Freitag, 24. Oktober 2014

Sottise des Tages

Urheber: das ZDF
Das ZDF hat der staunenden Fernsehnation gerade iin seiner Sendung "Volle Kanne" sein neuestes Forschungsergebnis verkündet und endlich die Frage beantwortet, warum wir trotz aller zeitsparenden Hilfsmittel & Maschinen in Beruf und Alltag immer weniger Zeit haben und in einem Dauerzustand der Hetze leben.
Schuld hat die Kirche!
Wörtliches Zitat: "... im Mittelalter erklärte die Kirche die Faulheit zur Todsünde" ,  Arbeitseifer und unermüdlicher Fleiss wurden im Umkehrschluss zu Tugenden und deshalb hetzen wir heute wie auf der Flucht durch´s Leben, deshalb essen wir heute Fastfood und suchen unsere Lebenspartner beim Speed-Dating......
Da liegt aber bereits der  erste Fehler:  unsere wackeren Wir-stänkern-gegen-die-Kirche-wo-wir-können-ZDF-Fernsehmacher kennen den Unterschied zwischen Faulheit und Muße nicht (vieles andere auch nicht, aber das ist ein weites Feld), sie kennen z.B. die Ordensregeln, die den Lebensrhythmus in den Klöstern vorgeben, nicht (wissen wahrscheinlich gar nicht mehr, dass es solche gibt) -und das ist der grösste und gravierendste Fehler, Folge massiver Denkfaulheit, sie geben vor, dass in unserer westlichen Gegenwart, alle ängstlich und ohne Ausnahme den Vorgaben und Regeln des Christentums im Allgemeinen und der Katholischen Kirche im Besonderen folgen.
Schön waer' s, kann man da nur sagen und vielleicht verraten uns die Bildung-für-alle-ZDF-ler auch, wo sie solche erstrebenswerten Zustände angetroffen haben. Im Übrigen möchte man ihnen anraten, doch erstmal ein Bedeutungswörterbuch der deutschen Sprache zu Rate zu ziehen, das würde uns große Teile derlei zwangsgebührenfinazierten Unsinns  ersparen.


Donnerstag, 23. Oktober 2014

Fundstück

Vorsicht nichts für Zartbesaitete!  Riechsalz bereit halten ! Aus der Waffenkammer der Schweizer Garde. Auch wenn diese Waffen hier ziemlich  wirkungsvoll aussehen, ist die Garde auch mit Modernerem ausgerüstet.

                           IMG_2808.JPG

gefunden bei Father J.Zuhlsdorf

Zur Lage von Kirche und Nation, ein Gedicht

Vor ungefähr 2 Jahren fand ich die Lage der Nation schon recht seltsam, und wenn die Details sich auch gewandelt haben so scheint mir vieles nur noch skurriler geworden zu sein und nachfolgendes Gedicht, das noch älter ist, immer zutreffender zu werden.

Deshalb hier:

Das Narrenschiff


Den schwarzen Anker
gelichtet, die Leinen los
und abgelegt vom Pier
des sicheren Hafens.

Wie schmettern die
Klänge der Bordmusik:
Sie vertreiben dir alle
trüben Gedanken.

Nachts aber, nach Hummer
und Sekt, tief unter den
kreisenden Sternen,
kommen dir Fragen:

Der redselige Kapitän, wie
steht es um sein Patent?
Die Mannschaft, wer hat sie ausgewählt?

Und die anderen Gäste?
Verdächtig erscheint ihr
kreischender Frohsinn, ihre
Sucht nach Vergnügung.

Dich erfasst schwarze Unruh.
Du schluckst bittre Pillen. –
Geschaukelt von den Wellen, fällst
Du zuletzt in Schlaf.

Von Gerold Effert, mit freunlicher  Genehmigung des Corvinus Verlag

Alle leiden - alle leiden - alle leiden

unter dieser Kirche. Was müssen wir für ein furchtbarer Verein sein.
Gebote einzuhalten, kann man das wirklich in diesen Zeiten noch irgendjemandem zumuten?
Also wenn man sich diese Diskussion des BR ansieht, hat man ja das Gefühl, dass es unerträglich sein muss, katholisch zu sein.
Ist mir jetzt in all den Jahren noch gar nicht aufgefallen.

Der einzige, der mal von Gottes Willen gesprochen hat, war Notker Wolf, alle anderen sind der Meinung: Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.



Nehmen wir uns also dieses Himmelreich und schaun mer mal, ob wir Gott nicht daraus vertreiben können? Oder wie?
Eine Veranstaltung zum Gruseln mal wieder ... so werden die Menschen umerzogen, dass sie irgendwann damit einverstanden sind, dass aus der Kirche ein beliebiger Sozialverein wird.
Zum Gruseln.

Postsynodaler Katzenjammer. A. Gnocchi : "Mehr als die Hälfte der Synodenväter hat bereits die Religion gewechselt"

Was A, Gnocchi auf die Frage eines Lesers, wie es angehen könne, daß mindestens die Hälfte der bei der Synode vertretenen Prälaten den mit der Lehre der Kirche unvereinbaren Paragraphen der Schlussrelatio 52,53 und 55  zustimmten, antwortet. Hier geht´s zum Original:   klicken

"Mehr als die Hälfte der bei der Synode anwesenden Bischöfe und Kardinäle hat bereits die Religion gewechselt,"

"Unter unseren Beobachtungen bei der Synode ist eine, die zeigt, daß die reale Lage akut und dramatisch ist.: mehr als die Hälfte der bei der Synode anwesenden Bischöfe, wenn auch noch nicht 2/3 , aber fast, haben bereits die Religion (die wir als die unsere kennen) gewechselt. Vielleicht hat die noch vage etwas Christliches, aber sie ist weit davon entfernt, Katholisch zu sein.
Wir sehen uns einer Synode gegenüber, bei der die Mehrheit der Kardinäle und Bischöfe mindestens 3 Sakramente über Bord warfen: Ehe, Beichte und Eucharistie.
Die Kirchengeschichte lehrt uns, dass es schon aus wesentliche geringeren Gründen zu Schismen kam.
Der dramatische Punkt liegt in der Tatsache, daß es Bischöfe und Kardinäle gibt, die in der Substanz eine Rolle als Schismatiker spielen, weil ihnen auf Grund des Druckes, den Bergoglio in Richtung " des Neuen" ausübt, der Sinn zum Widerspruch abgeht.

Die Wahrheitsfrage, die Mission und eine nach Papst em. Benedikt XVI benannte Aula Magna,

der zu diesem Anlass eine Lectio Magistralis schrieb. Der Osservatore Romano berichtet: klicken

Die Aula Magna der Pontifikalen Urbania-Universität wurde nach Benedikt XVI benannt

Missione nella veritá
(Mission in derWahrheit)

" Eine Geste der Dankbarkeit für das, was er als Konzils-Peritus, während seiner Lehrtätigkeit als Dozent, als Präfekt der Glaubenskongregation und endlich -mit seinem kostbaren Lehramt für die Kirche getan hat"
Das war das Motiv für die Päpstliche Urbania-Universität ihre Aula Magna nach Benedikt XVI zu benennen. Die Zeremonie wurde am Vormittag der 21. Oktobers im Rahmen der Eröffnung des akademischen Jahres abgehalten- in Anwesenheit von Msgr. G.Gänswein, Präfekt des Päpstlichen Hauses, der eine Botschaft verlas, die der Papa emeritus. dessen persönlicher Sekretär er ist, zu diesem Anlass verfaßt hatte. 
Um die Universalität, die in der Urbania gelebt wird, zu unterstreichen, erinnert Benedikt XVI daran, daß "die Kirche sich nie nur an ein Volk oder eine Kultur gewandt hat" sondern "von Anfang an der Menschheit gewidmet war."

                                                  Joseph Ratzinger, il primo in alto a sinistra, ripreso a Nemi nella foto ricordo della commissione delle missioni (primavera 1965)

                                                   Bild:  cr osservatore romano

In diesem Sinne, betont er, macht sie sich zum sichtbaren Zeichen des Friedens, den Christus seinen Jüngern versprochen hat und den heute, in einer zerissenen und gewalttätigen Welt zu errichten, immer dringender wird,"


Mittwoch, 22. Oktober 2014

Perle des Tages: "Gott hat keine Angst vor den Erneuerern"

aber nicht vom Papst sondern von Roberto de Mattei über den Pontifex und die Synode:
"Die Kirche ist heute ein Schlachtfeld, so wie sie es viele Male seit Nicäa bis zum II.Vaticanum gab, wo es immer Zusammenstöße gab- nicht zwischen Konservativen und Progressiven  sondern zwischen den Katholiken, die kein Jota an der Göttlichen Überlieferung ändern wollten und denen, die Neuerungen in dieses Erbe einfügen wollten.
Papst Franziskus´ Satz: "Gott hat keine Angst vor Neuerungen"  sollte anders verstanden werden als es in der Absicht des Pontifex lag: es könnte einfach heißen daß Gott keine Angst vor den "Erneuerern" hat : er zerstört ihre Arbeit und vertraut die Aufgabe, sie zu besiegen, den Verteidigern der unveränderlichen Lehre der Kirche an."
Quelle: Roberto de Mattei. Corrispondenza Romana, 


Persönliche Hommage an den Hl. Johannes Paul II

Heute feiert die Kirche das Fest des Hl. Johannes Paul II

Bild Wikicommons
                                        Heiliger Johannes Paul II bitte für uns!

Ich muss sagen ich habe mich treu und brav durch alle Enzykliken JPII gequält und man hat denen angespürt,. das er am liebsten die ganze Welt umarmt hätte, das er am allerliebsten niemandem irgendwelche Vorschriften gemacht hätte und das er zutiefst davon überzeugt war, dass jeder Mensch, wenn er seinem gutem Willen nur freien Lauf lassen könnte, ganz von selber katholisch werden würde.
Das ist es, warum er so Sache wie Assisi hat machen können, "Only you could do this!" sage, wenn ich das richtig im Kopf habe, der Anglikaner zu ihm.
Als er nach Benin kam, kam in den Nachrichten, so ein Voodooberguru habe gesagt "Noch nie haben ich Gott gesehen, aber hinter diesem Mann habe ich Gott gespürt!"

Das sind nun genau  die Sachen, die JPII genau von Tradiseite vorgeworfen wurden und im Grunde teile ich die Vorwürfe, von denen es noch mehr gibt, wenn es sich nicht um JPII gehandelt hätte.

Nehmen wir Assisi, all der unerleuchtete interreligiöse Tralala der so veranstaltet wird, hat den unangenehmen Beigeschmack von "Du bis okay, ich bin nicht okay" besonders dann, wenn deutsche Katholiken dabei sind.
Bei JPII war es anders, sein Grundtenor war: "Christus ist okay, wir sind alle nicht okay, aber bitte kommt doch zu ihm!" sprich er war katholisch!
Man sieht gerade bei all diesen Dingen das wenn 2 das Gleiche tun, es noch lange nicht das Selbe ist.

Der FC Bayern gibt sich die Ehre

Schöne Bilder aus Rom:

Nach dem 7:1 Kantersieg gegen AS Rom folgten Spieler und Betreuer des FC Bayern einer Einladung von Papst Franziskus:




Als Fußballfan "outete" sich auch der Präfekt des Päpstlichen Hauses, Monsignore Gänswein.




Er wurde auf der Tribüne des Olympiastadions fotografiert. Hier gibt's weitere Fotos.

Katastrophal, beschämend, unfassbar

Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR  kürzt aus Geldmangel ab sofort die Ausgaben für sein Food-Programm für die syrischen Flüchtlinge um 40%.
Das bedeutet, dass den vor den Schlächtereien der ISIS Geflohenen nur noch um 40% gekürzte Essensrationen (die so aber als überlebensnotwenig zusammengestellt worden waren) zugeteilt werden, nun also zu der teilweise mehrfachen Flucht und dem Verlust allen Besitzes noch eine Mangelversorgung mit ihren gesundheitlichen Folgen kommt.
Wegen Geldmangels der UNO- die uns alle repräsentiert, einer Weltorganisation, die augenscheinlich nicht in der Lage ist, die richtigen Prioritäten zu setzen. Das kann man nur als Schande-auch für uns- bezeichnen.
                           
                                                       Christus nobiscum state

Der beste Mythomane

Auch Rorate Caeli nimmt sich noch einmal Kardinal Kaspers an und verleiht ihm einen Preis.
Hier geht´s zum Original:     klicken.
Unter dem Titel:  "Kasper der Serienlügner- wieder beim Lügen ertappt" und den vielversprechenden Einleitungssätzen:  "Walter-meine-Barmherzigkeit-gilt-nicht-den Afrikanern-Kasper hat ein ernstes Problem. Er kann einfach nicht aufhören, zu lügen. Ist das der Mann, der eine gelassene Theologie auf den Knien betreibt?"  Jetzt wird ihm das Diplom als "bester Mythomane" verliehen

                 

                                                            Das von rorate caeli verliehene Diplom

Seine neueste Lüge:  gegenüber Franca Giansoldati von Il Messagero behauptete er vorgestern:"... ich habe bei der Synode nicht gesprochen, weil ich keinen Druck für meine Position ausüben wollte."

Matteo Matzuzzi von IlFoglio konnte anhand des offiziellen Bulletins des vaticanischen Presseamtes zeigen, daß er doch in der Synode das Wort ergriffen hat: am 8. Oktober nachmittags.
Was man bei rorate caeli  noch so denkt, auch über die Drohungen, jetzt die Katholische Presse gegen seine Kritiker in Stellung zu bringen, lese man dort. Es beginnt mit der Frage:
"Könnte es sein, daß Lügen die gesamte Basis seiner Theologie sind?"
Man kann nur hoffen, dass das nicht zu einer unendlichen Geschichte neuer Mythen& Lügen ausartet.

Auch wenn unser Olympier Friedrich Schiller für jede Lebenslage das passende Wort bereit hält, der Kardinal möchte diese, obwohl sie der Situation angemessen sind, nicht ausgesprochen wissen:

"Doch dem war kaum das Wort entfahren,
möcht er´s im Busen gern bewahren."

Aber er ist nicht der Einzige der Interviews oder auch Nichtinterviews gibt, noch ein päpstlicher Favorit und einer der präsynodalen Vordenker, engster theologischer Berater des Papstes und Rektor der Katholischen Universität von Argentinien, Erzbischof Victor Manuel Fernandéz ergriff in "La Nación" das Wort und verkündete, um das Scheitern der Doktrinrevolution zu erklären:
" Da war nur eine Gruppe von 6 oder 7 Fanatikern, etwas aggressiv, die nicht einmal 5% der Synodenväter repräsentierten.....wenn wir die Büchse der Pandora nicht öffnen, kehren wir den ganzen Schmutz unter den Teppich..."
Offensichtlich ist jedenfalls eines: der hohe Herr kennt den Mythos von Pandora und ihrer Büchse nicht.
Man kann schließlich nicht alles kennen....sollte dann aber vielleicht zu anderen Metaphern greifen.
Oder meinte er gar, was er sagte, daß es Aufgabe der Kirche sei, alles Schlechte in die Welt zu bringen? Das wollen wir doch nicht hoffen!

"Blaustrumpf ohne Füße" oder von Heinrich Heine, der die Bibel seinen "gottlosen Freunden" Marx, Feuerbach,Daumer & co zur Lektüre empfahl

Der schönste Satz in diesem schönen Heine-Text ist für mich : " ....die Schlange, diese kleine Privatdozentin, die schon sechstausend Jahre vor Hegels Geburt die ganze Hegelsche Philosophie vortrug. Dieser Blaustrumpf ohne Füße zeigt sehr scharfsinnig, wie das Absolute in der Identität vom Sein und Wissen besteht, wie der Mensch zum Gotte werde durch die Erkenntnis...." aber auch sein Kommentar zu Evas erstem Wunsch nach dem Erwerb der Selbsterkenntnis-der Wunsch nach einem Kleid.....
Zum Genießen:

"Wie oft seitdem denke ich an die Geschichte dieses babylonischen Königs, der sich selbst für den lieben Gott hielt, aber von der Höhe seines Dünkels erbärmlich herabstürzte, wie ein Tier am Boden kroch und Gras aß – (es wird wohl Salat gewesen sein). In dem prachtvoll grandiosen Buch Daniel steht diese Legende, die ich nicht bloß dem guten Ruge, sondern auch meinem noch viel verstocktern Freunde Marx, ja auch den Herren Feuerbach, Daumer, Bruno Bauer, Hengstenberg, und wie sie sonst heißen mögen, diese gottlosen Selbstgötter, zur erbaulichen Beherzigung empfehle. Es stehen überhaupt noch viel schöne und merkwürdige Erzählungen in der Bibel, die ihrer Beachtung wert wären, z.B. gleich im Anfang die Geschichte von dem verbotenen Baume im Paradiese und von der Schlange, der kleinen Privatdozentin, die schon sechstausend Jahre vor Hegels Geburt die ganze Hegelsche Philosophie vortrug. Dieser Blaustrumpf ohne Füße zeigt sehr scharfsinnig, wie das Absolute in der Identität von Sein und Wissen besteht, wie der Mensch zum Gotte werde durch die Erkenntnis oder, was dasselbe ist, wie Gott im Menschen zum Bewußtsein seiner selbst gelange. – Diese Formel ist nicht so klar wie die ursprünglichen Worte: »Wenn ihr vom Baume der Erkenntnis genossen, werdet ihr wie Gott sein!« Frau Eva verstand von der ganzen Demonstration nur das eine, daß die Frucht verboten sei, und weil sie verboten, aß sie davon, die gute Frau. Aber kaum hatte sie von dem lockenden Apfel gegessen, so verlor sie ihre Unschuld, ihre naive Unmittelbarkeit, sie fand, daß sie viel zu nackend sei für eine Person von ihrem Stande, die Stammutter so vieler künftigen Kaiser und Könige, und sie verlangte ein Kleid.[171] Freilich nur ein Kleid von Feigenblättern, weil damals noch keine Lyoner Seidenfabrikanten geboren waren und weil es auch im Paradiese noch keine Putzmacherinnen und Modehändlerinnen gab – o Paradies! Sonderbar, sowie das Weib zum denkenden Selbstbewußtsein kommt, ist ihr erster Gedanke ein neues Kleid! Auch diese biblische Geschichte, zumal die Rede der Schlange, kommt mir nicht aus dem Sinn, und ich möchte sie als Motto diesem Buche voransetzen, in derselben Weise, wie man oft vor fürstlichen Gärten eine Tafel sieht mit der warnenden Aufschrift: »Hier liegen Fußangeln und Selbstschüsse.«

Dienstag, 21. Oktober 2014

Die Lehre der böhmisch-veganen Kirche muss sich entwickeln

Der allgemeinen Entwicklungsvirus macht auch vor der alleineseligmachenden Kirche der Gesundheitsreligion nicht halt.
Kollege Clamormeus interviewte einen ranghohen Vertreter der böhmisch-veganen Kirche aus Deutschland, der bei der außerordentlichen Synode zur Ernährungsfloral in Böhmen mit von der Partie war.

Der Kollege hat sich ordnungsgemäß vorgestellt und sein Aufnahmegerät, während des gemeinsamen Essens, sichtbar auf den Tisch gelegt.........
Wir erlauben uns das Interview in voller Länge abzudrucken, mit der ausdrücklichen Erlaubnis des Interviewers.

Clamormeuspress sprach exklusiv mit einem ranghohen Vertreter der böhmisch-veganen Küche aus Deutschland, der bei der außerordentlichen Synode zur Ernährungsfloral in Böhmen mit von der Partie war.

Lassen Sie uns über Ihre Erwartungen an die Synode 2015 sprechen. Wird sich die böhmisch- vegane Küche für Fleischesser öffnen?
„Das wünsche ich mir auf jeden Fall!“

Was sagen Sie zu den ultraveganen Hardlinern, die Fleischesser die umliegenden Imbissse und Grills anempfehlen?
„Das ist hartherzig. Und unververschämt, anderen gleich die Veganität abzusprechen, nur weil sie Schweinshaxen essen. Vegans Botschaft gilt für alle Menschen“

Aber muß man dafür nicht die Speisekarte ändern?
„Nein. Aber sie muß sich entwickeln. Natürlich wird für die veganische Küche weiterhin gelten, daß man sich rein pflanzlich ernährt. Aber wir müssen neue Wege finden. Das sind die floralen Herausforderungen in einer zunehmend in einer zunehmend von “junk food“ dominierten Welt

Aber Vegan verbot tierische Anteile in der Nahrung!
„Vegan verkehrte auch mit Allesessern, in Güte lehrte er das Glück rein pflanzlichen Speisens. Und auch denen, die sich nachts wegschlichen, um einen Döner zu verschlingen, verzieh er“

Aber sagte er nicht auch zu ihnen: Eßt fortan kein Tier mehr?
„Das ist aber kein Verbot, eine brüderliche Aufforderung, es zu versuchen!“

Was könnte man an der veganen Praxis ändern?
„Ich könnte mir schon vorstellen, daß wir im veganen Restaurant künftig solchen Menschen sagen wir mal ein paar Schinkenröllchen anbieten, natürlich nicht auf der Tageskarte und vielleicht in einem Nebenraum. Aber das müssen wir weltvegan lösen, es kann nicht sein, daß einzelne Filialleiter eigenmächtig jetzt unter der Theke Currywurscht verkaufen “

Der Selige Karl I, Kaiser von Österreich, König von Ungarn

Der Vatican veröffentlicht heute diesen Text zum Tag des Seligen Kaisers Karl I
Vielleicht hilft er dem einen oder anderen bei der Differenzierung seines Geschichtsbildes.

Seliger Karl I, Kaiser von Österreich, König von Ungarn
* 17. August 1887 in Persenbeug in Österreich 
† 1. April 1922 in Quinta do Monte bei Funchal auf Madeira in Portugal

Karl aus dem Hause Österreich wurde am 17. August 1887 auf Schloss Persenbeug in Niederösterreich geboren. Seine Eltern waren Erzherzog Otto und Prinzessin Maria Josepha von Sachsen, Tochter des letzten Königs von Sachsen. Kaiser Franz Joseph I. war Karls Großonkel. Karl wurde bewusst katholisch erzogen und von Kindheit an durch eine Gruppe von Menschen im Gebet begleitet, da eine stigmatisierte Klosterfrau große Leiden und Angriffe gegen ihn prophezeit hatte. Daraus entstand nach dem Tod Karls die Kaiser-Karl-Gebetsliga für den Frieden der Völker - seit 1963 als Gebets-Gemeinschaft kirchlich anerkannt. Schon früh wuchs in Karl eine große Liebe zur heiligsten Eucharistie und zum Herzen Jesu. Alle wichtigen Entscheidungen suchte er im Gebet.

Am 21. Oktober 1911 heiratete er Prinzessin Zita von Bourbon‑Parma. In den gut zehn Jahren ihrer glücklichen und vorbildhaften Ehe wurden dem Paar acht Kinder geschenkt. Noch auf seinem Sterbebett sagte Karl zu Zita: »Ich liebe Dich unendlich!« Am 28. Juni 1914 wurde Karl infolge der Ermordung des Erzherzog Thronfolgers Franz Ferdinand durch einen Attentäter zum Thronfolger Österreich‑Ungarns. Mitten im Ersten Weltkrieg machte der Tod Kaiser Franz Josephs Karl am 21. November 1916 zum Kaiser von Österreich. Am 30. Dezember 1916 wurde er zum Apostolischen König von Ungarn gekrönt. Auch diese Aufgabe sah Karl als Weg der Nachfolge Christi: In der Liebe zu seinen Völkern, in der Sorge um sie und in der Hingabe des Lebens für sie. Die heiligste Pflicht eines Königs - für den Frieden zu sorgen - stellte Karl in den Mittelpunkt seiner Bemühungen während des furchtbaren Krieges. Als einziger aller Verantwortlichen unterstützte er die Friedensbemühungen Papst Benedikts XV. Im Inneren bot er in schwierigster Zeit die Hand zu einer umfangreichen und beispielgebenden Sozialgesetzgebung im Sinne der christlichen Soziallehre. Seine Haltung ermöglichte einen Übergang in die Nachkriegsordnung ohne Bürgerkrieg. Dennoch wurde er aus seiner Heimat verbannt. Auf Wunsch des Papstes, der eine kommunistische Herrschaft in Mitteleuropa befürchtete, versuchte Karl, seine Regierungsverantwortung in Ungarn wieder herzustellen. Zwei Versuche scheiterten, da er unbedingt einen Bürgerkrieg vermeiden wollte.
Karl wurde nach Madeira ins Exil geschickt. Da er seine Aufgabe als einen Auftrag Gottes sah, konnte er sein Amt nicht zurücklegen. Er lebte mit seiner Familie verarmt in einem feuchten Haus. Dort zog sich Karl eine tödliche Erkrankung zu, die er als Opfer für Frieden und Einheit seiner Völker annahm. Karl ertrug sein Leid ohne Klagen, verzieh allen, die an ihm schuldig geworden waren, und starb am 1. April 1922 mit dem Blick auf das Allerheiligste. Motto seines Lebens war, wie er noch am Sterbebett sagte: »Mein ganzes Bestreben ist immer, in allen Dingen den Willen Gottes möglichst klar zu erkennen und zu befolgen, und zwar auf das Vollkommenste«.

Quelle:  http://www.vaticana.va/news_services/liturgysaints/ns_lit_doc_20041003_charles-austria_ge.ht

                                                  Seliger Kaiser Karl bitte für uns !

Eine Seligsprechung

und ein bißchen Nostalgie.....zusammen in einem Video