Sonntag, 19. November 2017

Satire am Abend....



            

In einem Bächlein helle....

Mehr aus dem Europäischen Kulturerbe.... schon wieder aus Wien....aber mit internationaler Besetzung- auch in memoriam Jacqueline Du Pré.

          

Eine wichtige und interessante Frage

hat sich "aleteia.org." gestellt: "Warum hat Jesus Christus das Schweißtuch, das auf seinem Gesicht gelegen hatte, nach der Auferstehung zusammen gefaltet? Und zitiert dabei aus dem Buch "Histórias e parábolas a familia" von Pater Chrystian Shankar.
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"WARUM HAT JESUS DAS SCHWEISSTUCH ZUSAMMEN GEFALTET, DAS SEIN GESCIHT IM GRAB BEDECKTE?"

Eine jüdische Tradition jener Zeit enthüllt uns eine wichtige Botschaft, die diese scheinbar unwichtige Geste darstellt.

Der Artikel weist dann auf das Johannes-Evangelium, Kapitel 20 hin, in dem von einem Schweißtuch gesprochen wird, das das Gesicht Jesu bedeckte, als er am Nachmitag des Karfreitags begraben wurde und daß nach der Auferstehung -als das Grab leer gefunden wurde- dieses Schweißtuch nicht auf dem Boden gefunden wurde, wie die BInden, in die sein Körper gehüllt war, sondern zusammengefaltet an einem "besonderen Ort".
Das Johannes-Evangelium hat der Erzählung vom Auffinden des sorgfältig zusammengefalteten Schweißtuchs einen ganzen Vers gewidmet.

Warum hat Jesus das Tuch, das seinen Kopf im Grab bedeckte nach seiner Auferstehung zusammengefaltet? 

"Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala in aller Frühe, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, daß der Stein vom Grab weggenommen war. Da kam sie zu Simon Petrus gelaufen und zu dem anderen Jünger, den Jesus liebte und sagte zu ihnen: "Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat."
Da machten sich Petrus und der andere Jünger auf und gingen zum Grab. Die beiden liefen miteinander, aber der andere Jünger war schneller als Petrus und kam zuerst zum Grab. Er beugte sich von und und sah die Leinenbinden daliegen und das Schweißtuch, das seinen Kopf bedeckt hatte, aber es lag zusammengefaltet an einer besonderen Stelle."

Der Autor des Artikels fragt dann: "Ist das wichtig? und beantwortet seine Frage sogleich mit Ja.
Warum? 
Er erklärt dazu: "um die Bedeutung des Schweißtuchs verstehen zu können, müssen wir ein bißchen die jüdischen Traditionen jener Zeit kennen."

Das gefaltete Schweißtuch hat mit einer täglichen Aktion zwischen Herrn und Diener hin- eine Dynamik, die jedes jüdische Kind gut kannte. Wenn der Diener den Tisch vorbereitete, damit der Herr essen könne, versuchte er, es genau so zu machen, wie der Herr es wünschte,

Wenn der  Tisch vorbereitet war, blieb der Diener und wartete außerhalb des Blickfelds seines Herrn, bis der mit dem Essen fertig war. Der Herr stand dann auf, säuberte seine Hände, den Mund und den Bart, legte die Serviette weg und ließ sie auf dem Tisch liegen. Die zusammengeknüllte Serviette bedeutete: "ich bin fertig".

Wenn der Herr sich erhob und die Serviette zusammengefaltet neben dem Teller liegen ließ, hätte der Diener es nicht gewagt, den Tisch anzufassen, weil das gefaltete Tuch bedeutete: "Ich komme zurück!"


Quelle: aleteia


Konfusion

Father R. Blake spricht Klartext zur Gender-Ideologie.
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                                "KONFUSION" 


"Einem Gemeindemitglied, Sozialarbeiterin, wurde mitgeteilt, sie sei eine "Heuchlerin" und eine Menge andere unerfreuliche Dinge, weil sie sich weigert, die Gender-Politik ihrer Abteilung zu übernehmen. Sie hat es hauptsächlich mit verwirrten jungen Leuten zu tun, die sich schneiden oder magersüchtig oder selbstmordgefährdet sind. Oft drogen- oder alkoholsüchtig und aggressiv gegenüber anderen, in jüngster Zeit ist zu dieser Mischung noch die Verwirrung über die Gender-Identität hinzu gekommen.

Ihre Beschreibung der meisten jener, mit denen sie es zu tun hat, läßt vermuten, daß Gender-Identität nur eine der vielen Verwirrungen ist, mit denen diese jungen Leute es zu tun haben. 
Viele von ihnen scheinen aus Familien ohne Vater zu kommen, in denen die Mutter eine Reihe von "Partnern" hat und unsicher ist über ihre Rolle, wo die Familie durch verschiedene Formen von Pornographie sexualisiert ist und die Kinder durch das Tun rund um sie früh-sexulisiert sind.

Gender-Verwirrung scheint dann aufzutreten, wenn es auf vielen Ebenen Verwirrung gibt.
Den Verwirrten bleibt es überlassen, zu fragen, wer sie sind, wohin sie passen. Gender-Verwirrung scheint nur das Symptom einer allgemeinen Verwirrung zu sein, die damit endet, Beziehungen zu zerreißen und schließlich die eigene Identität als Person zu hinterfragen.

In der Religion geht es um Identität; unsere Fähigkeit zu verstehen, was wir mit "ich bin" meinen...."
Es geht darum, den eigenen Platz im Universum, in der Geschichte in Beziehung zu Gott und anderen zu kennen.

Die gegenwärtige Verwirrung in der Kirche- besonders unter den Bischöfen- ist nicht ohne Beziehung zur Gender-Konfusion, es geht darum, aus dem Blick verloren zu haben, wer Gott selbst ist.
Verwirrung besonders darüber, was richtig oder falsch ist, gut und böse, kommt immer vom Teufel, wie die Verwirrung darüber, wer Jesus Christus ist."

Quelle: st.marymagdalenblog, Fr.R.Blake 

Fundstück

zur Verleihung des Ratzinger-Preises an zwei Theologen, einen katholischen, Prof. K.H.Menke, einen evangelischen, Theodor Dieter und einen estnischen Musiker, Arvo Pärt hat Radio Vatican Theodor Dieter interviewt.
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Hier ein Ausschnitt aus dem Interview, das Mario Galgano für RV geführt hat:

"RV: 
"Am Freitagmorgen haben Sie den emeritierten Papst getroffen. Wie geht es ihm?"

Dieter: 
„Ich bin beeindruckt von der geistigen Wachheit, Heiterkeit und Freundlichkeit, mit der Papst emeritus Benedikt uns begegnet ist. Er hat sich für viele Dinge interessiert und mit einer Leichtigkeit über die verschiedensten Fragen gesprochen, mit einem unglaublich lebendigen Gedächtnis. Er hat sich an Kollegen aus der Tübinger Zeit vor 50 Jahren erinnert. Wir haben über verschiedene theologische Fragen gesprochen, daneben haben wir auch über die Musik von Arvo Pärt geredet. Es war ein weites Spektrum von Themen, die Gegenstand unseres Gesprächs waren.“

Quelle: http://de.radiovaticana.va, Mario Galgano

Samstag, 18. November 2017

Es wird wieder mal Zeit, einen Blick auf das europäische Kulturerbe zu werfen und damit denjenigen Integrationsbeauftragten u.a. die es "nicht erkennen können" dabei behilflich zu sein, es wahrzunehmen: Ludwig van Beethovens Chorphantasie
Leonard Bernstein dirigiert die Wiener Philharmoniker (ob es die wohl gäbe, wäre es 1683 vor Wien anders ausgegangen?) am Klavier sitzt Homero Francesch und es singt der Wiener Jeunesse-Chor.
       
           

A. Gnocchi kommentiert den aktuellen Kampf um Rom

Alessandro Gnocchi, von dem wir lange nichts gehört haben, hat bei ricossacristiana  wieder in den aktuellen "Kampf um Rom" eingegriffen und beschreibt den als eine Art Seifenoper unter der Regie des Casa Santa Marta. Vielleicht tut er dabei den beiden Kardinälen Unrecht (hoffentlich!), aber ansonsten hat seine Beschreibung der Szenerie was.
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"Von jetzt an ist der Plot der Casa Bergoglio konsolidiert, aber der naive Konservative schluckt alles, was von Chiesa 2.0 TV kommt."

"Im Hause Bergoglio geht alles nach Skript. Jeder Interpret rezitiert seine Rolle mit Sachverstand und Professionalität, besonders die, die die hassenswerte Rolle des Oppositionellen hatten. In der letzten Folge hatte Kardinal Müller eine gelehrte Einleitung zur von Buttiglione verfaßten Laudatio auf Amoris Laetitia geschrieben, in der er erklärt, daß die vom Hausherrn gelehrten Doktrinen "in Kontinuität mit dem immerwährenden Lehramt und der Offenbarung gelesen werden können und müssen". Dann hat er ein Interview gegeben mit unterstützenden Elementen aus der fraglichen Einleitung, in der er seine Opposition gegen alle möglichen und vorstellbaren moralischen Irrtümer zurücknimmt.
Der naive konservative Höfling, der alles schluckt, was auf Chiesa 2.0 TV gesendet wird, hat das für eine zweifelhafte Selbstkorrektur gehalten und sich ermutigt gefühlt. Aber wie üblich, hat er nichts verstanden, aber der emeritierte Präfekt der Kongregation für eine noch emiritiertere Glaubensdoktrin, daß wenn es gegen Gott geht, das in Harmonie mit der Lehre Gottes gelesen werden muß. Mehr noch als eine Rücknahme, scheint das ein Rückzug eines Panzerfahrers zu sein, der sicher sein will, daß er mit seinem Panzer alles zu Brei reduziert hat, was er darunter gelegt hatte.

Selbst die gerade laufende Episode sieht die Opposition am Werk, weil eine Geschichte, die dieses Namens würdig ist, braucht einen Antagonisten, der als Protagonist dient. Dieses mal kommt Kardinal Burke diese Rolle zu, der in einem Interview, das gleichzeitig in LaNuova Bussola Quotidiana, Settimo Cielo, dem National Catholi Register und auf Französisch in L´Homme Neouveau veröffentlicht wurde, versucht zu verstehen, was ein Jahr nach ihrer Veröffentlichung aus den schmerzhaften Dubia zu Amoris Laetitia geworden ist.
Und er sagte:

"Die Sorge war eher und ist es immer noch, mit Präzision festzulegen, was der Papst als Nachfolger Petri lehren will. So haben wir unsere Fragen nur gestellt, weil wir das Petrusamt anerkennen, das der Papst von Herrn empfangen hat, um seine Brüder im Glauben zu stärken. Das Lehramt ist ein Geschenk Gottes an die Kirche, um Klarheit in den Dingen zu schaffen, die das Glaubenserbe betreffen. Äußerungen, denen diese Klarheit fehlt, können naturgemäß nicht als Ausdruck des Lehramtes bezeichnet werden."

Kleine Nachlese oder Ende einer Gedenkveranstaltung

Wir haben berichtet: klicken

In seiner wöchentlichen Kolumne "Bestiarium" kommentiert Marco Tosatti die Folgen einer Gedenkveranstaltung an Kardinal Caffarra und den Hl. Johannes Paul II, die jetzt das italienische Parlament beschäftigen.
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"DER FALL DES LKWs MIT DEM FOTO KARD. CAFFARRAS IM ITALIENISCHEN PARLAMENT"
"Leben, Werte und Menschen, die unzweideutig für sie kämpfen, sind immer Thema, und wir nehmen mit Genugtuung eine Nachricht zur Kenntnis, die wir hier wiedergeben:

"DIE GEDANKEN-&-DEMONSTRATIONSFREIHEIT IN ITALIEN. DIE EREIGNISSE RUND UM DEN ZENSIERTEN PLAKAT-LKW ZUM GEDENKEN AN CAFFARRA UND DAS VERHÖR TONI BRANDIS LANDEN IM PARLAMENT."
Weil sie -auf legitime und legale Weise- in einer Hommage an Kardinal Caffara -gemeinsam mit Johannes Paul II, den Ideengeber und Gründer der Päpstlichen Akademie für das Leben- erinnern wollte, hat die Vereinigung "ProVita Onlus" in Rom die ungerechtfertigte Einmischung der Staatspolizei erlebt: der Transporter wurde für zwei Stunden blockiert und Präsident Toni Brandi 45 Minuten lang im Polizeikommissariat im Borgo verhört.

Diese schwerwiegende Einschränkung der Meinungs-und Demonstrationsfreiheit wird Minister Minniti im ital. Parlament gegenüber den Parlamentariern Centinaio. Fedriga, Meloni. Malan, Pagani und Roccella rechtfertigen müssen, die eine schriftliche Anfrage zu diesen Vorgängen eingereicht haben.

Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti
p.s. in dieser Ausgabe des "Bestiariums" macht sich M.Tosatti außerdem über die ungewöhnlichen und masiven Sicherheitsvorkehrungen der Sala Stampa des Vaticans anläßlich der bevorstehenden Präsentation des Buches "Die Sedisvacantisten" von Francesco A. Grana lustig und fragt:
"Was befürchten sie? Ein Kommando von Sedivakantisten, die "der Papst ist nicht der Papst" brüllen, die Rednerbank umstürzen und sich sehr schlecht benehmen...?"
Wer weiß!?


Hat es funktioniert?

Das ist die Frage, auf die es nach Fr. Blake manchmal nicht nur in der Politik sondern auch in der Kirche ankommt. Er stellt sie angesichts der Priesterzahlen und Berufungen in Relation zur Zulassung des Alten Ritus.
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"HAT ES FUNKTIONIERT?" DIE FRAGE DIE WIR NICHT ZU STELLEN WAGEN"

"Dieser hundertste Jahrestag der Sowjet-Revolution ist es wert, darüber nachzudenken, daß das Russische Volk wirklich die Frage gestellt hat: "Hat es funtkioniert?"  Das ist die Frage, die ein funktionierendes Unternehmen regelmäßig stellt, und ich vermute, daß Eltern diese Frage auch in einer gesunden Familie stellen. Es sollte auch die fundamentale Frage des spirituellen Lebens sein.

Fünfzig Jahre nach der Implementierung der liturgischen Veränderungen ist es auch die Frage, die die Kirche sich stellen sollte, jedes Unternehmen hätte sein Produkt getestet bevor es seine Marke verändert. Ich vermute, daß Summorum Pontificum Benedikts Weg war, das rückblickend zu tun.

Die liturgischen Reformen des II:Vaticanischen Konzils wurden überall en masse eingeführt und innerhalb weniger Jahre nach dem Konzil- ungleich der von Pius V schrittweise eingeführten Reformen, bei der die alten Bücher nach und nach ersetzt wurden- aber sogar dann- als nur der Römische Ritus in Gebrauch war, benutzten die Mailänder, Lyoner, Dominikaner, Karthäuser weiterhin ihren eigenen Ritus und handelten als eine Art Qualitätskontrolle oder Referenzpunkt mit dem reformierten Römischen Ritus.

Es gibt zwei Ebenen bei denen "hat es funktioniert?" gefragt werden sollte, das erste ist die Liturgische Reform, das zweite ist der moderne Gebrauch des päpstlichen "fiat" das sie eingeführt hat, in einem präzedenzlosen Gebrauch der päpstlichen Macht. Diese zweite handhabt Papst Franziskus sehr effektiv, indem er selbst die Konservativsten dazu zwingt, bzgl. des modernen Gebrauchs der päpstlichen Macht zu fragen: "hat es funktioniert?" 
Halbwegs denke ich, daß das ein vorsätzliche Politik ist- eine reductio ad absurdum, die der Papst mit Verbündeten wie Pater Spadaro und Dr. Ivereigh und anderen Cheeerleadern macht. Sind sie Mitarbeiter, die heroisch ihre Karrieren in einem kommenden Papsttum opfern? Wagt jemand zu suggerieren, daß Magnum Principium wirklich eine Rückkehr der Kirche zu lokalen Riten und Gebräuchen, die sich gegenseitig bereichern, sein könnte? Ich denke nicht, aber es ist eine Möglichkeit. Der Ritus des Ordinariates scheint diese Wirkung zu haben, wenn er zelebriert wird.

Augenscheinlich  wird eine große Zahl von Französischen Seminaren geschlossen, ebenso wie eine ganze Anzahl alter Klöster und praktisch jedes Kloster ist ein Altersheim geworden. Ich bin nicht sicher, welche Zahlen wir dieses Jahr haben werden, aber letztes Jahr hatten wir nur 3 Seminaristen. Als ich im Seminar war, gab es in dieser Stadt Brighton fast 30 Priester, nach 17 Jahren - 2030- können wir glücklich sein, wenn wir 2 haben, die unter 65 Jahre alt sind, und sie werden vorzeitig wegen Erschöpfung sterben. 

Die Sache ist die, daß es nicht an Berufungen fehlt, aus meiner kleinen Gemeinde haben wor drei Männer, zwei bereiten sich auf das Priestertum vor und einer ist in einem eher strengen kontemplativen Kloster, aber sie waren sehr für den Alten Ritus engagiert und sind in Gemeinschaften außeralb der Diözese gegangen. 
Es ist nicht einmal das Fehlen kontemplativer Geweihter, es gibt neuen Klöster, die auf den Kanalinseln und in der Diözese von Lancaster gegründet wurden, aber auch dort werden die Schwestern nach dem Alten Ritus zelebrieren. Das einzige blühende Kloster-ohne Skandal- in Italien - in Norcia-gehört (trotz bischöflichen Widerstands) zum Alten Ritus.
Das selbe in in Frankreich, wo ein Viertel der in diesem Jahr ordinierten Priester dem Alten Ritus anhängen und wo das klösterliche Leben zurückgeht, aber die Klöster nach dem Alten Ritus wie Fontgombault aktuelle neue Gründungen machen.
Ich bin durchaus willens, zu akzeptieren, daß es nicht der Ritus selbst ist, sondern die Theologie  die zu diesem Ritus gehört, oder der "kirchlichen Erfahrung", die mit ihm einher geht.
Auf praktischer Ebene scheint der Alte Ritus zu funktionieren.

Warum sind wir unfähig zu fragen: "Hat es funktioniert?" - wahrscheinlich wegen der ideologischen Verbindung- ziemlich ähnlich wie im Politbüro der Sowjet-Union, das es sich selbst nicht erlaubt Tatsachen zu hinterfragen, bis lange nachdem es hzusammengebrochen ist.

Quelle: st.marymagdalenblog, Fr. R. Blake

Freitag, 17. November 2017

R.I.P. Bischof Li

rorate caeli berichtet über das Ableben des chinesischen Untergrundbischofs Li.
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                     BISCHOF LI, SEMPER FIDELIS, STIRBT MIT 97 JAHREN
Heute, um 11:20 mitteleuropäischer Zeit starb Bischof Joseph Li Side, ein heimlich geweihter Untergrundbischof im Alter von 97 Jahren. Beten wir für ihn:

Bischof Li war in der Chinesischen Kirche sowohl ein Pfeiler des Traditionalismus als auch dem Hl. Stuhl treu.

Noch in seinen 90-er Jahren übersetzte er das Missale von 1962 ins Chinesische, um dem chinesisch sprechenden Klerus das Verstehen der Gebete zu erleichtern. Dieses große Projekt wird bis weit in die Zukunft für die Katholischen Chinesen große Bedeutung haben.

Auf einer mehr persönlichen Ebene haben er und einige Priester seiner Diözese die Bewegung für die Alte Messe stark unterstützt.

Die Novus Ordo Missa wurde in China nicht vor 1980 eingeführt, so daß es noch eine Generation von Priestern gibt, denen im Seminar die Alte Messe gelehrt wurde. Siehe das Una-Voce-Papier zur Außerordentlichen Form und China.

Ein bißchen mehr über ihn und seine Aktivitäten gibt es hier  klicken

Quelle: rorate caeli

                                                Requiescat in Pace!

 


Fundstück

Gefunden bei CNA-Deuschland.
Dort berichtet Marco Mancini über den internationalen und interdisplinären Kongress  zum Thema
"Deus summe cognoscibilis. Die theologische Aktualität des heiligen Bonaventura".
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Titel:  "Benedikt über Bonaventura zum 800. Geburtstag" 

Der Papa emeritus hat wegen seiner Nähe und Verbindung zum Hl. Bonaventura ein Grußwort an die Kongresstreilnehmer geschrieben:

"Beim Betrachten des Programms für das Symposium fällt mir auf, um wie vieles reicher das Bild des heiligen Bonaventura in der Zwischenzeit geworden ist und wie viel er uns somit zu sagen hat, gerade in diesem besonderen Moment der Geschichte. 
Deshalb kann ich nur dankbar sein für das, was im Symposium vertieft und diskutiert werden wird. Ich freue mich schon auf alles, was ich durch die Lektüre der Texte lernen werde, wenn ich auch sicherlich nicht das gesamte, gewaltige Werk lesen werde können,  wie es im Programm angekündigt ist."

Quelle: CNA, M.Mancini, 

Noch ein Tweet....


Kardinal Sarah kritisiert das vorrangige Engagement der Kirche in politischen und sozialen Fragen

Pete Bablinsky berichtet bei LifeSiteNews über ein Interview, das Kardinal R.Sarah gegeben hat.
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"KARDINAL SARAH:  DIE KIRCHE MACHT EINEN SCHWEREN FEHLER, WENN DIE FLÜCHTLINGSKRISE IHRE ERSTE MISSION IST."  

"Die Kirche würde die "wahre Krise", der sie sich heute gegenüber sieht, ignorieren, wenn sie sich eher auf Themen sozialer Gerechtigkeit konzentriert als auf ihre Grundmission, zu evangelisieren" warnt Kardinal Robert Sarah in einem jetzt veröffentlichten Interview.

"Die Kirche macht einen schweren Fehler bzgl der wahren Krise, wenn sie denkt, daß ihre Hauptmission sei, Lösungen für alle politischen Probleme anzubieten, die mit Gerechtigkeit, Frieden, Armut, der Akzeptanz für Migranten etc. anzubieten, während sie die Evangelisierung vernachlässigt",  sagte der Kardinal am 18. April zu "Hilfe für die Kirche in Not".

Sarah, der Präfekt der Liturgiekongregation ist, sagte, daß während die Kirche "sich nicht von den menschlichen Problemen abwenden kann, sie aber unweigerlich in ihrer Mission scheitern wird, wenn sie "ihr wahres Ziel vergißt."

Der Kardinal zitierte Yahya Pallavicini, einen Italiener und früheren Katholiken, der zum Islam konvertierte, um zu diesem Punkt zu kommen: " Wenn die Kirche, mit der Obsession, die sie heute gegenüber den Werten Gerechtigkeit, soziale Rechte und dem Kampf gegen die Armut zeigt, wird sie am Ende ihre kontemplative Seele vergessen, in ihrer Mission scheitern und sie wird von sehr vielen ihrer Gläubigen verlassen werden, wegen der Tatsache, daß sie in ihr nicht mehr das wiedererkennen, was ihre spezifische Mission ausmacht."

Die Mission der Kirche wird von Jesus im Matthäus-Evangelium zusammen gefaßt, als er seine Jünger aussandte "geht in und macht Jünger aus aller Welt, tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes und lehrt sie, allem zu gehorchen, was ich euch gebiete."
Diese Mission bedeutet nach dem Katechismus der Katholischen Kirche "allen Völkern das Königreich Christi und Gottes zu verkünden und es zu verbreiten."

Sarahs Bemerkungen sind interessant, wenn man den Nachdruck bedenkt, den Papst Franziskus auf die Arbeit der Kirche mit Migranten und Flüchtlingen legt. In seinen Reden an die Führer der Welt beleuchtet Papst Franziskus häufig politische Probleme, wie Migration und erwähnt den evangelischen Ruf Christi selten.

Die Emphase des Papstes für das "Brücken bauen-nicht Mauern", Migranten "keine Gefahr zu nennen" und die Gastfreundschaft für die Gefangenen "unsere größte Sicherheit gegen Akte von Hass und Terrorismus sind" hat einige Bischofskonferenzen dazu gebracht, ihre Prioritäten zu verschieben.

So wurde z.B. die us-amerikanische Bischofskonferenz von Franziskus´ Ernannten dazu gezwungen ihre Richtlinien für die Wahl 2016 umzuschreiben- mit einer Betonung auf Immigration, Armut und Umwelt aber Leben und Familie herunterzuspielen.

Tweet zum Tage und zum Freuen

Der Besucherstrom bei Benedikt XVI reißt nicht ab:



Roberto de Mattei widerlegt Rocco Buttiglione

Marco Tosatti räumt Prof. Roberto de Mattei in seinem blog "Stilum Curiae" Platz für eine "freundschaftliche Kritik" an den Thesen Rocco Buttigliones zur Verteidigung von AL ein.
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"FREUNDSCHAFTLICHE KRITIK AN DEN THESEN VON ROCCO BUTTIGLIONE"
von Roberto de Mattei 

"Ich kenne Rocco Buttiglione seit mehr als 40 Jahren. Wir waren Assistenten von Prof. Augusto del Noce (1910-1989) in der Fakultät für Politische Wissenschaften der Universität La Sapienza in Rom, aber seit damals gehen unsere Überzeugungen auseinander, besonders was unser Urteil über die Moderne angeht.
Buttiglione betrachtete den historischen Prozess, der von der Französischen Revolution eingeleitet wurde als mit dem Christentum kompatibel- ich halte ihn für inkompatibel.

Trotz dieser Meinungsverschiedenheiten habe ich die Arbeit Buttigliones als Minister für Kulturelle Güter der Regierung Berlusconi  (2005-2006) und habe ihm meine Solidarität ausgedrückt, als ihm 2004 die Nominierung zum Europakommissar verweigert wurde, weil der Homoaexulität "als Sünde" "definiert hatte.
Ich erinnere daran, um meinen ernsten Vorsatz zu beweisen, eine "freundschaftliche Kritik" an seinen Thesen zu formulieren, so wie es Buttiglione wirklich ernst damit ist, wenn er in seinem jüngsten Buch mit Prof. Josef Seifertm, seinen Freund auf Lebenszeit bekämpft (Antworten auf die Kritiker von Amoris Laetitia, mit der weisen Einleitung von Kardinal Gerhard Ludwig Müller, Ares, Mailand 2017, 41 S.)
Der Band -gerade veröffentlicht- umfaßt 200 Seiten-aufgeteilt in 4 Kapitel)

Darin steht nichts, was die Leser Buttigliones nicht kennen. Die Kapitel bestehen in der Tat aus bereits andernorts zwischen 2016 und 2017 publizierten Essays. Das erklärt die zahlreichen Wiederholungen und deshalb ist es hilfreich, die Grundthese zusammenzufassen: die Möglichkeit wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion zuzulassen, weil -in manchen Fällen- bei manchen Personen, wenn ihre Handlungen illegitim sind, sie aus fehlendem vollen Bewutßsein und freiwilliger Zustimmung trotzdem keine Todsünde begehen." (S. 172)