Mittwoch, 27. Mai 2015

Die "Theologie der Liebe"

Immer diese verflixten Pfingstmontage.....
Wir erinnern uns: Im letzten Jahr gabs dieses ominöse Friedensgebet, was am Ende dazu führte, dass die wilden IS-Horden in Syrien und im Irak erst richtig "loslegten". Die Bilder, die sich seitdem täglich über die Medien ergießen, sollten ausreichen. Weitere Kommentare überflüssig.

In diesem Jahr war alles anderes. Da hörte man, abgesehen von der Morgenpredigt nichts von Papst Franziskus.

Stille in der Kirche? Nicht so ganz. Denn in Rom war ein konspiratives Treffen geplant:
Hinter verschlossenen Türen in der katholischen Universität Gregoriana wollten die Bischofskonferenz-Vorsitzenden den nächsten Schlag gegen die Lehre der Kirche planen.
Doch - geheim blieb da gar nix. Schon im Vorfeld berichtete der Figaro ausführlich über das Treffen von Kardinal Marx mit den Vorsitzenden der Schweizer und französischen Bischofskonferenz, Bischof Markus Büschel und Erzbischof Georges Pointier. Dabei waren aber auch 50 ausgewählte Theologen und Pressevertreter sowie Mitarbeiter des Vatikan, die allesamt den Kurs von Kardinal Marx teilen und unterstützen.
Was war also geplant hinter den verschlossenen Türen?

Eigentlich sollte ja nichts davon nach draußen dringen, aber der Figaro-Artikel ließ diese Pläne platzen. Die Welt wusste Bescheid - und wollte nun auch wissen, was da hinter den verschlossenen Türen so ausgekungelt wurde.

Im Pressetext der DBK liest sich das so:
"Daran schlossen sich als zweiter Teil Überlegungen zu einer Theologie der Liebe an, welche die Sexualität als kostbare Gabe Gottes zum Ausdruck von Liebe versteht. Erforderlich ist eine Weiterentwicklung der Theologie der Liebe, die an die Tradition der moraltheologischen Unterscheidungen anknüpft und neue Einsichten der Anthropologie wie der Soziologie integriert."

Sparen wir uns das weitere Geschwurbel, der Text steht online, und wem der obige Satz noch nicht reicht, kann es gerne dort komplett lesen.

Wesentlich interessanter, aufschlussreicher (und trotz englisch) verständlicher, ist das was Eduard Pentin in Correspondenza Romana bzw. im NCR schreibt und was sich hinter der "Theologie der Liebe" verbirgt:

Eines der wesentlichen diskutierten Themen war, wie die Kirche die Menschen mehr willkommen heißen könnte, die in stabilen gleichgeschlechtlichen Beziehungen leben - und dass man während der Diskussion bereits so tat, als sei diesen Thema bereits "anerkannt" in der Kirche. Es ging demzufolge um die "Weiterentwicklung" der menschlichen Sexualität - nicht als "Theologie des Leibes", wie der Heilige Johannes Paul II es lehrte. Daraus sollte die "Theologie der Liebe" werden.
Natürlich ging es auch um die Kommunion für Wiederverheiratete Geschiedene, für die sich ein Schweizer Priester mit folgenden Worten stark machte:

Antonio Socci: " ...Die Messe ist gelesen"

In der italienischen Tageszeitung "Libero"macht sich Antonio Socci Gedanken über den Zusammenhang des Verschwindens der lateinischen Sprache und den Zustand der Kirche. Hier geht´s zum Original: klicken
Drastisch wie immer titelt er:

  "EIN HALBES JAHRHUNDERT OHNE LATEIN UND DIE KIRCHE IST SCHROTTREIF"

"Dass Irland, uralter Felsen des Katholizismus, dem Volksfuror folgend seinen Standpunkt zur gleichgeschlechtlichen Ehe geändert hat ("who am I to judge" würde der Bischof von Rom sagen), ist ein historisches Ereignis. Man vernimmt das finstere Grollen eines Erdrutsches, als ob ein Berg herunter käme:
-Bergoglio-Effekt?
Im Übrigen zerfällt die Kirche in Südamerika schon seit Jahren ( die Daten sind furchtbar) : jetzt in Europa, dem Herzen der Christenheit.

Das, was dem Laizismus zur Dominanz verhilft- sagte Kardinal De Lubac- ist, daß er immer mehr auf ein zu einem vagen und kraftlosen Theismus reduziertes Christentum trifft und sich seiner bedient.
Heute ist nur noch dieser Theismus erlaubt. Die Katholische Kirche, wie wir sie bis heute kennen, ist bis in ihr Überleben hinein bedroht.
Es gibt nur noch Platz für eine laizisierte, lächerliche Parodie, eine "humanitären Kurtisane" wie Andre Emo sagen würde, für eine religiöse Agentur, die sich bei den großen Themen des Lebens dem ideologischen Diktat à laObamas unterwirft, auf den Proselytismus verzichtet und auf den Katholischen Gott ("es gibt keinen katholischen Gott" sagt Bergoglio), der sich dem freimaurerischen Ökologismus der vielen Religionen unterwirft, sich um das Klima und Mülltrennung kümmert und gutes Benehmen lehrt ( buongiorno, buonasera, Danke und Entschuldigung) und lange Unterstützungsreden für die Armen hält.

Aber für die wahre Katholische Kirche ist kein Platz mehr, wie das Drama des letzten großen Papstes zeigt: Papst Benedikt XVI, "zurückgetreten", in Selbstklausur und zum Schweigen gebracht.


Dienstag, 26. Mai 2015

Was zu tun ist angesichts der zunehmenden Anbetung des Götzen 'ne Etage drunter

Nachdem ich mich den ganzen Tag aufgeregt habe über die Iren und das Rumgesülze unserer Oberhirten, denen nix besseres einfällt, als zu behaupten, dass es Leute gibt die so zusammenleben, wie es Gott nicht gefällt und dennoch gut, vorbildlich gut zueinander sind und man diese deshalb auch kirchlich verheiraten solle......
Nachdem ich einen Beitrag im Kopf formuliert habe, wo ich drauf rumreiten wollte, dass ich genug ältere Geschwisterpaare oder auch Freunde kenne, die sich  vorbildlich umeinander kümmern und wo keiner auf die Idee kommt, das in irgendeiner Form zu segnen
Und dann den Schlenker kriegen wollte, dass im Grunde das Zusammenleben wie Bruder und Schwester, bzw wie Bruder und Bruder bzw Schwester und Schwester das ist, was Paare die sich durch den Sex verbunden haben, den sie aber nicht ausüben dürfen, wenn sie es ernst meinen mit dem Glauben, das also diese Art des Zusammenlebens die ist die gläubige Katholiken leben sollen, wenn sie aus anderen Gründen sich nicht trennen können.
Nachdem ich soweit war, kam mir die Idee, dass  das im Grunde für die Gläubigen klar ist und die anderen nicht interessiert, und dass es der Job der Bischöfe wäre, das zu sagen.
Weil die das aber nicht sagen, was im Grunde klar ist, fiel mir meine Bibellektüre ein und folgende Stelle aus Jeremia, die hilf- und trostreich ist:

Pfingsten - oder wie sich die Kirche selbst marginalisiert.

Es gab mal eine Zeit, da war ich gerade am Pfingstsonntag immer im Dom zu finden. Das war die Zeit, als Benedikt XVI in Rom Papst war und der Münchner Kardinal in seinen Predigten noch Glauben verkündete. Es war die Zeit, wo man eine Stunde vor Beginn der Messe im Dom sein musste, um einen guten Platz mit Blick auf den Altar zu bekommen. Wer eine halbe Stunde später kam, bekam gerade noch einen im Seitengang, wo es dann kurz vor Messebeginn nur noch Stehplätze gab.
Dabei ist es mir sogar mal gelungen, mich am Abend nicht nur in einem längeren Bericht des BR sondern auch in der Tagesschau wiederzusehen.
Deshalb habe ich mir damals die Videos kopiert und sie gespeichert. Und manchmal ist das richtig gut, wenn man sowas tut.
Denn das Video zeigt, dass die Pfingstpredigt unseres Kardinals nicht nur in einem langen BR-Beitrag, sondern sogar in der NDR-Tagesschau zu sehen war, in einem minutenlangen Beitrag - und damals war er ja noch nicht DBK-Vorsitzender und die wenigsten in Deutschland kannten ihn.
Das hat sich ja zwischenzeitlich geändert...inzwischen hat er ja sogar weltweit traurige Berühmtheit erlangt.

Auch in diesen Tagen ist der Dom in München immer noch gut besucht an hohen Feiertagen. Aber mich zieht es dort nicht mehr hin und ich bin froh über die Alternativen.
Trotzdem war ich neugierig und bin dann mal gestern am späten Abend ein bisschen durch die gleichen Kanäle wie vor drei Jahren gezapped:
Die BR-Rundschau, für die der Pfingstgottesdienst vor 3 Jahren noch das Aufmacherthema war, hatte wichtigeres vorne dran gesetzt, z.B. die Meisterfeier des FC Bayern, ein Feuer in einem Hotel in Schneizlreuth, das Treffen der Sudetendeutschen, das Treffen der Siebenbürger Sachsen und irgendwann kam dann ein kurzer Bericht über die Pfingstmesse im Dom, in dem die "neue Willkommenskultur und Buntheit" à la Kardinal Marx thematisiert wurde.

Montag, 25. Mai 2015

Gipfeltreffen

Darauf hatte ich mich schon die ganze Woche gefreut: Werner Schmidbauer vom BR ließ sich mal wieder von einem Kirchenmann auf den Berg begleiten.
Und diesmal von einem Bischof: Bischof Oster stieg mit Schmidbauer auf den "Lusen", den zweithöchsten Berg im Bayerischen Wald, der zum Bistum Passau gehört.
Ein sehr unterhaltsames und schönes Interview. Und es ist doch sehr schön, wie gut der Bischof die "Zeitgeistfragen" des Interviewers umschifft - Zwischen Fleischpflanzl, Radieserl, Brezn und Bier aus der Bischöflichen Brauerei rückt Bischof Oster keinen Millimeter von der kirchlichen Lehre ab - egal wie oft Schmidbauer nachhakt ... Mehr davon, kann man eigentlich nur sagen.

Zum Video geht's hier und ich kann es nur empfehlen. Der Mann strahlt eine Glaubensfreude aus, da können wir alle was lernen.



Sonntag, 24. Mai 2015

Zu den Rändern? Da sind wir doch schon längst!

Man hört es mittlerweile in jeder Fürbitte und jeder halbwegs profilierungsüchtige oder auch nicht profilierungssüchtige Bischof kommt nicht umhin, so er sich öffentlich äußert, genau das als Aufgabe für Christens zu definieren.
Die Sache mit dem an die Ränder gehen ist deshalb so blöd, weil die Kirche ja schon an den Rändern ist, siehe Gottesdienstbesucher, siehe die Lage von bekennend katholischen Schülern in der Schule, siehe, siehe, und genau deshalb ist es absolut dämlich.
Ins Zentrum sollte die Kirche gehen! dahin wo die Schalthebel der Macht sind, so wie die ersten Christen nach Rom gingen!

Ist soziales Tun wirklich das Kerngeschäft der Kirche?

Man liest und hört es immer wieder, so arg dass es zumindest mir, nur noch auf den Wekcer geht, die Nächstenliebe, verstanden als soziales Tun, sei das Kerngeschäft der Kirche.
Es mag nun sein, dass selbiges in unseren Breiten, wo die Kirche wirklich der größte Arbeitgeber ist, so ist, weil die Kirche nunmal sozusagen fast das Monopol auf soziale Dienstleistungen von Altenheime bis Zentrum für Beratung bei wasweißichwas hat.
Aber das Kerngeschäft ist das nicht.
Das Kerngeschäft ist dafür zu sorgen, dass die Menschen zu Gott kommen, frei nach dem was die Madonna in Lourdes zur Bernadette sagte. "Ich werde dich glücklich machen, aber nicht in dieser Welt, sondern in der künftigen!"
Das bedeutet nun klarerweise nicht, dass wir in diesem Leben die Sau rauslassen können und schuld sein können an dem Unglück andere Leute, wie es uns passt.

Veni sancte spiritus

Allen ein gesegnetes und frohes Pfingstfest!




"Komm heiliger Geist" beteten wir heute auch in den Fürbitten für Papst und Bischöfe, für die Mächtigen der Welt, und auch für uns.

Samstag, 23. Mai 2015

Sportschau: Die Welt ist eben wie sie ist.

Heute war Bundesliga-Finale. Da wollte ich natürlich mal gucken, wie die Bayern gefeiert haben und habe mal kurz auf die Sportschau geschaltet.

Das Sportschau-Ritual kenne ich seit meiner Kindheit. Da gehörte der Fernseher Papa und wir Kinder hatten keine Chance, mal schnell ins ZDF zur "Disco" oder "Hitparade" umzuschalten ... und zu dieser Zeit gab's einen Fernseher für die ganze Familie.
Doch, wie das so ist, das wechselte dann auch wieder, weil sich bei Kindern eben die Vorlieben ändern und irgendwann war dann die Sportschau wichtig... denn es kam die Zeit, als auch wir Mädels  anfingen, uns für Fußball zu interessieren.

Das ist bis heute so und es macht ja richtig Spaß, das Spiel zwischen himmelhochjauchzend und tief betrübt zu sehen.
Und heute war die Erwartungshaltung himmhochjauchzend und ja auch eigentlich keine Spannung mehr. Da hat man Zeit auf's Umfeld zu achten und das Umfeld sind in diesen modernen Zeiten die zwischen den einzelnen Beiträgen geschalteten Werbespots.


Warum ist für manche gut, was für alle schlecht ist? Erstaunte Fragen zu Irland

Also die Iren haben abgestimmt und abgestimmt, dass auch auf der nun nicht mehr heiligen Insel auch Leute heiraten können sollen dürfen, von denen man normalerweise nicht auf die Idee kommt, dass die das überhaupt wollen.
Okay von mir aus, was mich nur echt wundert ist folgendes:
Normalerweise wird einem allüberall verkündet dass so eine Ehe das allerletzte sei.
Wagt man in irgendeinem Gespräch zu sagen "Ach es ist doch schlimm, dass fast die Hälfte aller Geburten uneheliche Geburten sind" oder gar zu beklagen, dass die jungen Leute heutzutage einfach so zusammenwohnen, dann bekommt man was zu hören, dessen Subtext lautet "Ehe ist eh unzeitgemäß, out und antiquiert"
Etwas fanatischere Zeitgenossen erklären dir dann auch noch, das so eine Ehe 2 Leute zusammenzwängt, Zwang eh schlecht sei, und dass es eh an der Zeit wäre sowas wie Steuerklasse 3 abzuschaffen, wobei diese Leute dann regelmäßig vergessen, dass die Kehrseite der Steuerklasse 3 die Steuerklasse 5 ist, aber egal.
Um es kurz zu machen, "warum nur ist für diejenigen, die gerne jemand gleichgeschlechtliches im Bett haben gut, was für alle anderen schlecht ist und zu bekämpfen ist?"

Vornedran statt nur dabei

Seltsame Dinge tun sich da mal wieder in Rom. Das "Team Bergoglio" tagt angeblich mal wieder in Rom, um der Kirche den nächsten Schlag zu verpassen.
Die üblichen Verdächtigen, (KWK, KRM aus D, dazu noch ein paar aus CH und F) tagen lt. Aussage des Figaro-Korrespondenten Jean-Marie Guenois (engl. Übersetzung hier) ab 25. Mai in Rom - auf dem Gelände der Jesuiten Universität - und hinter verschlossenen Türen.
Na da hoffen wir doch erstmal, dass es auch genügend Kalbsbraten und Rahmschwammerl gibt. Das ist ja in Rom nicht so einfach zu kriegen ... sonst kriegt der KM am Ende noch schlechte Laune.

Die Themen, um die es geht - wir können es uns denken "HSWVGF", vielleicht mal in anderer Reihenfolge.

Da haben wir ja mal wieder komplett richtig gelegen, als wir vermuteten, dass die Aussage von Kardinal Marx in Sachen Kirche und Familie die pure Heuchelei waren. Noch am 15.5. ließ er via DBK-Pressemeldung verkünden: "Die Forderung nach einer Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und einer zweiten kirchlich nicht anerkannten Ehe ist mit Lehre und Tradition der Kirche nicht vereinbar. Die Forderung nach einer ‚vorbehaltlosen Akzeptanz‘ des Zusammenlebens in festen gleichgeschlechtlichen Partnerschaften widerspricht ebenfalls der Lehre und Tradition der Kirche."


Oh Yes! Die Umweltenzyklika kann kommen!

Darauf haben alle gewartet:

Der Papst als Werbestar! ..

WOW! Lange bevor die heißersehnte Umweltenzykla endlich "auf den Markt" kommt, wird der Papst schon als Werbeträger für den Kampf gegen den Klimawandel eingesetzt.

Wahrscheinlich weiß er nichts davon ... aber er ist, wie aus diesem Video hervorgeht, wohl unbewusst zum Wahlkampfhelfer für die Koch-Brüder geworden. Die Koch-Brüder, amerikanische Milliardäre, unterstützen die Fundraising-Gruppe "American Bridge" mit 900 Mio. Dollar. "American Bridge" steht für die Unterstützung der demokratischen Kandidaten.

So kann man das derzeit im amerikanischen Online-Magazin cruxnow nachlesen.

Wir finden das ganz toll, dass sie sich den Papst als unbewussten "Wahlkampfwerbeträger" ausgesucht haben. Das macht wirklich Hoffnung.



Wir hoffen und beten, dass die "Mitwirkung" von Papst Franz Franziskus im amerikanischen Wahlkampf dort zu einer positiven Wende führen und dem richtigen Kandidaten den Weg ebnen wird.


Freitag, 22. Mai 2015

Für Irland

Dear St. Patrick,
in your humility you called yourself a sinner,
but you became a most successful missionary
and prompted countless pagans
to follow the Saviour.
Many of their descendents in turn
spread the Good News in numerous foreign lands.
Through your powerful intercession with God,
obtain the missionaries we need
to continue the work you began.
Amen.





Heiliger Patrick, hilf den Iren, dass sie heute die richtige Entscheidung treffen. 

Donnerstag, 21. Mai 2015

Tweet zum Tage

... und zum Freuen gibt's heute wieder ein paar Bilder aus Mater Ecclesia:




Am 20. Mai besuchte Dr. Fabio Lazzari den Emeritus.
Mit den Worten "Die, die Schönheit bringen, stören mich nie." begrüßte Benedikt den Gast.
Der brachte ihm einen schönen Kunst-Bildband über die Lehre des heiligen Johannes Paul II.
Benedikt freute sich sehr über das Buch und berichtete aus seinem Alltag: "Ich lebe in Mater Ecclesia als Mönch. Ich bete, ich höre zu und ich beantworte die Briefe von Kranken, die mir schreiben.

Weitere Infos und weitere Bilder gibt's hier auf der Website der Ratzinger Foundation.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Ohne Gott und Sonnenschein................

"Ohne Gott und Sonnenschein fahren wir die Ernte ein", ließ die SED auf die Traktoren der LPG's plakatieren, um den Sieg des Sozialismus zu präsentieren.
Ein streitbarer Pastor, der aber letztenendes auch zerbrochen ist, dichtete, wahr, dagegen.
"Ohne Sonnenschein und Gott wär die Welt schon längst bankrott"
Vieles in der Kirche erinnert mich, nicht erst seit gestern, an die DDR.
Man möge nun nicht glauben, dass alle Linken bösartige Leute gewesen wären, die im vollen Bewusstsein ihrer Bosheit die Leute geknecht haben.
So funktioniert Macht nicht und vor allem nicht lange!
Was es wohl war in der DDR war das System, dass  die Augen vor der Realität verschloss.
Ein Manes Sperber hat es in seiner Triologie "Wie eine Träne im Ozean" meisterhaft gezeichnet diese Ideologie die blind machte.