Was soll das heißen? Ist eine kleine Gruppe von Terrorisen etwas weniger terroristisch? Ist die Tatsache klein zu sein, ein mildernder Umstand?
Sollen wir also denken, daß eine diskriminierte ethnische Gruppe verstanden werden muß, wenn sie eine kleine Gruppe von Terroristen hat?

Was die Verbindungen zwischen Rohingyas und Terrorismus betrifft, hat Franziskus anschließend erklärt: "Wie in allen Ethnien und allen Religionen gibt es immer eine fundamentalistische Gruppe.
Auch wir Katholiken haben sie."


Samstag, 9. Dezember 2017

Sandro Magister kommentiert die Disziplinlosigkeit des amtierenden Pontifex

Das tut er- mit wahrnehmbar zunehmendem Überdruss- bei Settimo Cielo. 
Hier geht´s zum Original: klicken

"BERGOGLIO DER UNDISZIPLINIERTE. NUR UM IN DIE SCHLAGZEILEN ZU KOMMEN."

"Niemand hat es während und nach Franziskus´ Reise nach Myanmar und Bangladesh, die unmäßig auf die Situation der Rohingya fokussiert war, bemerkt. Aber in Dhaka, am 1. Dezember, hat der "Patriarch" der Bengalischen Buddhisten, Sanghanaaka Suddhananda Mahathero, eine Hommage an den Papst gerichtet, in der er mit Bewunderung an diese spezielle Aktion erinnerte:

"Ich werde das Bild Euer Heiligkeit nie vergessen, als Sie den jungen afrikanischen  Flüchtlingen die Füße wuschen. Sie, Heiliger Vater, haben die Statur des Großen gewonnen und Sie sind ein großes Vorbild für mich."

Wenn es noch einer weiteren Bestätigung für das globale Kommunikationsvermögen von Papst Franziskus bedurfte, hier ist es.

In der Tat ist die Fußwaschung, die er jeden Gründonnerstag während der Messa "In coena Domini" an Gefangenen, Immigranten, Männern, Frauen, Transsexuellen jeder Nation und Religion durchführt, eine Geste von außerordentlicher Medienwirksamkeit.

Jorge Mario Bergoglio ist sich dessen so bewußt, daß er - um ihre Wirksemkeit zu erhöhen - nicht zögert, über die Regeln hinaus zu gehen, die er für diesen Ritus selber aufgestellt hat - nach denen er nur an Mitgliedern der Katholischen Kirche ausgeübt werden sollte.

Während es vice-versa nicht die allerkleinste Nachricht gibt, so sehr wird das Gegenteil bei der Messe In Coena Domini, bei der Franziskus die Fußwaschung vornimmt, missachtet, was bei den Vorgängerpäpsten geschah, insbesondere bei Benedikt XVI, der - als Einführung ins Mysterium - sehr eindringliche, erinnerungswürdige, mystagogische Predigten hielt.

Für Franziskus gilt in der Tat ein anderer Satz von Prioritäten, die immer den Akt der Barmherzigkeit an die erste Stelle setzen, unabänderlich zu größter kommunikativer Wirksamkeit manipuliert, sogar wenn es bedeutet, sich selber zu widersprechen.

Z.B. als er drei Tage nach seiner Wahl zum Papst Schlagzeilen machte, als er sich weigerte, den in der Audienzhalle dichtgedrängten Journalisten aus aller Welt seinen Segen zu spenden. weil er, wie er sagte, das Gewissen jedes Einzelnen respektiere, "weil viele von euch nicht Mitglieder der katholischen Kirche sind und andere Nichtglaubende."

Donnernder Applaus folgte dieser überraschenden Wendung des Papstes, den viele für seine feinfühlige Diskretion bewunderten.


Fundstück

In der "Tagespost"  kommentiert Guido Horst Kardinal Kaspers Wortmeldung zur Veröffentlichung der AL-Richtlinien der Bischöfe der Region Buenos Aires in den AAS.
Hier geht´s zum Fundstück:  klicken

Hier ein Ausschnitt:

"... denn sie [diePriester]  sind es, die im Beichtstuhl mit Fällen konfrontiert werden können, in denen sich ein Einzelner in einer nicht regulären eheähnlichen Situation auf „Amoris laetitia“ beruft und die Zulassung zu den Sakramenten begehrt. Für diese Fälle sieht das postsynodale Schreiben einen Weg der Läuterung vor, der – wie immer auch diese Läuterung ganz praktisch aussehen soll – zur Absolution und zum Kommunionempfang führen kann, nicht aber führen muss. Für manche Priester ist das eine Gewissensfrage. Und sie haben selber gelernt, dass man immer dem eigenen Gewissen folgen muss – und dann erst, einem Ausspruch von Kardinal Newman folgend, dem Papst. Da kann Kardinal Kasper sich etwas wünschen. Aber das Dilemma, dass für manchen mit „Amoris laetitia“ entstanden ist, bleibt der katholischen Kirche erhalten."

Quelle: Tagespost, G.Horst

Father Hunwicke spricht....

Father John Hunwicke ist über den Mißbrauch der Hymne an die Hl. Jungfrau zum Lobpreis einer Politikerin empört und drückt das dementsprechend klar aus.
Hier geht´s zum Original: klicken


"LITANEI FÜR EINE LADY"

"Stella orientalis
Fulgidum lumen
Libertatis propugnatrix invicta
Exemplum fortitudinis"

..... nein, gut geraten, aber falsch. Das ist keine kürzlich entdeckte mittelalterliche Litanei für die Theotokos. Nur einige der Sätze, die veschwenderisch an dieser Universität vom Herrn Redner Jenkyns und my lord Kanzler über Aung San Suu Kyi ausgeschüttet wurden, bei der hochemotionalen Gelegenheit, als ihr der Doktor honoris causa für Zivilrecht verliehen wurde.

Sie scheint bei der Unterrichtung ihres eigenen Militärs in Zivilrecht nicht so erfolgreich gewesen zu sein. Deshalb hier mein Vorschlag, wie sie den burmesischen Flüchtlingen, die nach Bengalen geflohen sind,  in ihrer schwierigen Lagen beistehen kann. Alle Institutionen, die Aung San Suu Kyi mit Ehren überschüttet haben- von den exquisiten Höhen der Universität Oxford bis hin zu jenen  lächerlichen Idioten des  Nobelpreis-Komitées alle mit je 5 Millionen Pfund zu belangen.

Als Buße dafür, die Vorrechte der Mutter Gottes verletzt zu haben.

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

Freitag, 8. Dezember 2017

Hochfest der Unbefleckten Empfängnis, 8.12. 2007

8. Dezember 2007
Hier geht´s zum Text der Ansprache, die der Hl. Vater auf der Piazza di Spagna gehalten hat: klicken

         

"Mögen die Menschen jeder Nation und Kultur diese Botschaft des Lichts und der Hoffnung aufnehmen: als Geschenk aus den Händen Mariens, der Mutter der ganzen Menschheit. 
Wenn das Leben ein Weg ist und dieser Weg oft dunkel, hart und mühsam wird, was für ein Stern wird ihn dann erhellen können? (...)
Auf unserer gemeinsamen Fahrt auf dem Meer der Geschichte brauchen wir »Lichter der Hoffnung«, das heißt Menschen, die Licht von Christus schöpfen und »so Orientierung bieten auf unserer Fahrt« (ebd.). Und wer könnte besser als Maria für uns »Stern der Hoffnung« sein? 
Sie hat mit ihrem »Ja«, mit der hochherzigen Hingabe der vom Schöpfer empfangenen Freiheit die jahrtausendealte Hoffnung Wirklichkeit werden lassen, sie in diese Welt und in ihre Geschichte eintreten lassen."

Quelle: La Santa Sede, LEV

Father Blake spricht....

über das Buch, das Furore macht "Der Diktator Papst" von Marcantonio Colonna und man kann nicht übersehen, wie schockiert er über das Gelesene ist.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DIKTATOR PAPST - EINIGE GEDANKEN"
"Ich habe das Buch "Der Diktator Papst" vor einigen Tagen zuende gelesen. Es stand wenig Neues darin, aber es ist schockierend, wenn die Skandale in einem Katalog der Laster zusammengefaßt werden. Das ist sicher kein Buch, das zu lesen, ich den meisten Leuten empfehlen würde, besonders jenen nicht, die leicht schockiert sind.

Es zeichnet ein Bild eines willkürlichen, sich selbst-suchenden Prinzchens, mit wenigen Tugenden und praktisch jedem Laster. Für die, die regelmäßig die Beichte hören, gibt es einen Einblick wie in eine äußerlich saubere Tasse, die innen voller Schmutz ist.
Es gewährt einen Einblick in die zeitgenössische Kirche, sicher auch in die Psychologie vieler ihrer leitenden Kleriker, wie Kardinal Danneels, der viel Kritik verdient, nicht nur dafür, daß er Mißbraucher verteidigte und ihren Opfern sagte, sie müßten bereuen, sondern die einfach so taten, als gäbe es kein Problem. Vielleicht waren sie nicht so schlecht wie Kardinal Maradiaga, der Franziskus´ Rat der Neun leitet, und der das Ganze als Konstrukt der "Jüdischen Medien" abtat.

Ein falsches, häretisches Verständnis von Barmherzigkeit reduziert Gott darauf, allem gegenüber tolerant zu sein - bis zu dem Punkt, wo Sünde verschwindet und Schwarz Weiß wird, das Törichte weise und der Korrupte tugendsam. Ein toleranter Gott bedeutet, daß die Menschheit keine Erlösung oder Rettung braucht, das gesamte christologische Drama wird unnötig und die Menschheit braucht keinen moralischen Kompass, weil was immer getan wird - solange es nicht die Aufklärungstugenden unterminiert - in Ordnung ist.

Ein Exzess der Barmherzigkeit hat die Tendenz, jede Möglichkeit der Kritik zu entfernen. Gott wird zum Uhrmacher, der es - nachdem er sein Werk vollendet hat - in Gang setzt, und es von selbst laufen läßt, er kümmert sich weder - wie die Schrift ihn beschreibt - um jede unserer Taten, noch ist er der, der kommen wird, um die Schafe und Böcke zu trennen und sicher nicht der, der sich um unsere persönliche Integrität, unsere Wahrheitsliebe, unsere sexuelle oder finanzielle Moral und unser Machtstreben sorgt. Das läuft gut für einen Diktator, indem jede Kritik oder Äußerung von Zweifeln oder jede Infragestellung dieses neuen Gottes (eher der Gott, der theologischen Spekulationen als der von Jesus Christus in der Schrift und der Tradition offenbarte Gott) zum Zeichen von Krankheit wird, Starrsinn, sogar Häresie, aber am Schlimmsten von allen unverzeihlichen Sünden von Spaltung und Illoyalität.

Tweet zum Tage

Kardinal Sarah twittert; "erneute Begegnung- einfach und voller Freude- mit dem Papa emeritus Benedikt XVI "

Sandro Magister bespricht die "Intellektuelle Biographie" Papst Bergoglios von Massimo Borghese

Auch Sandro Magister bespricht ein neues Buch - eine "Intellektuelle Biographie" Papst Bergoglios. Das tut er bei  (eigentlich "im") Settimo Cielo .
Hier geht´s zum Original:  klicken


"ALLE LEHRER BERGOGLIOS. AUCH WENN ER SEINEN EIGENEN WEG GEHT."

"Nach den vielen erzählerischen Biographien von Papst Franziskus ist hier eine, die zu Recht den Titel "intellektuelle Biographie" trägt. Ihr Autor, Massimo Borghesi, ist Professor für Moralphilosophie an der Universität von Perugia und steht und stand Jorge Mario Bergoglio schon lange bevor er zum Papast gewählt wurde, sehr nahe - auf gleicher Ebene mit dem Freundeskreis, dessen bekanntester Name der des Vaticanista Andrea Tornielli ist, die alle zum römischen Zweig von Communio e Liberazione gehören, dem der Priester Giacomo Tantardini vorstand.

Aber zusätzlich daß es aus Borghesis Feder stammt, ist das Buch auch Frucht der gesprochenen Worte von Papst Franziskus selbst, die bei vier Gelegenheiten - die beiden letzten am 13. März 2017, dem 4. Jahrestag seines Pontifikates - als Audio-Aufnahmen an den Autor gesandt wurden und wiederholt im Text zitiert werden und alle darauf abzielen, die Quellen seiner Bildung zu identifizieren.

Es ist eine Biographie, die deshalb teilweise auch eine Autobiographie ist. Und sie wird genau durch eine Enthüllung motiviert, die hier zum ersten mal von Bergoglio selbst gemacht wird, nach der am Ursprung seines Denkens  der französische jesuitische Theologe Gaston Fessard -steht, ein brillanter Schüler Hegels, ohne Hegelianer zu sein - mit seinem Buch zur "Dialektik der Spirituellen Exerzitien" des Hl. Ignatius aus dem Jahr 1956.

Borghesi bestätigt und untermauert, daß Bergoglios bemerkenswert widersprüchliches Denken, der so von Widersprüchen begeistert ist, von Fressard stammt. Aber dann kamen andere prominente Autoren dazu, die diese Art des Denkens verstärkten, Erich Przywara und Henri de Lubac, beides auch Jesuiten, Alberto Methol Ferré, ein uruguayischer Philosoph und vor allem - aber später, Romano Guardini, mit seinem jugendlichen Essay mit dem Titel "Der Gegensatz"  auf dem Bergoglio seine Disertation aufbauen wollte - während der wenigen Monate, die er 1986 zum Studium in Deutschland verbrachte. Eine These, die sehr schnell fallen gelassen und nie geschrieben wurde.



Socci oder "Ist der Papst katholisch?"

Auch Antonio Socci kommentiert bei LoStraniero auf seine Weise die Worte, die der amtierende Pontifex bei seiner "fliegenden Pressekonferenz" auf dem Rückflug von Bangladesh zum Thema Mission, Missionare und Frieden gesprochen hat. Und stellt den alten Newsweek-Titel mit der Frage: "Ist der Papst katholisch?" darüber.
Hier geht´s zum Original:   klicken


 "ZUR EVANGELISIERUNG MUSS MAN ABER AUF JESUS (UND DIE IMMERWÄHRENDE KIRCHE) HÖREN.  ODER AUF DIE "NEUHEITEN" VON BERGOGLIO?"
"Während der Pressekonferenz auf dem Rückflug von Bangladesh, am 2. Dezember,  hat die französische Journalistin Etienne Loraillère Bergoglio folgende Frage gestellt: "Was ist Ihre Priorität: evangelisieren oder dialogisieren für den Frieden?"
Die Antwort Bergoglios - nach einer Abfolge unvorhersehbarer Absurditäten- kam am Ende mit diesen unerhörten Worten: 
"Ihre Frage: was hat Priorität Friede oder Konversion? Aber wenn man das Zeugnis mit Respekt lebt, macht man Frieden. Der Frieden beginn, auf diesem Gebiet gebrochen zu werden, wenn der Proselytismus anfängt. und es gibt so viele Arten von Proselytismus , aber das ist nicht evangelisch."
Praktisch behauptet Bergoglio, daß die Verkündigung des Evangeliums (Proselyten machen) Spaltung verursachen ist, in dem Sinn, daß die Gegenwart der Christen in der Welt und das Dialogisieren den "Frieden machen".

ABER DIE KIRCHE IST NICHT DIE UNO. SIE EXISTIERT, UM ALLEN MENSCHEN JESUS CHRISTUS ZU VERKÜNDEN. 

Wie Riccardo Cascioli (hier) feststellte, macht Bergoglios Antwort Mission und Missionare de facto überflüssig, (wenn nicht schädlich) und delegitimiert die vielen katholischen Märtyrer, die es in der Geschichte gegeben hat (die offensichtlich den Irrtum begangen haben, die Verkündigung Christi dem Einverständnis mit allen vorzuziehen).
Eine Antwort der Art, die völlig mit dem Benehmen Bergoglios übereinstimmt, der de facto von Konversionen abrät, die eine sehr viel größere und schwerwiegendere Frage aufwirft.
ICH FRAGE MICH, OB DAS DIE ANTWORT EINES PAPSTES SEIN KANN.....DES APOSTOLISCHEN BEAUFTRAGTEN JESU", EINES ANDEREN,  DER SEHR KLAR IST:

"Jesus sagte zu ihnen: "Gehet hin in alle Welt, predigt allen Geschöpfen das Evangelium. . Wer glaubt und getauft wird, wird gerettet werden, wer aber nicht glaubt, wird verdammt." (Mk- 16, 15-16)


Donnerstag, 7. Dezember 2017

Heute auf dem Petersplatz

Inauguration des Weihnachtsbaumes und der Krippe

      

Fundstück

angesichts der obwaltenden Hysterie.
"Reise nach Jerusalem" von Marco Gallina. Eine kleine Auffrischungslektion in Sachen Geschichte Jerusalems. Gefunden auf dem Löwenblog via twitter: klicken

Hier ein Ausschnitt:

"Der grobe Abriss der Stadtgeschichte sollte jedoch veranschaulichen, dass der jüdische Anspruch nicht von ungefähr kommt. Anders als die UNESCO behauptet, gibt es sehr wohl einige Belege für eine kontinuierliche Verbindung zwischen Jerusalem und dem jüdischen Volk. Es ist überflüssig, hier über König David, Salomos Tempel oder der Geschichte Judas zu fabulieren; eher ist es beschämend, dass solches Kinderwissen heute genannt werden muss, weil eine Melange aus Unwissen und politischer Agenda jeden klaren Blick auf die historisch-politische Lage verwässert....."

Quelle. Marco Gallina, Löwenblog

Marco Tosatti stellt ein neues Lutherbuch vor.

Marco Tosatti bespricht auf seinem blog Stilum Curiae ein neues Buch über und gegen Luther, in dem  besonders die Hindernisse, die 500 Jahre nach der Reformation-einer vollständigen Ökumene mit den Protestanten im Wege stehen, aufgezeigt werden.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"GEGEN LUTHER. EIN NEUES BUCH VON PATER CAVALCOLI, UM NICHT ALS PROTESTANT ZU STERBEN. ALS KATHOLIKEN...."
"Heute beschäftigen wir uns mit einem sehr wichtigen Buch, um von einem katholischen Gesichtspunkt aus ein klares  und  helles Bild zu haben, zum Stand der Beziehungen zu den Protestantischen Kirchen- besonders zu den Lutheranern. Wichtig, weil in einem kulturellen und historischen Moment in dem Emotionen vor Vernunft gehen- praktisch auf jedem Gebiet in dem Rationalität fundamental wichtig wird, um Katastrophen und Mißverständnisse zu vermeiden.

Wir sprechen von "Gegen Luther", dem neuen Buch des Dominikaner-Theologen Giovanni Cavalcoli, ein Werk in dem der bedeutende katholische Denker die Bedingungen präzisiert, die eine wirkliche Annäherung zwischen der katholischen Kirche und den Protestanten erlauben würde.
Der Untertitel: "Warum wir nicht protetantisch sterben wollen" hat in diessen Tagen eine sehr präzise Bedeutung, in denen die Zeichen einer Abweichung der Katholischen Kirche zu protestantischen Formen immer deutlicher werden und sich in aller Welt Episoden gemeinsamer Eucharistiefeiern häufen, die nicht immer angemessen und passend durchgeführt werden.
Und die Signale der Zuneigung- denken wir an die von der Vatican-Post feierlich herausgegebene Briefmarke - scheinen die teilweise Entfernung von Elementen einer starken katholischen Identität vorauszusetzen.

Das Buch- ein vom Format her kleines Buch-und deshalb, wenn man will, noch einschneidender und nützlicher-ist von Chora-Books bei amazon veröffentlicht worden.
Es wird von einer Präsentation des Herausgebers, Aurelio Porfiri begleitet, der schreibt: "Pater Cavalcoli warnt : in diesen 500 Jahren nach Entstehen des Lutheranismus haben Katholiken und Lutheraner einen langen Weg der Versöhnung zurückgelegt, besonders durch den vom II.Vaticanisdchen Konzil gegebenen ökumenischen Impuls. Dennoch bleiben die Lutheraner bezüglich einiger Irrtümer fest, die korrigiert werden müssen, um alles Trennende zu entfernen, damit jene Brüder "voll in die Katholische Kirche aufgenommen" werden können.

Sagen wir also, welches diese Knoten sind, die gelöst werden müssen. Man kann sie substantiell auf drei reduzieren, nach einem Kompendium, das auf jene beühmte lutherische Weise die Prinzipien Luthers zusammenfaßt, die drei emblematischen Mottos, drei Aktionsrichtlinien:
"Sola Scriptura, sola fides, sola Gratia."


Rekonziliations-Messe in Utrecht

Um ihre denkmalgeschützte St. Willibrordus-Kirche vor einem möglichen, von der damaligen Gemeinde geplanten Verkauf und Abriss zu bewahren, hat die heutige Willibrordus-Gemeinde die FSSPX um Hilfe gebeten. Die FSSPX hat die Kirche gekauft und hat- unter der Leitung von Bischof Fellay am Fest des Hl. Willibrordus, dem 7. November, eine Versöhnungmesse nach tridentinischem Ritus gefeiert,


          


"Rekonziliation (Versöhnungsritus) und Tridentinisches Pontifikalamt zum Fest des Heiligen Willibrordi in der römisch-katholischen Sankt Willibrordus-Kirche zu Utrecht - die Niederlande, die neueste Kirche der Piusbruderschaft. Der Generaloberer der Priesterbruderschaft St. Pius X, Bishof Fellay, feiert die Heilige Messe."

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Noch ein Fundstück

 Gefunden bei Barbara Wenz  klicken

         "Zum Tage – russisch-orthodoxe Andacht zum heiligen Nikolaus von Myra"


        

Father Hunwicke spricht

wie immer Klartext
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"IST ER IMMER NOCH PAPST?"
Ich sympathisiere mit dem lieben alten Laienvolk, das sich fragt, ob PF mit der grotesken Veröffentlichung eines gewissen Briefes in den Acta Apostolicae Sedis schließlich eine gewisse Grenze überschritten hat und wegen manifester Häresie den Stuhl Petri verloren hat.
Die Antwort ist
1. Nein
2. Nein und
3. Nein

Um kanonische Konsequenzen formaler Häresie zu erleiden, wären formale kanonische Prozeduren einschließlich formaler Beharrlichkeit nach formaler Warnung nötig.

Es gibt keinen Ort, an dem man ein Do It Yourself  "Setz-den-Papst-ab"-Kit kaufen kann.

Wenn Gott mich bis morgen früh verschont, werde ich wie immer "una sum cum famulo tuo papa nostro Francisco" im Te igitur sagen und wie immer den Kopf neigen.

Sedisvacantische Kommentare werden- Sie erinnern sich-. auf diesen blog nicht zugelassen.

Gerede darüber, daß PF nicht länger Papst ist, ist ein leichter Ausweg aus einem schrecklichen Problem. Es ist eine charakteristische Versuchung des Feindes. Man muß realisieren, daß der Feind zur Zeit schrecklich aktiv ist.

Ich bitte Sie im Heiligen Namen unseres Erlösers, das zu vergessen."

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke

Mission oder keine Mission mehr?

Riccardo Cascioli stellt sich und seinen Lesern in La Nuova Bussola Quotidiana eine für Mission und Missionare wichtige Frage.
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"NACH DER ASIENREISE DES PAPSTES : HAT DIE MISSION NOCH EINEN SINN?"
Die Reise des Papstes nach Birma und Bangladesh hat einige Fragen aufgeworfen und vielleicht ist in den kommenden Tagen noch Zeit genug, darauf zurückzukommen.
Aber es gibt da eine Frage, die mir Priorität zu haben scheint, die die Gesten und Worte von Papst Franziskus (auch außerhalb der Pressekonferenzen) an die erste Stelle gerückt haben. Oder besser-und ich entschuldige mich für die Brutalität: "Hat -wenn man den Erklärungen des Papsrtes folgt- Mission noch einen Sinn? Und muß die Mission, so wie sie von der Kirche 2000 Jahre gelebt wurde, verlassen werden?

Die Frage stellt sich auch angesichts der Tatsache dringend, daß Birma und Banglasdesh Missionsgebiete sind, wohin der Katholische Glaube vor 500 Jahren Dank europäischer Missionare kam und wo das Evangelisierungswerk zu Beginn des 20. Jahrhunderts neue Impulse bekam.
Auch wenn die Katholischen Gemeinden eine kleine Minderheit repräsentieren (1% in Birma, noch weniger in Bangladesh), haben sie eine wichtige Geschichte der Treue zu Christus, gelebt bis zum Martyrium und Dank zahlreicher Missionare, die in diesen Ländern gearbeitet haben.
Unter ihnen muß man zumindest an Pater Clemente Vismara erinnern, der 65 Jahre in den Wäldern Birmas verbrachte und 2011 selig gesprochen wurde.

Diese Geschichte der Missionare und Märtyrer werden vom Papst nicht nur in seinen Reden nicht erwähnt, sondern es gibt in seinen Reden zwei Aspekte, die hier auftauchen: der Erste ist eine offene Verachtung angesichts der Konversionen zum Katholizismus und zweitens für alles was in Beziehung zur "traditionellen" Mission steht.
Es gibt da ein konstantes Bestehen und Unterstreichen, daß Evangelisierung nicht Proselytismus ist, das hat er dann noch einmal bei der Pressekonferenz auf dem Rückflug getan: auch wenn man in der Umgangssprache unter Proselytismus eine - gewissen protestantischen Sekten eigene- aggressive Mission versteht, sieht es nicht so aus, als beziehe sich der Papst darauf, wenn man bedenkt, daß die Katholiken wohl kaum eine solche Haltung riskieren würden.


Fundstück

Aus gegebenem Anlass alle Jahre wieder zum Nikolaustag. Domradio versucht der Unwissenheit über den populären Heiligen abzuhelfen.
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Hier ein Ausschnitt:

"Wer war Nikolaus?
Nikolaus ist einer der am meisten verehrten Heiligen der Christenheit. In der katholischen Kirche wird er häufig als "Nothelfer" angerufen, die orthodoxen Christen bezeichnen ihn als "Wundertäter". Was die historische Person angeht, spricht vieles dafür, dass die von den Legenden geschaffene Figur auf die Verschmelzung zweier geschichtlicher Personen zurückgeht.
Der ältere Nikolaus war im vierten Jahrhundert Bischof von Myra in Lykien in Kleinasien (heute Demre in der Nähe von Antalya an der türkischen Mittelmeerküste) und soll an einem 6. Dezember gestorben sein. Der zweite Nikolaus aus dem 6. Jahrhundert war ein Mönch, der erst Abt in Sion und später Bischof von Pinora (ebenfalls in Kleinasien) wurde. Beide wurden schon früh als Wohltäter verehrt."
Quelle: domradio.de

                           ALLEN EINEN GESEGNETEN TAG DES HL.NIKOLAUS !

Marco Tosatti über Ähnlchkeiten zwischen Papst Bergoglio und dem "Bapu" Mahatma Gandhi

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae die fliegende Pressekonferenz des Papstes beim Rückflug aus Bangladesh-
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"ROMANA VULNERATUS CURIA UND DIE ROHINGYA. DAS IST SCHÖN VOM PONTIFEX: ER ÄHNELT IMMER MEHR GANDHI."

"Liebe Stilumcurialisten, Romana Vulnertus Curia (RVC für die Freunde) hat ein bißchen was zu den Erklärungen des Pontifex beim Rückflug aus Bangladesh zu sagen. 
Noch einmal- nicht das erstemal und wie wir vorhersehen-auch nicht das letzte mal hat das Oberhaupt der Kirche von Terrorismus und Religion gesprochen, mit diesen Worten: "Es gab Gruppen von Terrorisen, die versucht haben, von den Rohingya zu profitieren, die Menschen des Friedens sind. Immer gibt es in den Religionen Gruppen von Fundamentalisten, auch wir Katholiken haben sie. 
Das Militär rechtfertigt seine Intervention mit den Motiven dieser Gruppen. Ich habe beschlossen, nicht mit diesen Leuten zu reden, sondern mit den Opfern, mit dem Volk, das einerseits  unter dieset Diskriminierung litt  und andererseits von  Terroristen verteidigt wurde."
Wir wagen nicht zu denken, an welche Terroristen der Pontifex denkt.
Wir vermuten jedoch stark, daß es sich dabei um diejenigen handelt, die an Stelle des Rosenkranzes das letzte, rückstoßfreie Modell aus israelischer Produktion benutzen. 
Sehr gefährlich.
Wir wissen auch nicht, wer den Pontifex über die Situation informiert hat, aber es gibt auch Rohingya, die Hindus oder Christen sind, denen es leider in diesem Volk überhaupt nicht gut geht, wie dieser Artikel bezeugt. Sie haben nicht die Ehre, erwähnt zu werden." 

Hier nun, was RVC denkt:

"Lieber Tosatti,
je mehr Zeit vergeht, desto mehr beobchte ich - mit Anerkennung- die Reifung Seiner Heiligkeit bei den verschiedenen Gelegenheiten und Umständen. Aber immer mehr erkenne ich in ihm Aspekte einer legendären Figur wie Mahatma Gandhi. Die Erklärungen zum Problem der Rohyngia haben darin gewetteifert, mich an Gandhi zu erinnern, genannt Bapu.
Auch Gandhi dachte, daß es überall religiöse Extremisten gibt. Auch Gandhi dachte, daß sich alle in ihm wiedererkennen: Buddhisten, Christen, Muslime, Hindus.
Auch er war überzeugt, daß der Islam für Gewaltlosigkeit sei und daß man die islamischen Terroristen, von den anderen, den Friedlichen  unterscheiden müsse.
Auch Gandhi gründete sein Religion auf die Toleranz, die eine positive Barmherzigkeit war.
Auch er predigte den Nicht-Proselytismus, in der Überzeugung, daß alle Religionen wahr seien und einen Punkt des Schauens auf die Wahrheit hätten. aber als Religionen der Menschen seien sie unvollkommen, auch wenn sie alle wahr sind.
Auch Gandhi stand den traditionellen religiösen Institutionen feindlich gegenüber.  Auch er wird von Enzo Bianchi geschätzt.
Fehlt noch etwas? Ein Martin Luther King als Jünger? Genügt es nicht, einen Luther neu zu bewerten?

Sicher, Mahatma Gandhi war nicht besonders katholisch, aber was sollen solche Kleinigkeiten....wir leben in einer globalen Welt, oder nicht?

Quelle: Stilum Curiae, Marco Tosatti

Dienstag, 5. Dezember 2017

Fundstück

der BR interviewt Kardinal Müller,
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Hier ein Ausschnitt daraus:
"Es gibt vielleicht auch aus dem Herkunftsland des Papstes so eine gewisse antirömische Stimmung, gewisse Vorurteile gegen die Kurie. Und so gibt es vielleicht die Vorstellung, es müsse aufgeräumt werden. Aber mit dieser Sichtweise, wo gehobelt wird, da fallen Späne, da haben wir nicht so die besten Erfahrungen gemacht."
Kardinal Gerhard Ludwig Müller
"Es wäre besser, die Glaubensbotschaft des Papstes zu hören und darauf zu achten, statt mit sekundären Aufmerksamkeitselementen das Papsttum populär zu machen, mit schwarzen Schuhen, Santa Marta…."
Kardinal Gerhard Ludwig Müller