Mittwoch, 30. Juli 2014

Schreibtischtäter

Schreibtisch gibt es wie bei jedem Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord auch bei den Christenmassakern der ISIS  in Syrien und im Irak.
Wir können sie z.B. in deutschen Amtstuben  in NRW finden, wo sie seelenruhig zugeschaut haben, wie amtsbekannte jugendliche Intensivtäter aus Bonn mit deutlich soziopathischen Zügen sich islamistischen Terrorsympathiesanten anschlossen haben, zum Islam konvertierten und zu "Kämpfern für Allah" ausgebildet wurden.
Darauf wurden sie auch des öfteren von besorgten Nachbarn und Moscheevorsitzenden hingewiesen.
Leider- befanden sie- können man da gar nichts machen, ihre jungen Schützlinge seien ja nicht gewalttätig geworden - und lehnten sich zufrieden in ihren Schreibtischstühlen zurück.
Jetzt können sie auf zahlreichen Videos, die ihre ehemaligen Schützlinge, jetzt Gotteskrieger der Terrortruppe ISIS, von sich aufgenommen haben, sehen, zu welchem Tun sie durch ihr Wegsehen beigetragen haben.
Da sieht man die nun  mit arabischen Kampfnamen ausgestatteten ehemaligen Landeskinder NRWs ( u.a.) grinsend vor Leichenbergen posieren. Es gibt auch einige Videos mit prahlenden Selbstauskünften der Neuen Gotteskrieger. Man kann, wenn man nicht ganz blind ist, erkennen, daß diese Männer nur aus einem einzigen Grund zum Islam konvertiert sind: sie wollten ungehindert und ungestraft so viele Menschen wie möglich ermorden. Dabei kommt es diesen psychotischen Serien-und Massenmördern nicht darauf an, wen sie da töten, sondern auf  lustvolles, möglichst grausames Töten, für das sie dann von ihren neuen Glaubensbrüdern auch noch gefeiert werden.
Für pathologische Persönlichkeiten dieses Kalibers das Paradies auf Erden.
NRW-Sozialbetreuer u.a. machten es möglich. Aber von einem Fernsehteam dazu befragt, konnten sie beim besten Willen keinerlei Fehler bei sich entdecken
Schreibtischäter wären auch die vielen foren-user, die den Christen aus Mosul hämisch die Schuld an ihrer Vertreibung und Abschlachtung zuerkennen, weil es vor 800 und mehr  Jahren die Kreuzzüge gab, aber da fällt  eine Schuldfähigkeit wg  erwiesener Debilität weg.

Unser tweet zum Tage...

.. kommt aus Frankreich:

Ein Zeichen für die Welt und die verfolgten Christen in Mittleren Orient


Der Pfarrer der Gemeinde Cervia in Italien, Pierre L. Cabantous hat an seinem Pfarrhaus ein Banner mit dem Nun angebracht, um -wie er sagt-  ein Zeichen der Verbundenheit mit allen unseren Brüdern zu geben, die in diesem Moment in Syrien und im Irak und nicht nur dort massakriert und gekreuzigt werden. "Auch wir sind Jünger des Nazareners"
Das Banner sei von der Gemeinde sehr gut aufgenommen worden, erzählt er in einem Gespräch mit tempi.it. klicken


                       cabantous-cervia-cristiani-iraq
                       Pfarrhaus der Gemeinde Cervia

Pater Cantabous sagte : 
"Ich habe der Gemeinde in der Predigt am Sonntag das Zeichen erklärt, von Meriam (...) und Asia Bibi (...) gesprochen. Die Kirche ist ein einziger Leib, gerade jetzt leiden Teile dieses Leibes. Können wir da gleichgültig bleiben? Mutter Theresa hat gesagt: die schwerste Sünde ist die Gleichgültigkeit..."

Auf die Frage welchen Wert dieses Zeugnis für die verfolgten Christen habe, antwortete Pater Cantabous:
"Diese Brüder erleiden das Martyrium aus Hass auf den Glauben. Ihr Zeugnis rüttelt uns auf, auch aus unserem etwas verbürgerlichten Glauben und läßt uns fragen: "was kostet es uns, Christen zu sein? ich denke, es kostet uns auch hier im Westen ein bißchen. Weil auch wir vielleicht ein bißchen gekennzeichnet werden - jedenfalls kulturell."
Auf die Frage, ob er glaube, daß jemand seiner Geste folgen wird, antwortete Pater Cantabous:
"Ich weiß es nicht und es ist nicht wichtig. Das Traurige ist, daß man niemanden auf der Strasse sieht, wie vor Jahren als der Irak-Krieg begann und so viele mit Friedensfahnen demonstriert haben.
Wo sind diese Pazifisten heute?  Wo sind die Regenbogenfahnen? Ich bin nur ein Provinzpfarrer, aber es stört mich ein wenig, diese gewisse Resignation in Italien zu sehen."

Gibt es ein Gegenmittel gegen diese Resignation ?
"Ja, das erste Gegenmittel ist das Gebet, in der Hoffnung, daß durch das Gebet auch unsere Stimme der Solidarität von den politisch Verantwortlichen der Nationen, ihnen zu helfen,  gehört werden.
Vergessen wir nicht, eines der kostbarsten Rechte dieser Welt, die Religionsfreiheit, steht auf dem Spiel .
Das Kalifat begeht Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
In Frankreich haben sie ihre Solidarität mit den Christen gezeigt und haben sich in großer Zahl auf den Vorplätzen der Kathedralen Notre Dame in Paris  und von Lyon versammelt. Und wir in Italien?

Dem fügen wir hinzu: und wir in Deutschland? Wo sind die Banner vor Kirchen und Pfarrhäusern? Wo die österlichen Friedensmarschierer, die Menschenrechtsgruppen, wo die sonst bei jeder Fliege an der Wand Empörten?
Quelle: tempi.it

                                                       Christus nobiscum state



Unfassbar: Christenmobbing in deutschen Asylbewerberheimen

Der schon angekündigte Bericht von Report München:




Über den BR-Blog gibt es noch viele Zusatzinformationen und man kann dort auch kommentieren.

Interessant auch, was der stv. Bundestagspräsident Singhammer dazu zu sagen hat.

Dienstag, 29. Juli 2014

Denunzierung, Carabinieri und Zensur in Zeiten der Barmherzigkeit und des "who am I to judge?"


Marco Tosatti, Vaticanist von La Stampa berichtet unter dem Titel: " Denunzierung, Carabinieri und Zensur" über einen Brief, der den italienischen Freund F. Colafemmina des amerikanischen  Absenders betrifft.
Hier geht´s zum  Originaltext:     klicken    hier zum blog "Fides et Forma"  und dem Artikel: " Pater Bruno und der Kult der Subversion"     klicken

"Aus den USA hat uns ein Brief erreicht, in dem Francesco Colafemmina, Betreiber eines sehr bekannten und viel gelesenen blogs auf dem Feld der Kirche- "Fides et Forma" seine Geschichte erzählt: er ist mit seiner Frau von den Carabinieri vorgeladenen worden. Angezeigt hatte sie Pater Alfonso Bruno, rechter Arm des kommissarischen Leiters der FFI, wegen Diffamierung. Das ist Italien, das ist der Vatican.

So präsentiert das blog "Fides et Forma" den Autoren:
"Philologe, Schriftsteller aus Apulien mit einer Leidenschaft für sakrale Kunst und Architektur. Besonders für die Kunst, die den Katholizismus und die Tradition der Kirche authentisch darstellt. Heute leben wir in einer verdrehten westlichen Welt, dekadent und gedächtnislos.
Wir leben in einer Zeit in der Schönheit nur ein einfaches Zucken ist, ein Moment der zum Verschwinden bestimmt ist, bestimmt, in den Sog der Lavastroms der Bilder, Sensationen, Emotionen gezogen zu werden, die wir schon täglich in einem immer wiederholten und langweiligen Film gesehen haben.
Mein Ziel -seit der Schaffung  von Fides et Forma- war es, der antiken Seele des Katholizismus eine Stimme zu geben., die unter der Decke der Aggiornamento-Rhetorik begraben lag. Dieser merkwürdigen Kraft mit der Tendenz, die Identität der Kirche einer vage irenistischen Idee von Modernität und Fortschritt verschwinden zu lassen, die auch die sakrale Kunst und Architektur zu einer bloßen, jedes Sinnes beraubten Maske gemacht hat."

Also ein blog mit traditionellem Charakter. Der mit Verve Stellung bezogen hat gegen die Kommissionierung der FFI, eine Kommissionierung ohne spezifizierte Beschuldigung  gegen sie, wenn nicht die eines vagen "Krypto-Lefebvrianismus" und unter Umständen, die -wie in den Zeitungen berichtet wurde- sehr weit von der von Papst Franziskus so häufig proklamierten Barmherzigkeit entfernt waren.
Hier der Brief, den wir erhielten:

TV-Tipp für heute abend

Der Report kommt heute vom BR und die Programmankündigung verspricht uns, dass ein heißes Eisen angepackt wird.

Mit dem Thema "Verfolgen und Mobben christlicher Flüchtlinge durch Muslimische Flüchtlinge ("Islamisten") in den Asylbewerberheimen" ist man ja bisher eher schweigend umgegangen. Offensichtlich scheint es jetzt aber doch zu einem drängenden Problem zu werden.



Heute um 21.45 in der ARD gibt es einen interessanten Bericht mit Interviews von Christen, die aus Syrien und dem Irak nach Deutschland geflohen sind und es sich hier gefallen lassen müssen, in den Asylbewerberheimen weiter bedroht zu werden.

Bin mal gespannt, ob und wie sich unsere Hirten dazu äußern. Sie sind doch eigentlich dafür verantwortlich, dass gerade die Christen hier willkommen geheißen werden.

Mut

unser Tweet des Tages

"Aus Hass auf den Glauben"

So überschreibt der Erzbischof von Ferrara-Comacchio, Msgr. Luigi Negri sein Urteil über die blutige Christenverfolgung in Syrien und im Irak.   Hier geht´s  zum Original :     klicken

"Aus Hass auf den Glauben. Und die Verantwortlichen sollen klar benannt werden."
"Er ist eine ungeheure Tatsache, dieser gigantische  Massenexodus der Christen, die aus den Orten vertrieben werden, in denen das Christentum von Anbeginn an- also seit Jahrtausenden präsent war, aus dem einzigen Grund, weil sie Christen sind. Also das, was die katholische Lehre  "Hass auf den Glauben" nennt.
Und das muß ausdrücklich gesagt werden: sie werden nicht nur aus ihren Häusern verjagt, ihres Hab und Gutes beraubt, aller ihrer Rechte beraubt- und deshalb auch der Möglichkeit zum Lebensunterhalt.
Die Christen und die Kirche können nicht umhin, das als schrecklich und gleichzeitig großartig zu empfinden, weil es das Martyrium ist.
(......)
Kardinal Kurt Koch, hat in einem Interview mit dem Osservatore Romano seine schmerzlichen Gedanken zu diesem Geschehen geäußert.
Man versteht nicht, warum das eine Shoah genannt wird, ein Wort das eine entsetzliche und unvernünftige ideologische Gewalt gegen den anderen, weil er einer anderen, von der eigenen verschiedenen Religion angehört, ausdrückt-  für dieses aber nicht.
Der Kardinal besteht auch auf einem Aspekt, der in der katholischen Welt nicht an erster Stelle steht.
Es geht darum, daß eine ausdrückliche Denunziation sehr schwer fällt.
Nicht nur die Epigonen dieser kriminellen Ideologie  haben Vor-und Nachnamen, auch die jetzigen Täter.
Das derzeitige Geschehen- so der Erzbischof-  habe "eine jahrhundertealte Tradition seit der Anwesenheit des Islam im Mittleren Osten und in Europa."
Heute müssen wir mit der Namensnennung mutiger sein, sagt der Kardinal.
Der Mut ist immer eine fundamentale Voraussetzung für christliche Präsenz,  mehr denn je aber in einem Augenblick wie diesem.
Der Mut ist ein Aspekt des christlichen Zeugnisses und ein fundamentaler Aspekt der Wirkung auf die Realität der Welt und der Menschen, die in ihr leben.
Die Verantwortlichkeit muß also klar benannt werden, weil ohne die Denunzierung der Täter und ohne den Willen, die schreckliche Lage unserer Brüder zu teilen, sind sie in Gefahr, zerstreut zu werden.

Montag, 28. Juli 2014

Die Gleichgültigkeit, die tötet.

Ernesto Galli della Loggia, Herausgeber der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera,  hat sich seine Gedanken zur Indifferenz der Welt gegenüber der heutigen Christenverfolgung von der Seele geschrieben:
Hier geht´s zum Original      klicken: 
"Das ist erst der Anfang, Die beiden Gründe für das verbreitete Schweigen zum Genozid an den Christen:
Säkularismus und die Angst vor dem Islam, seinem Terror und seinen Erpressungen."

Die Gleichgültigkeit die tötet.
28.7.14 v. Ernesto Galli della Loggia

"Lassen Sie uns der Wahrheit ins Auge blicken: wieviele sorgen sich wirklich um das x-te Massaker an Christen,  wie denen, die gestern in Kano, Nigeria, durch eine Bombe in der Kirche in die Luft gesprengt wurden? Und wieviele, außer denen die wirklich mitfühlen, sorgen sich um die Christen, die letzte Woche gezwungen wurden, Mosul innerhalb von 24 Stunden zu verlassen bei Androhung der Todesstrafe oder wahlweise der erzwungenen Konversion zum Islam? Keiner.
Genauso wie niemand auch nur einen Ton zu all den Christen gesagt hat, die zu Hunderttausenden in diesen Jahren aus Syrien, dem Irak, der ganzen Arabischen Welt geflohen sind.
Wieviele Resolutionen zu ihrem Schicksal haben die westlichen Nationen in der UNO eingebracht?
Wieviele Millionen Dollar haben sie von den Organisationen der UN für sie eingefordert?
Das Schlachten geht so seit Jahren, fast täglich, weiter, zu Dutzenden werden Christen lebendig verbrannt oder in den Kirchen von Indien, Pakistan, Ägypten, Nigeria ermordet.
Immer in der Stille -aber auf alle Fälle in Begleitung eines generellen Nichttuns, wie z.B hier: was ist für die in Nigeria von der Boko Haram vor einigen Wochen auf dem Schulweg  276 gekidnappten christlichen Mädchen getan worden?  Schuldig, weil sie in die Schule gehen wollten und deshalb zu einem Schicksal verurteilt wurden, das man sich leicht vorstellen kann?

Die zwei Hauptgründe für diese breite Gleichgültigkeit sind offensichtlich.
Wir finden es zunehmend schwieriger, uns selbst als Christen zu fühlen, und mehr noch, uns so zu nennen.
Das ist nicht eine Sache des einfachen Glaubensverlustes, der natürlich auch zählt. Die Frage ist: was steht dahinter?
Einige Jahrhunderte kritisch-säkularen Denkens, insbesondere eine massive Vulgarisieurng und Banalisierung durch die Entwicklung in den Massenmedien, haben dem  Christentum -jedenfalls in den Augen der meisten-die sozio-kulturelle Würde der Vergangenheit genommen.
Seit einiger Zeit wird es nicht nur nicht mehr bewundert, wenn man Christ ist und sich so nennt, sondern es wird in vielen gesellschaftlichen Kreisen als fast inakzeptabel betrachtet.
Das Christentum ist überhaupt nicht elegant und läßt die, die es ausüben,oftmals unter einem stillen aber realen "Bann" landen.
Die dominierende kulturelle Atmosphäre in der westlichen Gesellschaft betrachtet Religion generell als etwas Primitives, bestenfalls ein "Placebo" für schwache Geister, als etwas, das zu Intoleranz und Gewalt disponiert. Besonder die monotheistischen Religionen.
Theoeretisch alle, aber dann praktisch und im öffentlichen Diskurs weit verbreitet- fast nur das Christentum und da besonders der Katholizismus,  und deshalb unter Ausschluss des Judentums und des Islam: das erste aus historisch-moralischen Gründen, die  aber (für wie lange) an die Shoah gebunden sind und die zweite einfach aus Angst.
Ja, wir müssen es sagen: Angst.

Betreuungsgeld und Chesterton

Gilbert Keith Chesterton bezeichnet irgendwo die Versuche, die schon zu seiner Zeit unternommen wurden, den Armen die Kinder wegzunehmen, natürlich nur mit den allerbesten Absichten, wie die der Bildung, des Schutzes vor Krankheiten, um der besseren Erziehung willen und dergleichen mehr, als versuchten Raub, nämlich als den Versuch den Armen ihren einzigen Reichtum wegzunehmen, nämlich ihre Kinder.
Ja und man muss sagen, besonders originell ist das alles nicht, lief es mir doch schon als Kind eiskalt über den Rücken, wenn ich in den frommen Geschichten meiner Kindheit, von irgendwelchen Missionaren las, die durch die Dörfer irgendwo im Dschungel oder der Pampa zogen und den Leuten nicht Christus, sondern Bildung brachten und zu diesem Behuf irgendwo Internate errichteten, wo die Kinder dann fern von ihren Familien lebten und eben Bildung erhielten.
Womit wir auch wieder bei Chesterton wären, der irgendwo anders behauptet, dass neun von zehn neuen Ideen nichts anderes sind,  als alte Irrtümer.

Caserta: eine evangelikale Grußbotschaft der besonderen Art an den Pontifex Maximus.

Die italienischen evangelikalen und pfingstlichen Glaubensgemeinschaften haben vor dem Besuch des Papstes bei seinem Freund, dem evangelikalen Prediger Traettino  in Caserta eine gemeinsame "Gruß"botschaft veröffentlicht. Hier kann man die englische Version lesen : klicken  und hier die italienische:  klicken
Diese von den Repräsentanten der Gemeinschaften, die in Italien allesamt nicht allzu erfolgreich sind ( außer bei Immigranten), vor wenigen Tagen in der Nähe von Caserta verfaßte Erklärung ist zwar so gewohnt feindselig wie deutlich, aber sie schafft immerhin Klarheit über den Stellenwert der vielen Privatkontakte des Vaticans mit einzelnen Vertretern einzelner dieser Pfingst"kirchen" in den Augen der aus fünf Glaubensgemeinschaften gebildeten Alleanza Evangelica Italiana

Hier  ein Ausschnitt aus der Erklärung:


"..im Hinblick auf die Katholische Kirche und ihren gegenwärtigen Pontifex- ohne ein Urteil über den Glauben des individuellen katholischen Gläubigen zu fällen- halten wir sie, die sich selbst zur Vermittlerin der Erlösung erklärt und andere Figuren zu Vermittlern der Gnade, obwohl die Gnade Gottes nur aus dem Glauben an Jesus Christus kommt- ohne Werke ( Eph. 2,8) und ohne Intervention anderer Vermittler (Tim.2, 59), auch weiterhin  für unvereinbar mit der Lehre der Schrift der einen Kirche.
Weiterhin inkompatibel mit der Lehre der einen Kirche ist das Hinzufügen von Dogmen (wie die marianischen) zum ein für allemal den Heiligen offenbarten Glauben....
..ebenso, daß das Herz der Katholischen Kirche ein politischer Staat ist, Erbe der imperialen Kirche, mit Titeln und Privilegien....Christliche Kirchen müssen sich vor der Nachahmung der "Könige der Völker" hüten und dem Beispiel Jesu folgen, wer kam, um zu dienen und nicht um bedient zu werden.  (.....) 
Deshalb sind einige Ähnlichkeiten zwischen dem evangelikalen Glauben und katholischer Spiritualität kein Grund zur Hoffnung auf einen wahren Wandel. 
Betrachtet man die unversöhnlichen und absoluten theologischen und ethischen Divergenzen, die weiter bestehen, sind wir nicht in der Lage, irgendeine ökumenische Initiative zur Katholischen Kirche zu beginnen oder fortzusetzen und wir laden alle ein, sich nicht von Einigungsängsten, die der Bibel widersprechen, leiten zu lassen sondern ihre Bemühungen zu verstärken, das Evangelium in die Welt zu tragen ."  19. Juli, Aversa (Caserta)

Quelle: roranatecaeli, www.alleanzaevangelicale, AEI

Trotzdem wurde Papst Franziskus in Caserto mit großer Freundlichkeit empfangen, wie man hier sehen kann:




News.va meldet heute, dass der Papst für seinen "privaten Besuch" in Caserta den Hubschrauber nutzte. Hier scheint also eine gewissen Normalität eingezogen zu sein.

Es ist schon wieder zwei Wochen her:

Einfach faszinierend, dieser Film




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Einfach anschauen und genießen.

Sonntag, 27. Juli 2014

Kardinal Müller: "Die Kirche ist kein Sanatorium der Barmherzígkeit, sie ist mehr."


Matteo Matzuzzi , Vaticanist von IlFoglio schreibt über Kardinal Müller, über seine Replik auf das Kasper-Theorem und das neue Buch des Kardinals, das aus dieser Erwiderung entstanden ist:   klicken

"Die Kirche ist kein Sanatorium der Barmherzigkeit, sie ist mehr"
"Der Heilige Thomas von Aquin hat bekräftigt, daß die Barmherzigkeit die Vollendung der Gerechtigkeit ist, weil Gott mit ihr die Schöpfung des Menschen rechtfertigt und erneuert. Aber sie darf niemals eine Entschuldigung dafür sein, die Gebote und Sakramente außer Kraft zu setzen oder ungültig zu machen.
Im entgegengesetzten Fall würden wir uns einer schwerweigenden Manipulation der authentischen Barmherzigkeit gegenüber sehen und damit auch dem vergeblichen Versuch, unsere Indifferenz Gott und den Menschen gegenüber zu rechtfertigen."
So muß die Barmherzigkeit nach Kardinal Müller, dem Präfekten der Glaubenskongregation verstanden werden.
Im Hinblick auf die kommende Familien-Synode hat der deutsche Purpurträger seine Gedanken in einem langen Gespräch mit Carlos Granados dargelegt,dem Direktor des spanischen Verlages Bac. Aus diesem Gespräch ist in der Edition Ares ein kleines Buch entstanden, "Die Hoffnung der Familie", das seit heute verfügbar ist.
Seit der Relation Kardinal Kaspers beim Frühlingskonsistorium wird ununterbrochen über Barmherzigkeit gesprochen. Er hatte für die wiederverheirateten Geschiedenen, die die Wiederzulassung zur Hl.Kommunion wünschen, gefordert, ihnen,  "in dem Moment, in dem sie bereuen, Barmherzigkeit zu erweisen, und alle Sünden zu vergeben", jede Wunde könne geheilt werden- im Feldlazarett, dessen Fundamente Papst Franziskus in seinem Interview mit Civilta Cattolica gelegt hatte.
"Das Bild des Feldlazaretts ist sehr schön", sagte Müller, "aber wir können die Aussage des Papstes nicht so manipulieren, daß dieses Bild für die gesamte Realität der Kirche gilt. Die Kirche in sich ist kein Sanatorium. Sie ist auch das Haus des Vaters."
"Es ist wahr" versichert der Wächter der Rechtgläubigkeit " daß Gott auch eine so schwere Sünde wie Ehebruch verzeiht. Dennoch erlaubt er keine weitere Ehe, die die schon bestehende sakramentale Ehe bezweifelt, die Ehe, die die Treue zu Gott ausdrückt.


Du, im Weinberg des Herrn !

Um ihm ihre Dankbarkeit und ihre Verbundenheit mit dem Papa Emeritus zu bezeugen, haben mexikanische Katholiken eine "Karaoke"-Botschaft aus Bildern aus Benedettos Pontifikat und dem Lied, das die Gläubigen während seiner Mexikoreise zu seinen Ehre sangen, zusammengestellt. "Wir sind mit Dir auf dem Berg"

                 

"Wie schwer es ist"-so schreiben sie- "die Auswahl für ein Video zu treffen, die Abertausenden von Gläubigen gefällt, die Benedikt XVI danken möchten. Dir- im Weinberg der Herrn!
Wir haben es mit einem "Karaoke"-Video mit dem Lied "Bote des Friedens", das die Gläubigen während der Apostolischen Reise 2012 in Mexiko sangen, gemacht.
Eine kleine, aber aus dem Herzen kommende Hommage , mit der wir uns dem größten in unserer Zeit lebenden Kirchenlehrer nahe fühlen können."

Einige Zeilen aus dem Lied:
"Als alles grau und dunkel war...bist du in meinem Leben erschienen,
wie ein Leuchtturm hast du mich geführt, mein Inneres erhellt....(....)
Du warst ein Bote des Lichtes und der Wahrheit, ein Bote des Friedens, ein Bote des Glaubens ein Bote der Liebe."

Worin besteht die Kopfsteuer?

Ich war bei Freude am Glauben und dort gab es einen sehr interessanten, und mich zumindest, schwer mitnehmenden Vortrag über die Lage der Christen in Syrien, dem Irak, Ägypten und überhaupt dem Nahen und Mittleren Osten.
Viel wäre zu berichten, aber ich möchte auf eines reflektieren, wenn wir das Wort "Kopfsteuer" hören, dann denken wir an sowas, wie eine auf die Lohnsteuer zu entrichtende Sonderabgabe, die irgendwie auch die Zahlungsfähigkeit des einzelnen berücksichtigt, sowas wie Kirchensteuer, dem ist aber nicht so.
Diese Kopfsteuer besteht aus 17 Gramm Gold, oder dem Gegenwert in Geld, oder dem Gegenwert in Land, oder der Tochter, der Mutter, der Frau, oder dem Leben!
Man überlege, was das für eine Denke ist!
Und ich schrieb es schon und dachte es in dem Zusammenhang schon zig mal. "Wo bleibt der Aufschrei, derjenigen, die sonst immer und überall Sexismus, Frauendiskrimierung und dergl. sehen, nur weil irgendwer die -Innen vergisst extra zu erwähnen, oder  ich erinnere an der Aufstand von wegen der Bemerkung des Herrn Brüderle"
Um die Sache noch konkreter zu benennen, diese Steuer heißt Kopfsteuer, nicht weil sie pro Kopf zu entrichten ist, sondern, weil, so sie nicht bezahlt wird, nach den Bedingungen s.o., der Kopf abgeschlagen wird (schön langsam und schmerzhaft, getreu den Vorschriften der Scharia) und dann auf einem Zaun auf dem Marktplatz zur Schau gestellt wird.
Es wäre auch noch anderes zu berichten.
Es ist nicht nur die Kopfsteuer, sondern von Mosul bis Aleppo, im Namen Allahs: das Kalifat der Brutalität.
wie der Osservatore neulich titelte.