Pater Eugen Mederlet OFM
2. Lesung: Eph 4, 2-6:
„Ein Leib und
ein Geist ... ,
ein Gott und Vater aller,
der über allen und durch alle und in allen ist.“
Pfingstmontag
Und nun ist es wie eine Komposition, wie eine Symphonie, die
einmal komponiert worden ist. Gut, sie ist verklungen, aber sie wird ja immer
wieder gespielt.
Das ist ein winziges Bild, dass dann die ganze Ewigkeit all
das Leben was einmal war und ist, alles klingt und alles spielt ein, und jedes
Blütenblättchen ist da, und jeder Vogelgesang klingt ewig, und zwar
hineingestimmt in die unendliche Fülle der einen Harmonie. Da gehören wir
hinein, gerade ausgedacht für jetzt. Wenn man Theater spielt, benötigt man
für den Einsatz ein Stichwort. So haben wir jetzt unser Stichwort: Wir sind
dran. Wir sind eingeplant, jeder von uns ist eingeplant im ewigen Himmel. Im
Himmel ist alles schon da als Sein Gedanke, als Seine Liebe. In Seinem Sohn, in
Seinem Wort, sind wir alle schon mit gewollt und geplant. Und nun strömt
es uns zu.