Pfingstsonntag
30. Mai 1982
Das ist das neue Lied, das noch viel herrlicher ist als alles,
was bisher, als noch die Welt in Unschuld war, erklungen ist. Weil jetzt aus
der Zerrissenheit, aus diesem Zerstörtsein, aus diesem Tragen von aller
Krankheit, von aller Verminderung, von aller Weggeworfenheit, von aller
Verdemütigung und Verspottung, Lächerlichkeit, wohin alles geraten ist, was er
alles in sich genommen hat, nun das unendlich herrlichere Lied der Liebe
erklingt. Darin sagt Jesus: Ja, das soll jetzt mein Loblied des Vaters sein,
dass ich von dieser zerstörten, rebellischen, verlorenen und Gott-lästernden
Erde aus Ihm das Lob darbringe in all diesen Schmerzen. Das wird zu
einem schmerzvollen, noch herrlicheren Liebeslied.