Mittwoch, 26. April 2017

Die Münzen des Turiner Grabtuches: geprägt Anno Domini 29

Daniel Esparza berichtet für Aleteia über die neuen Erkenntisse zu den Münzen aus dem Turiner Grabtuch. Nach den Ergebnissen der Untersuchung der Fasern und Pollen ein weiterer Befund, der es immer schwerer macht, die Echtheit des Tuches -oder zumindest seine Entstehungszeit im 1. Jahrhundert AD zu bestreiten.
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"DIE MÜNZEN DES TURINER GRABTUCHS WURDEN VIELLEICHT ENDGÜLTIG INDENTIFIZIERT"
Eine neue Technologie liefert einen neuen Beweis für die Echtheit des Turiner Grabtuchs.

In einem Interview mit RCF Liège (Lüttich) hat der Numismatiker Agostino Sferrazza die alte Frage der Münzen angesprochen, die die Augen des "Mannes aus dem Grabtuch" bedeckten, angesprochen.
Nach seinen Schlußfolgerung müssen diese Stücke in den Tagen von Pontius Pilatus, cirka im Jahr 29 geprägt worden sein. Das könnte ein zusätzlicher Beweis für die Echtheit des Grabgtuches sein.

1976 wurde Dank einer 3-D-Projektion des geheimnisvollen Bildes erstmals die Hypothese von Münzen, die die Augen des Mannes aus dem Tuch bedeckten, aufgestellt. Darin stellten die Wissenschaftler kleine Vorwölbungen über den Knochen der Augenhöhle fest, die zu keiner möglichen morphologischen Besonderheit passten.
Die Hypothese besagt nun, daß es vielleicht  Lepta waren, kleine Kupfer-Münzen von geringem Wert, die im Palästina der Römer-Zeit im Umlauf waren.


                                       

Bilder und Buchstaben
Diese anfänglichen Beobachtungen wurden weiter geführt. Indem sie moderne Technologien benutzten, haben die Unterucher versucht, Zeichnungn und Inschriften auf diesen vermeintlichen Münzen zu identifizieren. Auf der Scheibe, die das rechte Auge bedeckte- kann man offensichtlich einen "lituus" (ein gebogener Stab der Auguren, der in der römischen Religion gebräuchlich war) erkennen. Auf der Scheibe über dem linken Auge finden wir einen Opferkelch.
Von denen, die die Authentizität des Turiner Grabtuchs bestreiten erwartet man, daß sie auch diese Theorie energisch ablehnen und behaupten, daß diejenigen, die das Tuch in die Zeit Christi datieren wollen, sich selbst dazu zwingen, Münzabdrücke zu sehen, wo man einfach nur dazwischen gewobene Fasern finden kann.


Vor der Wahl des neuen Großmeisters- Neues vom Malteser Orden

Sandro Magister bringt die Leser von Settimo Cielo bezgl. des Malteser Ordens und der bevorstehenden Wahl seines neuen Großmeisters auf den neusten Stand der Dinge. Und wieder spielen der Papst und sein Staatssekretariat ein Rolle, die traurigerweise keine schmeichelhaften Vergleiche- sondern nur solche aus der Sphäre südamerikanischer Bananandiktaturen zuläßt.
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"DIE MALTESER RITTER HABEN EINEN WEITEREN GROSSWÄHLER: DEN PAPST"

"Für manche schien das Interdikt, das der Papst über den früheren Großmeister des Malteser Ordens, Fra´ Matthew Festing, zu weit zu gehen, für andere nicht weit genug.

                                   Malta
 
Tatsache ist, daß Franziskus für Donnerstag, 27. April,von 19.00 an, am Vorbend seiner Reise nach Ägypten eine größere Gruppe von Ordensmitgliedern, die nach Rom gekommen sind, um ihren neuen Großmeister zu wählen in die Casa Santa Marta beordert.
Um genau zu sein folgende Fünfzehn:

-Fra´ Ludwig Hoffmann von Rumerstein, Großkommandant und Leutnant ad interim
-Albrecht Freiherr von Boeselager, Großkanzler
-Dominique de La Rochefoucauld-Montbel, Groß-Hospitaller
-János Esterházy de Galántha, Bewahrer des Common Treasure;
-Erich Prinz von Lobkowicz, Präsident der Vereinigung der Deutschen Ritter
-Marwan Sehnaoui, Präsident
der Vereinigung der Libanesischen Ritter
-Jaime Churruca y Azlor de Aragón, Präsident der Vereinigung der Spanischen Ritter
-Thierry de Beaumont-Beynac, Präsident of the Association of French Knights
-Fra' Giacomo Dalla Torre Del Tempio di Sanguinetto, Groß-Prior von Rom
-Fra’ Luigi Naselli di Gela, Groß-Prior von Neapel und Sizilien
-Clemente Riva di Sanseverino, 
Groß-Prior Delegierter fü die östliche Emilia und Romagna
-Fra’ Ian Scott, Groß-Prior von Englans
-Fra’ Emmanuel Rousseau, Mitglied des Souveränen Rats
-Jack E. Pohrer, von der Amerikanischen Vereinigung
-Mons. Fra’ Giovanni Scarabelli, Geweihter Konvents-Kaplan
Genauer gesagt, derjenige, der die Fünfzehn in den Vatican einberief war der stellvertretende Staatssekretär, Angelo Becciu, der seit dem vergangenen 4. Februar der bevollmächtigte Spezialdelegierte des Papstes für den Ordens ist. Aber es wurde auch angekündigt, daß auch Franziskus sich mit ihnen treffen wird.


Dienstag, 25. April 2017

Zum Abschluss des Tages - gewidmet dem heiligen Markus

Vivaldi: Vesper für den heiligen Markus. Wunderschön!

Religionsfreiheit in neo-osmanischen Zeiten. Ein Fundstück

David Berger berichtet bei philosophia-perennis über die Lage der Christen in der Türkei Erdogans.
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Titel:      "Erdogan-Türkei enteignet christliche Kirchen in Diyarbakir"

Werden die uralten christlichen Kirchen bald zu Moscheen umgebaut? - Selime Kathedrale in der Türkei.  (David Berger) Nach dem „Putsch“ und der Volksabstimmung in der Türkei, rutscht das Land immer schneller in die muslimische Radikalisierung ab. Wie der britische „Express“ berichtet, hat Erdogan seinen Krieg gegen das Christentum verstärkt, indem er alle Kirchen in einer Stadt beschlagnahmt und sie zu Staatseigentum erklärt hat.

Fortsetzung zur Laien-Konferenz zu Amoris Laetitia:: "Wir wollen die Wahrheit...keine Revolten"

Loranezo Bertocchi hat die Beiträge der Redner bei der von La Nuova Bussola Quotidiana und Il Timone veranstalteten Konferenz zur Klarheit über Amoris Laetitia zusammengefaßt. Wir nehmen das ob der Länge der Vorträge dankbar auf.
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"AUS DER HOBBIT-PERPEKTIVE FORDERN WIR DIE WAHRHEIT ÜBER DIE SAKRAMENTE KEINE REVOLTEN"

"Wir sind hier nicht wegen einer ideologischen Schlacht" sagte Direktor Riccardo Cascioli  "sondern weil wir uns zur Verantwortung gerufen fühlen."
Mit dieser Feststellung endete gestern die Konferenz "Ein Jahr nach Amoris Laetitia. Klarheit schaffen" die in einem Saal des Hotels Columbus, von La Nuova Bussola und Il Timone organisiert und zwei Schritte vom Petersplatz entfernt.

Eine von Laien einberufene Konferenz, mit (Laien)-Sprechern aus der ganzen Welt. Es waren viele Journalisten anwesend, wir erinnern nur an einige der großen Namen italienischer Vaticanisten, wie Sandro Magister, Luigi Accattoli, Giuseppe Rusconi und Aldo Maria Valli. Unter den Ausländern Edward Pentin vom National Catholic Register. Ungefähr 200 Personen haben die Arbeit eines intensiven Tages mit verfolgt.

Besonders die Rolle der Laien war das Wichtigste am Ereignis im Hotel Columbus, wie Valli zu Recht in einem Artikel festgestellt hat.
"Alleingelassen" schreibt er "sehen sich die katholischen Laien, die sich von sich aus versammeln, ohne die Führung durch einen Kardinal, eines Bischofs oder eines Monsignores oder selbst eines einfachen Priesters, um die Fragen zu diskutieren, die in erster Instanz die fundamentalen Inhalte betreffen.
Und noch seltener  ist es, Laien zu sehen, die beschließen, aus der Deckung zu kommen, um sich mit einer Warnung an die Hirten zu wenden, die etwa so klingt: "Entschuldigen Sie vielmals, aber schauen Sie auf das, was Sie produziert haben, etwas, was nicht funktioniert und das gefährlich werden kann- nicht nur im abstrakten Sinn sondern für das Seelenheil".

Die Rednerin Anna Silvas, australische Universitätsprofessorin, hat in ihrem Beitrag die große Sage von Tolkien bemüht, um daran zu erinnern, daß die Laien wie die Hobbits von Mittelerde sind. "Ohne große Macht, aber mit einer fundamentalen Rolle in der Schlacht für den Triumph des Guten"
Besonders Direktor Cascioli hat in seiner Einführung daran erinnert, welche Sorgen zur Planung der Konferenz geführt haben. "In den Polemiken um Amoris Laetitia geht es um das Gut dreier Sakramente: Ehe, Buße und besonders Eucharistie. Wir haben Bischofskonferenzen, einzelne Bischöfe, Priester, die zu den delikatesten Themen Interpretationen  und auch ihr Gegenteil abgeben. Wir sind in der absurden Situation gelandet, daß -um ein Beispiel zu geben- die Anweisungen über die Zulassung zur den Sakramenten an die Gläubigen nicht nur von Land zu Land  wechseln, sondern von Diözese zu Diözese und von einer Pfarrgemeinde zur anderen."
Daher die Forderung nach Klarheit, die die Züge der fünf Dubia annimmt, die die vier Kardinäle dem Papst übermittelt haben. damit er die Knoten bei den fundamentalen Themen löse, die die Moraldoktrin der Kirche und in Folge die pastorale Praxis betreffen.

Die Redner -erklärte Cascioli- kommen aus verschiedenen Kulturen, haben verschiedene Erfahrungen mit der Kirche, drücken verschiedene Gefühle aus und auch ihre Art die aktuelle Situation anzugehen, unterscheidet sich. Aber allen gemeinsam ist uns die Wahrnehmung der Schwere der Krise der Kirche und der Wunsch, unsere persönliche Verantwortung zu übernehmen, im Grunde, um zum Wohl der Kirche selbst beizutragen und letztlich die Hirten zu ihrer Pflicht zu rufen,"

Neues von den Benediktiner-Mönchen aus Norcia

rorate caeli berichtet Neues von den Mönchen von Norcia, die nach dem Erdbeben und der Zerstörung ihres Klosters und ihrer Kirche, in die Hügel der Umgebung gezogen sind,
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  "DIE MÖNCHE VON NORCIA MÜSSEN DIE DIE STADT DAUERHAFT VERLASSEN"

Nachdem sie im Jahr 2000 von Rom nach Norcia gezogen waren. hat die traditionelle Gemeinschaft der Benediktiner mitten in der Stadt in der alten diözesanen Kanzlei gelebt und in der über dem Haus des Hl. Benedikts und der Hl. Scholastica erbauten Basilika gebetet. Seit der Zerstörung der Basilika im jüngsten Erdbeben in Umbrien  aber leben sie in einem alten monastischen Gutshof auf einem Hügel ausßerhalb der Stadt. Jetzt haben sie auf ihrer website angekündigt, daß es ein Umzug für immer ist.

Für 16 Jahre haben die Mönche als Wächter für das historische Geburtshaus des Hl. Benedikts und seiner Zwillingsschwester, der Hl. Scholastica gedient. Die Mönche sind den vielen Menschen dankbar, die ihnen geholfen haben, im Verlauf der letzten gesegneten Jahre die Basilika zur großen Schönheit zu restaurieren. Jetzt haben die Europäische Union und der Italienische Staat zugesichert, die Basilika und das Kloster wieder aufzubauen.

"Die Erzdiözese von Spoleto-Norcia, der die Gebäude gehören, hat beschlossen, daß die Räumlichkeiten von der Diözese genutzt werden, nachdem alle anderen Kirchen der Stadt ebenfalls zerstört wurden. Durch die vielen Jahre, die für die massiven Rekonstruktionsarbeiten benötigt werden, während die Mönche an dem neuen Kloster in Monte arbeiten, werden ihre Herzen dort in der antiken Krypta der Basilika bleiben, dem Geburtshaus ihres großen Gründers und Vaters, des Hl. Benedikts."

Unglücklicherweise sieht es so aus, als wolle der Bischof von Spoleto die Basilika im modernen Stil aufbauen. Die Mönche jedoch sehen in dieser neuen Entwicklung die Hand der Göttlichen Vorsehung. In seiner Osterbotschaft schreibt der Prior, Fr. Benedict Folgendes:

"Für die Mönche ist es Zeit, sich auf neue Bauprojekte an unserem Heim in den Bergen von Norcia zu konzentrieren, und der Aufforderung der Erzdiözese  zu folgen, in unseren Gebäuden in der Stadt ( die der Diözese gehören) für ihre eigenen  Bedürfnisse Platz zu machen. Die Erzdiözese hat Hunderte von beschädigten Besitztümern und die Gebäude in der Stadt gehören zu den am wenigsten beschädigten. Wir sehen ihre Forderung als ein Zeichen von Gottes Willen, weil auch wir ein neues Kapitel unseres Gemeinschaftslebens in den Bergen beginnen können."

Die Mönche werden Unterstützung brauchen, um eine neue Abtei auf dem Gelände des alten Gutshofes zu bauen.

Quelle: rorate caeli

Wunderschöne Bilder aus Mater Ecclesiae

Die tweets zum Tage - einfach nur zum Freuen




Alessandra Dee Crespo präsentiert Benedikt XVI eine maltesische Ausgab des Buches "letzte Gespräche":



Schön zu sehen, dass seine Bücher auch international sehr begehrt sind, dass sie in so viele unterschiedliche Sprachen übersetzt werden.



Der "rauchende Colt" des Völkermordes an den Armeniern

Marco Tosatti ind Stilum Curiae
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"VÖLKERMORD AN DEN ARMENIERN, IN JERUSALEM WURDE DER "RAUCHENDE COLT" GEFUNDEN. HEUTE WIRD IN ALLER WELT AN DIE VERNICHTUNG ERINNERT."
"Vor 102 Jahren begann in Konstantinopel mit dem Massaker an Intellektuellen, Politikern und gewöhnlichen Menschen der Völkermord an den Armeniern, der erste des Jahrhunderts der Völkermorde, das Ereignis, aus dem Hitler und seine Komplizen ihre Inspiration und das Know how für die Ermordung der Juden bezogen haben.
In diesem Jahr wird dieses Datum, an dem in der ganzen Welt von der Gemeinschaft der Armenischen Kirche gedacht wird, durch eine besondere und besonders wichtige Entdeckung gekennzeichnet. 

Taner Akcam, ein Historiker , der an der Universität von Massachusetts in den USA lehrt, hat beknnt gegeben, daß er einen entscheidenden Beweis für die Veranwortung der Türkischen Zentralregierung der damaligen Zeit für die Auslöschung gefunden und dechifftriert haben.

Die Türkei betreibt seit jeher eine aggressive Politik der Verleugnung. Und seit einigen Wochen macht eine Nachricht die Runde. daß die Türkische Botschaft in Italien einen Brief an verschiedene italienische Bürgermeister geschickt hat, der sie einschüchtern soll, das Wort "Genozid" nicht mehr zu benutzen, um die Blutbäder von 1915 bis 1919 zu beschreiben, die 1,5 Millionen christliche Armenier das Leben kosteten.
Die letzte italienische Gemeinde, die den Genozid an den Armeniern durch eine gemeinsame Eingabe anerkannte, war Agnone,in der Provinz Isernia. Viele andere Gemeinden hatten diesen Entschluss schon früher gefaßt. Der Messagero hat über den Negationismus der Türkei berichtet.

Der Botschafter -rät mit einer Initiative, die man sicher als Einmischung und ungebührlichen Eingriff bezeichnen kann, den Kommunen, nicht "einseitige Initiativen zu ergreifen".
Das ist ein diplomatischer Schritt, der eine offizielle Zurückweisung durch die Farnesina verdient hätte, von der man aber bisher nichts gehört hat. Und es erscheint unwahrcheinlich, daß Alfano den erforderlichen Mut findet, das zu tun.
Obwohl das Europäische Parlament 1987 für eine Resolution stimmte, in der anerkannt wurde, daß "Während der I. Weltkrieges die von den Türken begangenen Verbrechen, von der UNO als Völkermord anerkannt wurde. Die Türkei ist verpflichtet, diesen Genozid und seine Folgen anuerkennen." An diese Resolution wurde auch am 15. April 2015 erinnert, in der "jede Form von Negationismus" klar verurteilt wurde.

Jetzt hat Taner Akcam, von der Clark-Universität der Masse der Beweise dafür, wie die Vernichtung der größten christlichen Gemeinschaft des Mittleren Orients geplant wurde- und nicht Ergebnis zufälliger Umstände- wie dramatisch auch immer, war, wie es die Leugner behaupten,ein fundamentales Element hinzugefügt.
Akcam hat im Archiv des Armenischen Patriarchates von Jerusalem eines der chiffrierten Telegramme mit der Anordnung des Massakers gefunden.
Unmittelbar nach Ende des Krieges führten die Prozesse in der Türkei zur Anklage gegen viele Verantwortliche, zu denen auch Behaddin Shakir gehörte.
Der grundlegende Beweis war ein codiertes, dann dechiffriertes Telegramm.
Aber in den folgenden Jahren -nach dem Beginn der negationistischen Politik- verschwanden das Telegramm und andere Beweise, unter ihnen beeidete Aussagen , was den Historikern Schwierigkeiten bereitete.
"Das ist der rauchende Colt" hat Taner Akcam der New York Times erklärt. Das codierte Telegramm wurde von einem hohen Beamten in Erzerum geschickt, er bat seinen Kollegen vor Ort um Informationen, wie die Deportation und Ermordung der Armenier im östlichen Anatolien voranging.
Shakir floh nach Deutschland, bevor er vor Gericht gestellt wurde, aber er wurde von zwei Armeniern getötet, deren Familien im Völkermord vernichtet wurden.

Man wartet darauf zu sehen, wie Donald Trump auf das Problem der Anerkennung des Genozids ab den Armeniern reagieren wird. Obama hatte versprochen das zu tun, aber während seiner beiden Amtsperioden blieb es bei diesem Versprechen.  Die Anerkennung des Armenier-Genozids, armenisch Mètz Yeghern, "das große Böse" ist auch in Israel ein Problem.
In den vergangenen Tagen hat die Knesseth eine Diskussion über eine eventuelle Anerkennung des Armenier-Genozids verschoben, um keine Probleme bei den Beziehungen zur Türkei auszulösen.

Hier geht´s zum Artikel der New York Times:  klicken
Titel: "Der Sherlock Holmes des Armenier-Genozids entdeckt verlorene Beweise"

Quelle: Stilum Curiae. M.Tosatti   

"Der Papst möge seine Worte besser abwägen...."

Das fordern nach der unglaublichen verbalen pontifikalen Entgleisung von den Flüchtlingscamps als Konzentrationslagern die amerikanischen Juden- wie Marco Tosatti heute in Stilum Curiae berichtet. Hier geht´s zum Original:  klicken


"AMERIKANISCHE JUDEN ZUM PAPST: MIGRANTEN IN KONZENTRTIONSLAGERN? WÄHLEN SIE IHRE WORTE BESSER HEILIGKEIT..."

Der Pontifex hat mit seinen Worten über die Migranten eine trockene Reaktion von DI David Harris, dem Vorsitzenden des Jüdischen Komittees, provoziert. Während seines Besuches in San Bartolomeo auf der Tiber-Insel, dem Ort, der von Sant´Egidio den neuen christlichen Märtyrern geweiht wurde, hat der Pontifex noch einmal das Thema der Flüchtlinge angesprochen, das in seiner Pastoral obsessive Töne annimmt. Der Anlass für den Besuch war die Erinnerung an alle Christen, die für ihren Glauben leiden oder persönlich mit dem Leben bezahlen.

Man hätte eine Erwähnung einer Ikone des Glaubensmartyriums unserer Zeit, Asia Bibi erwarten können, der pakistanischen Frau, die seit Jahren- nach einem schwebenden Todesurteil unter der sicher konstruierten Anklage wegen Blasphemie- eingekerkert ist.
Aber bei dieser Gelegenheit hat der Papst auch das nicht wiederholt, was er im April 2015 sagte, und das ist die Erinnerung ans Gebet.

Statt dessen sagte er- aus dem Stegreif- "Ich würde heute gern ein weiteres Bild hinzufügen- sagte der Pontifex als er über den Kontext der Flüchtlinge und die Verfolgung gegen die Christen sprach- eine Frau, ich kenne ihren Namen nicht, die mich vom Himmel her anschaut. Ich war auf Lesbos, habe die Flüchtlinge begrüßte, habe einen dreißigjährigen Mann getroffen, drei Kinder, er hat mich angesehen und gesagt: "Pater, ich bin Muslim, aber meine Frau war Christin, sie haben nach unserer Religion gefragt und in unser Land sind die Terroristen gekommen. Sie haben uns angesehen,  sie haben nach unserer Religion gefragt und haben sie mit dem Kruzifix gesehen, sie haben verlangt, daß sie es wegwirft. Sie hat das nicht getan und sie haben sie vor meinen Augen enthauptet. Wir haben uns so geliebt,"

Das " so fuhr Franziskus fort"- ist das Bild, das ich heute als Geschenk mitbringe. Ich weiß nicht, ob dieser Mann noch auf Lesbos ist oder ob er es geschafft hat, woanders hin zu kommen. Ich weiß nicht, ob er in der Lage war, aus diesem Konzentrationslager herauszukommen, weil die Flüchtlingslager Konzentrationslager sind- für die Menge der Leute. Sie werden dort gelassen, weil die internationalen Verträge wichtiger zu sein scheinen als die Menschenrechte. Dieser Mann hatte keine Boshaftigkeit, er als Muslim hatte dieses Kreuz des Schmerzes ohne Boshaftigkeit getragen. Er war in die Liebe seiner Frau geflohen"

Gestern hat das Amerikanische Jüdische Komitee Papst Franziskus ausgefordert, "seine schändliche Wortwahl zu überdenken". "Die Bedingungen, in denen die Flüchtlingen derzeit in einigen europäischen Ländern leben, können wirklich schwierig sein, aber sicher sind es keine Konzentrationslager" erklärte David Harris, Vorsitzended des AJC.

Die am Ende der Begegnung mit den Migranten gemachten Überlegungen hätten eine sehr viel größere Rede verdient als diese: "Diese Großzügigkeit des Südens Lampedusas, Siziliens, von Lesbos möge uns alle anstecken. Wir sind die Gesellschaft, die keine Kinder hat, aber wir verschließen auch die Tür vor den Migranten: dass nennt man Selbstmord.
Denken wir an die Grausamkeiten, die heute unter so vielen Leuten wütet, die Ausbeutung derer,die mit den Schiffen kommen und dann hier in den großzügigen Ländern bleiben, Italien und Griechenland begrüßen sie, aber dann lassen die interationalen Verträge sie nicht weiterreisen."

Um nicht von der letzten Überlegung zu sprechen: "Wenn in Italien jedes Rathaus nur zwei Migranten aufnähme, wäre Platz für alle."

Zu diesem Thema erinnere ich noch einmal an das schöne Buch von Laurent Dandrieu, dem Verantwortlichen für die Kulturseite von "Aktuelle Werte" ("Valeurs Actuelles") über das ich in La Nuova Bussola Quotidiana geschrieben habe.

Unter anderem betont Dandrieu, daß es "natürlich leichter ist, den Emotionen zu folgen und sich ins Lager derer zu begeben, die eine bedingungslose Großzügigkeit propagieren"
Aber er sieht und kritisiert eine ganze Serie von Lügen und Heucheleien und schreibt "daß die Rede eines Papstes, wenn sie so eminent politische Probleme berührt, nicht ohne eine gewisse Unaufrichtigkeit vorgibt, sich an eine rein humanitäre und caritative Dimension zu halten, so als ob es keine politischen Folgen gäbe, Und daß dieser Appell "von den Europäern nicht als implizite Verurteilung und als explizite von denen angesehen werden darf, die im Namen des Überlebens Europas gegen diese Migranten-Invasion kämpfen."

Quelle: Stilum Curiae, Marco Tosatti

Montag, 24. April 2017

warum toben die Völker?

das ist der heutige Antwortpsalm und auch Teil der Lesung aus der Apostelgeschichte.

ja man fragt es sich in der Tat, und der Psalm lehrt uns, dass nicht nur wir es sind, die sich solche Fragen stellen.

Daher sei er hier her geschrieben:

.1 Warum toben die Heiden und sinnen die Völker Eitles?
2. Es treten die Könige der Erde auf und die Fürsten kommen zusammen wider den Herrn und wider seinen Gesalbten.
3. Lasset uns ihre Fesseln zerreißen und von uns werfen ihr Joch!
4. Der im Himmel thront, lacht ihrer und der Herr spottet ihrer.
5. Dann redet er zu ihnen in seinem Zorne und schreckt sie in seinem Grimme.
6. Ich aber bin von ihm zum König über Sion eingesetzt, seinen heiligen Berg, sein Gesetz zu verkünden.
7. Der Herr sprach zu mir: Du bist mein Sohn, ich habe dich heute gezeugt.
8. Begehre von mir,so will ich dir die Völker zu deinem Erbe gebenund zu deinem Besitztume die Grenzen der Erde.
9. Mit eisernem Zepter wirst du sie beherrschen und wie Töpfergeschirr sie zertrümmern.
10. Nun denn, ihr Könige! kommet zur Einsicht; lasset euch weisen, ihr Richter der Erde!
11. Dienet den Herrn in Furcht und jauchzet ihm zu mit Zittern!
12. Nehmet die Mahnung an, auf dass der Herr nicht etwa zürne und ihr zugrunde gehet, fernab vom rechten Wege.
13. Wenn in Bälde sein Zorn entbrennt, glückselig alle, die auf ihn vertrauen!



Heute vor 102 Jahren

begann in Konstantinopel mit der Ermordung der armenischen Politiker und Intellektuellen der Genozid an den Armeniern.
Die Welt -und wir mit ihr- gedenkt heute dieses grausamen Geschehens, des ersten Völermordes im 20. Jahrhundert.

                      

Die Türkei übt sich bis heute in aggressiver Verleugnung dieses Verbrechens, was an der Tatsache nichts ändert. Aber jetzt ist in Jerusalem ein chiffriertes Telegramm gefunden worden, das -wie der berühmte "rauchende Colt" als weiterer Beweis angesehen werden kann-
Mehr darüber morgen bei uns.

der Unterschied zwischen der Kirche wie sie sein sollte und wie sie ist

ist im Grunde ganz einfach:
Eigentlich sollte die Kirche den Menschen erzählen, wie sie dem lieben Gott  Freunde machen können!
Hört man sich die ortsüblichen Fürbitten mitsamt den offiziellen Erklärungen an, so muss man konstatieren, dass heutzutage die Kirche dem lieben Gott erklärt, was er gefälligst zu tun hat, damit die Menschen ihn zur Kenntnis nehmen.

Ein weiterer Unterschied scheint mir zu sein, dass man sich früher des Problems noch bewusst war.

Der Kongress zur Klarheit für Amoris Laetitia in Rom, Fortsetzung


Fortsetzung des Berichtes von Sandro Magister über die Tagung der Katholischen Laien zu Amoris Laetitia - mit dem Vortrag von Anna M. Silvas. 
Sie kommt zu dem Schluss, daß Papst Franziskus ein Vertreter des Geistes, wenn auch nicht de Heiligen, sei- wohl aber des Hegelschen....
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"EIN JAHR NACH "AMORIS LAETITIA". EIN WORT ZUR RECHTEN ZEIT"
von Anna M. Silvas

"Ich habe die Fallen gesehen, die der Feind überall auf der Welt aufstellt und sagte stöhnend: "Was kann an so vielen Fallen vorbeikommen? Dann hörte ich eine Stimme, die mir sagte: "Demut". Das sagte Antonius der Große, Vater der Mönche.

Und so erscheint es mir auch und ich habe angenommen, jetzt hier zu Ihnen zu sprechen- ein Jahr nach "Amoris Laetitia". Bitte verzeihen Sie mir, weil es so aussieht, daß einige qualifiziertere gläubige Laien vor mir sprechen. Das gegenwärtige Feld der Kirche ist so bedeckt mit kanonischen. theologischen und ecclesiologischen Fallen bedeckt, daß man kaum wagt, irgendetwas zu sagen, so merkwürdig ist diese Stunde in der Kirche.

Wenn ich auf ein Thema der gegenwärtigen Krise der Kirche zeigen sollte, so würde es "Modernität" sein und diese Stimmung in der Kirche, die Modernität so preist und ihr folgt, koste es, was es wolle.
Der Theologe Rowland Tracey zeigt auf, daß "die Moderne", zu der "up-zu-daten" wir gezwungen wurde, nie in den Dokumenten des II.Vaticanischen Konzils definiert wurden, ein wirklich außerordentliches Unterlassung. 
Sie sagt "Die nichtvorhandene theologische Untersuchung dieses "Moderne" genannten kulturellen Phänomens oder "die moderne Welt" durch die Konzilsväter 1962-1965 ist vielleicht  eines der frappierensten Züge der Dokumente des II. Vaticanischen Konzils.

Das lateinische Wort "moderna" bedeutet "genau jetzt", "das letzte", "das kürzlichste". Zum Kult der Moderne kommt es, wenn das zum vorherrschenden Wunsch wird, um so die Zustimmung der Elite-Klasse zu gewinnen, der "Kapitäne" der Medien und Schiedsrichter der Kultur. Wenn ich den Finger auf die Diagnose legen sollte, wäre es genau dieser Wunsch.

Vor ungefähr zwei Jahren nahm eine junge Freundin, Lehrerin und dem katholischen Glauben leidenschaftlich zugegeben, eine neue Stellung in einer Katholischen Schule an. Eines Tages schrieben einige ihrer Schüler in der 8. Klasse eine Arbeit in"Politik", Ihre Schüler besuchten das zweite Highschool-Jahr, sie hatten also 8 Jahre katholischer Schulerziehung hinter sich, das gesamte sakramentale "Programm"- schreckliches Wort. Was bedeutet sein Gebrauch?
Sie fragte, was ihre Politik sein würde, wenn sie Kandidaten bei den kommenden Wahlen wären. Zu ihrer Überraschung nannten alle außer einem Jungen die gleichgeschlechtliche Ehe und die LGBT-Agenda. So verwickelte sie sie in ein heilendes Gespräch.
Das hat mir gezeigt, daß die rein säkulare Moderne unter den heutigen Katholiken schon weiter verbreitet ist,  als die Werte des Lebens in Christus und die Lehre der Kirche.
Das Eintauchen in die Praktiken der Moderne hat zu einer de-facto-Situation geführt, daß die Moderne bis tief ins Knochenmark und die Blutgefäße des Katholizismus eingedrungen ist. 
Das durchdringt ihr Denken und ihr Handeln. Ich habe mich umgesehen und angefangen mich entsetzt zu fragen, wie weit das auch auf die Führung der Kirche zutrifft, vielleicht sogar auf die Besten darunter? Wie viele im Tiefsten eher dem modernen weltlichen Programm verbunden sind, als wirklich Christi Aufforderung zum Gehorsam in unserem Herzen und Geist?

Aggiornamento und Anpassung an die säkulare Welt oder die Benedikt-Option?

In seiner wöchentlichen Kolumne für Monday in the Vatican beschäftigt sich A. Gagliarducci heute mit der "Benedikt-Option" als einer möglichen Antwort auf den Kulturwandel, der die Katholische Kirche zunehmend bedroht und die in Gegensatz zum Aggiornamento à la Franziskus steht.
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  "PAPST FRANZISKUS UND DIE "BENEDIKT OPTION"
"Vielleicht liegt ein Weg auf das Pontifikat von Papst Franziskus zu schauen nur in einer Frage: wie soll man den Kulturwandel unserer Zeit angehen? Das war die Hauptfrage bei der Generalkongregtation 2013 -dem Präkonklave-Treffen der Kardinäle- und sie steht wahscheinlich an der Basis von Papst Franziskus´gesamten Pontifikat.

Dass die Frage wichtig ist, wird durch die Tatsache bewiesen, daß dieses Thema dann noch einmal in der Angelsächsischen Welt nach der Veröffentlichung des Buches "Die Benedikt-Option" von Rod Dreher gestellt wurde. Um es (sehr stark)  zusammenzufassen: Dreher sagt, "daß die Christen in dieser postchristlichen Zivilisation auf den Hl. Benedikt von Nursia als Lebensmodell schauen sollten". Genau so wie der Hl. Benedikt eine kleine Gemeinschaft um sich sammelte und von drt aaus eine neue Zivilisation startete, sollten die Christen es heute machen.

Dreher schaut auf die kleine Gemeinde wie sie vom Philosophen Alasdair McIntyre  formuliert wurde, McIntyre hatte dabei die Kreativität der Mönche des 6. Jahrhunderts im Auge als Antidot gegen das Zunehmen des postchristlichen Gesellschaft. Und er unterstreicht, daß diese Wahl der kleinen Gemeinde auf der immer größer werdenden Zahl der kleinen Gemeinden unserer Zeit beruht.

Die Diskussion zeigt, daß es ein Problem ist, das zu Herzen geht. So sehr, daß es Schreiber gab, die die "Benedikt-Option" vor möglichen Fehlinterpretationen gab, während Bischof Richard Barron, der in den USA sehr beliebte Weihbischof von Los Angeles, dieses Thema durch die Linse der Pflicht der Christen und besonders der Katholiken zu einer Christlichen Identität, die für unsere Zeit ein essentielles Thema ist.

Jedenfalls war das Thema auch eine der Fragen um dieses Pontifikat. Am Ende könnte man sagen, daß das gesamte Pontifikat von Papst Franziskus versucht die Frage "wie kann man in einer sich ändernden Welt evangelisieren"?

Diese Frage- stellte man sich auch beim Treffen der Kardinäle, kurz bevor Papst Franziskus gewählt wurde- und es war klar, daß auch sie nach einer Änderung der Lesart suchten, um die Kirche aus dem Sumpf des negativen Narrativs bzgl. der Kirche, das die Medien durchzog. Die Frage hängt nach 4 Jahren dieses Ponifikates immer noch in der Luft- trotz Papst Franziskus.

Spricht die Benedikt-Option Papst Franziskus an? Schaut man auf die Hauptthemen dieses Pontifikates kann man sich verschiedene Wege vorstellen, diese Frage zu beantworten.

Zuerst im Hinblick auf die Regierung. Offensichtlich erfordert der Kulurwandel von Papst Franziskus, daß Männer in Schlüsselpositionen Macht haben. Daher die Entscheidung des Papstes, Erzbischof Victor Fernandez, sofort zum Rektor der Katholischen Universität von Buenos Aires zu bestellen, dessen Ernennung auf diesen Posten Kardinal Bergoglio damals gegen den Widerstand des Vaticans verteidigt hatte.


Sonntag, 23. April 2017

Hauptsache Schlagzeilen ...?

Wir konnten es ja schon die ganze Zeit beobachten. Alles was aus Rom zu hören und zu sehen war, schien einzig darauf bedacht zu sein, Schlagzeilen zu produzieren. Wir müssen nicht mehr alles aufzählen, was das Oberhaupt der Katholischen Kirche seinen eigenen Leuten so alles unterstellt. Das kann man inzwischen einfach "ned amoi ignorian", wie es Karl Valentin so trefflich auszudrücken pflegte.

Die italienischen Medien haben den Herrn aus Argentinien schon seit einer Weile durchschaut (siehe die Artikel hier auf unserem Blog. Und im englischsprachigen Raum geht man die Sache mehr mit Spott als mit Kritik an ... darin sind besonders die Briten unübertrefflich.
Nur die Deutschen waren dem Nachfolger Benedikts mehr als gewogen. Wundert uns auch nicht, denn es waren ja die in den Medien beliebten deutschen Kardinäle, die als Teil der "St. Gallen Mafia" die Wahl von Franziskus gefördert haben.

Aber jetzt hat der bekannte Tropfen das Fass zum Überlaufen gebracht und auch die bisher so lauten Papstjubler-Medien gehen in sich. Man könnte den Eindruck bekommen, dass immer, wenn der Papst sein Redemanuskript zur Seite legt und frei spricht, in der PR-Abteilung des Vatikan nicht nur extreme Nervosität herrscht, sondern auch eine Sonderration Schweißtücher ausgegeben wird. Die Damen und Herrn dort sind echt nicht zu beneiden. So war's auch gestern. Wir können hier nicht alles verlinken, was da so durch den Pressewald ging ... von der tagesschau bis zu den moderaten Medien hagelte es Kritik.
Herausragend war allerdings dieser Beitrag aus der NZZ, in dem dem Papst empfohlen wird, doch in Zukunft sich besser nicht mehr zu Wirtschaft und Politik zu äußern ?
Ob er sich dran hält? Wohl eher nicht. Wir dürfen also auf den nächsten kreativen Ausbruch gespannt sein.
Ich geh derweil mal beten. Zum heiligen Michael - dem Schützer und Bewahrer unserer Kirche. Der im Moment auch ganz schön viel zu tun hat.