Freitag, 8. Juni 2012

In der Einheit des Heiligen Geistes. Ein franziskanisches Epos auf Schöpfung, Sündenfall und Erlösung von Engel, Mensch und Erde (Teil X)


Pfingstsonntag

30. Mai 1982

Pater Eugen Mederlet OFM

Das ist das neue Lied, das noch viel herrlicher ist als alles, was bisher, als noch die Welt in Unschuld war, erklungen ist. Weil jetzt aus der Zerrissenheit, aus diesem Zerstörtsein, aus diesem Tragen von aller Krankheit, von aller Verminderung, von aller Weggeworfenheit, von aller Verdemütigung und Verspottung, Lächerlichkeit, wohin alles geraten ist, was er alles in sich genommen hat, nun das unendlich herrlichere Lied der Liebe erklingt. Darin sagt Jesus: Ja, das soll jetzt mein Loblied des Vaters sein, dass ich von dieser zerstörten, rebellischen, verlorenen und Gott-lästernden Erde aus Ihm das Lob darbringe in all diesen Schmerzen. Das wird zu einem schmerzvollen, noch herrlicheren Liebeslied.

Fortsetzung folgt.