Sonntag, 3. Juni 2012

Mailand, gestern Abend

LaStampa, Vatican Insider
"Noch nie gab es einen vergleichbaren Massendialog zwischen einem Papst und den Menschen"
Sagte ein sichtlich bewegter alter Pfarrer nach dem Treffen.

Vielleicht könnten die Dialogfetischisten in der deutschsprachigen Kirche und im ZdK aus diesem Zwiegespräch etwas lernen?

IlTempo
"Benedikt antwortet auf Zweifel und Ängste"
Normale Familien-konfrontiert mit Müdigkeit und Überanstrengung,wirtschaftlichen Problemen, Erziehungsfragen, , der Notwendigkeit Arbeit und Familie gleichermaßen zu ihrem Recht kommen zu lassen.Verlobte, die sich vor dem "für immer" fürchten,die Scheidungsplage aber auch die Freude am Glauben.
Hoffnungen und Ängste- das haben sie in der festlichen Stimmung im Parco Nord beim Treffen mit den 500.000 vor den  Hl. Vater gebracht....
Kardinal Antonelli, Präfekt der Familienkongregation sagte: "Die Anwesenheit des Hl. Vaters gibt uns Zuversicht und Mut, weil sie beweist, wie sehr die Familien der Kirche und Gott am Herzen liegen."...
Der Hl. Vater legte die vorbereiteten Texte zur Seite und verließ das Protokoll, als er die Fragen und Zeugnisse gehört hatte, um  spontan aus dem Stegreif  zu antworten....
Zwei Verlobten, die sich vor dem " für immer" fürchten, antwortete er:
das erste Verleibtsein, das wie der erste Wein bei der Hochzeit zu Kanaa ist, könne nicht "für immer" Bestand habenWille, Verstand und Kreativität müßten dazukommen, damit ein zweiter,besserer, gereifter  Wein entstünde.
Die Kirche frage ja nicht: bist du verliebt? sondern : willst du?
Einer durch die aktuelle Wirtschaftskrise in ihrer materilellen Existenz bedrohten griechischstämmigen Familie sagte er:
"Worte reichen nicht. Die Politiker sollten ( bei ihrer Jagd nach Wählerstimmen) nicht Dinge versprechen, die sie nicht halten können. Sie hätten Verantweortung vor Gott und den Menschen" .Man müsse -auch jenseits der Politik -neue Formen der Hilfe entwickeln, in den Gemeinden und von Familien für Familien....




Zu den Problemen der wiederverheirateten Geschiedenen:
"Es ist ein großes Leid, sowohl für sie als auch für die Kirche. Auch wenn sie nicht an der Eucharistie teilnehmen können , können sie spirituell mit Christus kommunizieren. Sie können ihr Leiden aufopfern und der Kirche schenken."
Sie sollten von der Gemeinde und dem Pfarrer nie allein gelassen werden.
Zu einer Familie aus dem nahen Erdbebengebiet:
"Ihr seid nicht allein-wir sind euch nahe- mit dem Herzen und Gebet und mit konkreter Hilfe."

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