Freitag, 15. Juni 2012

Die kleinen Sünden ...

... bestraft der Herr manchmal etwas später.

Wir alle erinnern uns noch an den Papstbesuch in Deutschland und die "Nachtcafé"-Folge des SWR, in der im Vorfeld über den Papstbesuch diskutiert werden konnte. Eingeladen waren unter anderem Sabine Beschmann von Deutschland pro Papa und Peter Seewald.
Auf der Atheisten-Seite tat sich in besonderer Weise Alan Posener hervor, der in dieser Sendung in gewohnter Arroganz über die Kirche herzog und dabei auch Sabine Beschmann angriff.
Natürlich konnte es sich der gute Mann auch nicht verkneifen, aus den Vatileaks ordentlich Kapital für seine Anti-Kirchen-Propaganda zu schlagen. Sein letzter Anti-Papst-Artikel in WOn, in dem er den Kammerdiener Paolo zum Helden hochstilisierte, weil er "Licht ins Dunkel brachte." zeigte einmal mehr,  dass er jede Gelegenheit nutzt, um gegen Papst und Kirche zu agitieren, ist ohnehin bekannt. Deshalb muss man seine Artikel auch nicht lesen.

Nun, gestern hat Herr Posener sich ein Eigentor geschossen: Er veröffentlichte in WOn einen Schmähartikel über München, der erst mal zeigte, dass er offensichtlich über den Hauptbahnhof nicht hinausgekommen ist und sich von dort direkt auf die Suche nach "Rotlichtvierteln" begab, die's am Münchener Hauptbahnhof (außer ein paar Schmuddelkinos) schon seit den 70ern nicht mehr gibt. Den Nummer 1-Hit der Spider Murphy-Gang kennt er wohl offensichtlich auch nicht.

War wohl zuviel Glockengeläut und zuviel Weihwasser in der Luft. Das schreckt gewisse Leute ab und  deshalb hat er sich auch nicht weiter in die Stadt hineingetraut.
Es gefällt ihm hier offensichtlich nicht. Das soll vorkommen.

Aber: er wurde im Kommentarbereich regelrecht abgewatscht (was ich mir bei seinen Antikirchenartikeln auch mal wünschen würde.)
Die meisten Kommentatoren griffen Herrn Posener direkt an, weil der Artikel schlecht recherchiert, schlecht geschrieben und voller nachgewiesener sachlicher Fehler war (z.B. verwechselte er Gluten und Glutamat).
Das hat der eitle Herr Posener wohl nicht ertragen und deshalb wurde die Kommentarfunktion unter dem Artikel geschlossen.

Und - in einem der Leserkommentare stand drin, dass Herr Posener aus der "Achse des Guten" rausgeflogen sei. Ich habe es gerade überprüft. Es stimmt - er steht in der Autorenliste nicht mehr drin. Es ist halt die "Achse des Guten"!

Kommentare:

  1. Nun, schlecht ist ein Adjektiv, das wie für Posener gemacht ist. Er ist schlecht, was seinen Charakter angeht, schlecht in seinen "Recherchen" ( ein unpasssender Euphemismus für seine Arbeitsweise) und schlecht in seinen Kenntnissen. Das fängt bei Glutamat/Gluten an, geht über die Vertauschung von Rotlichtvierteln, die er möglicherweise gern frequentiert,weiter und endet noch nicht bei Nuzzi, den er lobpreisend anscheinend mit einem Evangelisten verwechselt.
    Für ihn gilt die Maxime: je weniger ich über etwas weiß, desto lieber schreibe ich darüber und das mit möglichst vielen Fehlern, gifttriefend und abstoßend.
    Daß er aus der Achse des Guten entfernt wurde-spricht für deren Qualitätsmanagement.

    AntwortenLöschen
  2. "Segnet, die euch fluchen".

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Würden wir ja gerne tun, aber der Herr kann ja nicht mal fluchen. Der kann sich nur arrogant über alle stellen und alles besser wissen.

      Löschen