Dienstag, 2. September 2014

Fußball für den Frieden

... aber wo waren die angekündigten Lukas Podolski und Mesut Özil?




Die seligen Märtyrer vom September 1792

Heute, vor 222 Jahren verlangte die blutdurstige "Göttin der Vernunft", der die Jakobiner der Französischen Revolution mit großer Devotion huldigten,  nach weiteren Menschenopfern. Ihre revolutionären Jünger beeilten sich, ihr diesen Wunsch umgehend zu erfüllen und massakrierten - unter dem von paranoidem Verfolgungswahn aber auch realen Drohungen besessenen Journalisten (sic) Jean-Paul Marat- gelieferten Vorwand einer drohenden Konterrevolution in der Nacht vom 2. zum 3. September 1792 um die 3000 Gefangene in den Kerkern der Revolution.
In L´Abbaye, la Force, la Conciergerie und Bicetre. Die Opfer für ihre "Göttin der Vernunft" waren Aristokraten, Priester, normale Bürger und sog. Réfractaires, die den Eid auf die revolutionäre Verfassung verweigerten.
Eine von ihnen war die Prinzessin Maria Thérèse de Lamballe im Gefängnis la Force, eine Vertraute der Königin, die sie zunächst ins Gefängnis du Temple begleitet hatte. Ihr abgeschlagener Kopf ( erinnert uns das nicht an etwas?) wurde auf eine Pike gesteckt und vor dem Zellenfenster der Königin paradiert.
Mit dem nächtlichen Massaker trat die Revolution in ihre blutigste Phase ein.

                           massacresseptembreCarnavale.jpg

Das an mehreren Schauplätzen aufgeführte Blutbad begann im Kloster der Karmelitinnen.
Der überlebende Abbé Saurin SJ, berichtete über den ergreifenden Kontrast zwischen der gelassenen Ruhe der um 3 Bischöfe gruppierten gefangenen Geistlichen und  Nonnen im Inneren des Klosters und dem Heulen und Brüllen der Menge draußen, dem ununterbrochenen Trommelwirbel, den Gewehrsalven, und Kanonenschüssen.
Um 2 Uhr nachts wurde durch die Feuerglocke von Saint Sulpice das Signal zum Morden gegeben.
Nach der Simulation eines Gerichtsverfahrens wurde das "Urteil" im Garten des Erzbischofs verkündet, vor der Kapelle, in die sich die Gefangenen geflüchtet und sich still gegenseitig die Absolution erteilt hatten.
"Ich habe keinen derer, die massakriert wurden, klagen hören"  schrieb Abbé Saurin, der nur verletzt wurde und entkommen konnte.
191 der Opfer dieser Nacht, die für ihren Glauben gestorben sind, wurden von Papst Pius XI am 17. Oktober 1926 selig gesprochen. 86 Priester waren Mitglieder des Pariser Klerus. Auch die anderen Opfer, Laien und Geweihte, gehörten zur Diözese Paris.
Zumindest die französische Kirche gedenkt der seligen Märtyrer am heutigen Tag:      klicken
schließen wir uns an.
                                      Selige Märtyrer bittet für uns

Quelle: "Les martyrs de Septembre"         klicken


 

Rosenkranz gegen IS

Irgendwer hat es aufgebracht, rumgemailt und ich denke es ist eine gute Idee!

Man solle tägliche den Rosenkranz beten gegen die IS.

Wir hatten uns vor über 2 Jahren der Aktion des Vatikan Magazins "Beten des Rosenkranzes jeden Tag um 18:45 Uhr mit Papst Benedikt" angeschlossen.

Interessant den alten Text im Vatican Magazin noch mal zu lesen, und man kann sagen, der Kämpfe sind nicht weniger geworden.
Wir können nicht umhin festzustellen, dass Christen bedroht sind, dass das Christentum, fast wird man müde es immer wieder zu schreiben, dort wo es schon ganz früh sich etablierte von der brutalen Auslöschung bedroht ist.
Es ist wie diese koptische Gruppe, damals in Trier, bei der Heilig Rock Wallfahrt zu uns sagte :
Im Moment würden die Christen in Ägypten, Nigeria und im Sudan,  das Kreuz Christi tragen und die Deutschen wären naiv, in ihrer Haltung zum Islam, weil es uns, wenn wir nicht aufwachen bald so gehen würden wie ihnen.
Weiter meinten sie, ich müsse sie nicht bedauern, sie würden auf Gott vertrauen.

Mittlerweile ist das Szenario schon näher gerückt, und ja ich geh mal davon aus, ohne die entsprechende Diskussion zu vertiefen, dass wirklich jeder weiß, was da los ist. 

Ich denke, es ist wirklich nicht schlecht ein Gebetsnetz zu knüpfen, ein Gebetsnetz des Rosenkranzes, mit Maria der Überwinderin aller Häresien und wenn es stimmt,. wofür viel spricht, dass der Islam als christliche Häresie (aus der Abteilung Nestorianismus) angefangen hat, so ist sie ja genau die richtige Person.

Man kann doch nicht einfach so zusehen, zur Tagesordnung übergehen, wenn so gehaust wird.
Man kann doch auch Menschen nicht in den Fängen einer Ideologie lassen, die aus Menschen solche Unmenschen macht!

Also beten wir! 
Ich denke die Uhrzeit ist egal, wobei schon davonauszugehen ist, dass Papa emeritus immer noch um 18:45 Uhr betet, so dass das bestimmt keine verkehrte Uhrzeit ist.

Niemand geringeres als der Hl. Johannes Paul II hat schon 1980 in Fulda den Rosenkranz als Waffe gegen alles Übel empfohlen.

Montag, 1. September 2014

Ein UN-Tribunal für die ISIS-Täter?

Die UNO fordert, die Verbrechen der ISIS, die sie als " unvorstellbar grausam" qualifiziert, gerichtlich zu verfolgen. Das kann man nur begrüßen. Leider aber verlangt sie diese Bestrafung von der irakischen Regierung, die dazu wohl kaum in der Lage sein wird, laufen doch ihre Truppen unter Hinterlassung ihrer Ausrüstung weg, wenn die ISIS-Horden anrücken.
Die BBC berichtet:     klicken
" The UN says it has received reports from Iraq that "reveal acts of inhumanity on an unimaginable scale".".....
Hoffen wir, daß es irgendwann noch zu ihren Lebzeiten ein Tribunal geben wird, vor dem die Täter sich verantworten müssen
Sogar das traditionell christenfeindliche Amnesty International hat inzwischen bemerkt, welche Gräueltaten die ISIS minütlich verübt. Man scheint bei Amnesty zu glauben, daß es erst ihrer Bestätigung bedarf, bevor man Mord Mord nennen darf. Immerhin- wir sagen zu ihren Erkenntnissen zum Geschehen im Nordirak und zu Syrien: lieber spät als nie!

Plim Plim

Gleich geht's los


Ohne Worte - einfach genießen:



Das Zitat des Tages

Benedikt der väterliche Arbeitgeber.

Der ehemalige Reporter der Bildzeitung imVatikan  hat ein Buch geschrieben. Das machen viele Bild-Reporter so, wenn sie von ihrem Arbeitgeber woanders hin versetzt und durch einen neuen Kollegen ersetzt werden. Albert Link war während seiner Zeit in Rom in einer besonderen Situation. Er durfte den Rücktritt von Benedikt XVI und die Wahl von Franziskus erleben.
Da gibt's natürlich viele persönliche Begegnungen und interessante Begebenheiten. 
Deshalb hat Albert Link heute katholisch.de ein Interview gegeben.
Befragt um die die Reformen innerhalb der Kurie antwortete Link:

Link: "Das ist leider so und ich kritisiere im Buch, dass es nicht eine Reform nur um der Reform willen geben darf. Die vatikanischen Mitarbeiter haben unter Franziskus Schwierigkeiten, die gleiche Motivation zu entwickeln wie unter Benedikt XVI. Die kleinen Angestellten haben den Eindruck, dass durch den Einzug der Unternehmensberater von McKinsey, durch Gerüchte über eine Verkleinerung der Kurie und eine Abschaffung der Altersvorsorge an ihnen das Beispiel der Kirche der Armen statuiert werden soll. Sie haben zur Kenntnis genommen, was bei der Vatikanbank passiert ist, wie siebenstellige Beträge verspekuliert wurden und dass es manchem Kardinal nach wie vor sehr gut geht. Es gibt zwar nach wie vor eine Grundsympathie für Papst Franziskus, aber viele kleine Angestellte vermissen Benedikt XVI. als väterlichen Arbeitgeber, spüren heute Zukunftsängste."

Ich kommentiere das jetzt mal nicht. Interessant ist es alle mal. Aber es zeigt, dass Menschen in aller Welt der Schreck in die Glieder fährt  und sie ihre Motivation verlieren, wenn sie das Wort McKinsey hören. Das ist offensichtlich im Vatikan nicht anders. Auch wenn man meinen sollte, dass die Menschen hier ein Urvertrauen haben müssten. Da nützt es dann auch nicht viel, wenn der Papst einmal in der Kantine mit ihnen essen geht.

Schafe, Hierarchie, Parfüm oder alter Wein in neuen Schläuchen?

Also im Grunde finde ich das biblische Schaf Hirten Muster relativ gut, und jeder weiß, wie es gemeint ist. Dachte ich bislang immer.
Jedoch, wenn ich so zurückdenke, als unser alter Pfarrer R.i.P. in Pension gegangen wurde, da kam dann einer der  Obergurus des Modernistenverbandes,  Initiator des  Memorandums zu uns in die Pfarrei. Wohl um uns "in die katholische Mitte zu führen" oder wie das so schön heißt.
Damals habe ich das zuerst gehört mit den hirtenlosen Schafen, die doch selber am besten wissen, was gut für sie ist und von denen die Hirten noch was lernen können, wenn sie nur wollten.
Ein wirklich wundervolles Bild, wahrhaft paradiesisch  schön, so ganz ohne Dornen und Hunde und Wölfe, überall Weiden und Wiesen und Bächlein.
Weckte sofort Assoziationen an die französischen Adeligen in den Schlossparks von Versailles und Fontainebleau, die dort behütet, versorgt, reich und jeglicher Realität entrückt, einen auf Schäfer und Schäferin machen und sich gaaaaaaaanz gaaaaaaaanz arg ländlich vorkamen und wohl in ihrem Wahn dachten, dass die wirklichen Schäfer es auch so gut hätten.
Natürlich steckt  in den  Bildern, die man  unter ländlicher  Idylle subsumieren kann, viel Faszinierendes.
Aber es ist zu fragen, ob das nicht die Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies ist, die da durchscheint und nicht die Feststellung irgendwelcher Realitäten.

Sonntag, 31. August 2014

Geldgeber, Hintermänner, Logistik

für die Killertruppe der ISIS sind genau so ins Visier zu nehmen wie die Kämpfer zur Verbreitung der Religion des Friedens mittels Mord und Totschlag selbst.
Es gilt also nicht nur militärische und humanitäre Hilfe zu leisten, um dem Völkermorden in Syrien und im Irak ein Ende zu bereiten, den Überlebenden zum Überleben zu helfen, sondern auch die Finanziers, Käufer der versklavten Frauen, Bereitsteller von Rückzugsräumen und Logistik und andere Sympathisanten zu enttarnen und mit Sanktionen zu belegen.
Dass das unseren gehirngewaschenen, gutmenschelnden  Pazifisten auf Kosten des Lebens anderer nicht einleuchtet und sie ihr schwachsinniges Mantra "Gewalt erzeugt Gegengewalt", jedem der es nicht hören will vorbeten- ganz so als ob es in den von der ISIS beanspruchten Territorien noch gar keine Gewalt gäbe ( nein die Yeziden und Christen haben dort kollektiven Selbstmord begangen) - kann man unter Indoktrinationsverblödung abhaken und es  ist eine bequeme und billige Haltung, die das wohlige Gutmenschengefühl verstärkt.
Wer also sind die bisher bekannten Männer und Mächte im Hintergrund?
Bei Peter Hahne im ZDF wurde heute Klartext gesprochen, Ross und Reiter genannt.
Hier kann man die Sendung noch einmal sehen:       klicken

Katar finanziert trotz aller gegenteiligen Behauptungen- und strahlt via Al Jaazirah die ISIS-Propagandavideos aus,  die geraubten Frauen wurden und werden als Sex-Sklavinnen nach Katar und Saudi-Arabien verkauft und dort gefangen gehalten.
Nach Angaben von N. Yakuhb haben die ISIS-Kämpfer freien Zugang zur Türkei, können die Grenzen in beiden Richtungen jederzeit passieren und  haben dort ihre Rückzugsräume. Ihre Verletzten werden in der Türkei ärztlich versorgt. In  einem NATO-Mitgliedsland, das Mitglied der EU werden möchte......
Erste, einfachste, kostenlose und gewaltfreie Konsequenz?
                  
                 Keine Fußballweltmeisterschaft in Katar!

und wer Bilder braucht, um sich davon überzeugen zu lassen, daß das Tun der ISIS-Horden alle Kriterien der Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wie sie in Nürnberg und in Den Haag abgeurteilt wurden und werden, der schaue auf die nächste Seite, wer es auch so weiß, schaue nicht hin.


Trotzdem!

Was wäre die "Ewige Stadt" ohne ihn?

Er schuf Werke für die Ewigkeit:  450 Jahre nach seinem Tod dominiert Michelangelo das Zentrum der Welt noch immer:
Ein Video zum entspannen und genießen:


Samstag, 30. August 2014

Eine schöne Überraschung für die kubanischen Bischöfe,

die gerade zum ad-limina-Besuch in Rom weilen: heute betete Papa Emeritus Benedetto anläßlich der Weihe der Statue der Schutzpatronin Kubas, der Hl. Jungfrau, "Virgen del Cobre"  in den Vaticanischen Gärten mit ihnen den Rosenkranz.

Der Erzbischof von Santa Clara, Msgr. Arturo Gonzales Amador erzählt:
"Zu unserer großen Überraschung erreichte uns am Ende der Feier die Nachricht, daß Papst Benedikt uns diesen Nachmittag um 19:00 hier erwartet, um mit ihm gemeinsam den Rundgang durch die Vaticanischen Gärten zu machen und vor dieser Statue zu beenden."
Benedetto XVI hat den gemeinsamen "Marienrundgang" vor den verschiedenen Marienstatuen in den Gärten begonnen und ihn vor der Virgen del Cobre beendet, vor der er inbrünstig betete.
Dann hat er das Rosenkranzgebet begonnen, das danach von seinem persönlichem Sekretär, Erzbischof Georg Gänswein und dem em. Kadinalstaatssekretär Kardinal Tarcisio Bertone übernommen wurde.

Danach haben sich der Emeritus und die kubanischen Bischöfe- nicht ohne Rührung- an die Kubareise 2012 erinnert, die vorletzte seines Pontifikates.
"Er hat sich mit viel Emotion und Liebe daran erinnert und uns zum Leben des Volkes und der Kirche auf Kuba  befragt und uns sein Gebet zugesichert. Uns mit Benedikt XVI im Gebet zu vereinen, war eine unverdiente Gnade, für die wir nur Gott und dem emeritierten Papst danken können. Das war ein Zeichen absoluter Feinfühligkeit und ich glaube, es war das erste Glied in einer langen Kette glücklicher und angenehmer Momente für das ganze kubanische Volk, die die Hl. Jungfrau für uns erlangen wird," fügte Msgr. Gonzales hinzu.

Quelle: Korazym org., Benoit et moi      klicken 

Warum toben die Völker? und warum schweigen die Medien?

Es ist kaum erträglich, sich über die Weltlage zu informieren.
Wir sind es ja schon lange gewöhnt, dass man Christen nix, aber auch gar nix gutes unterstellt, aus jeder Mücke einen wildgewordenen Tyrannosaurus Rex macht und bei anderen,  "der Religion des Friedens" alles aber auch alles ignoriert.
Jedoch angesichts des neuesten Ausbruchs besonders koranfest sein Wollender, ist das Schweigen fast unerträglich.
Da werden seit Wochen Frauen verkauft, was jede, aber auch jede Feministin und wichtige  Frau, von denen es dank der Quotiererei ´ne Menge gibt, auf die Barrikaden bringen sollte, aber Schweigen im Walde.
Das wird nicht erst seit gestern so praktiziert, man erinnere an die Boko Haram, aber thematisiert wird es erst dann, wenn es nicht Christen trifft.
Ich mag das alles gar nicht verlinken, weil mir einfach, in Anbetracht des Schweigens derjenigen, die sonst in allem und jedem, was irgendwo nicht rundläuft, ohne Berücksichtigung der Möglichkeiten der entsprechenden Leute, eine Diskriminierung sehen, also in Anbetracht des Schweigens fällt mir echt nix mehr ein.
Wo sind denn die Lichterketten, die Kerzen, die verordneten Schweigeminuten, die Betroffenheit und die Leute, die sonst immer betroffen sind?
Wen es interessiert,. der lese alle unsere Beiträge unter dem Label "Christenverfolgung"
Es sei hier nur auf dieses Bild hier verwiesen, was die Sache wohl trifft.
Hier ein Bild aus Syrien man beachte  das Desinteresse der Umstehenden, die das Geschehen wohl gut finden.

Auf jeden Fall bleibt der 2. Psalm, der da lautet:
Warum toben die Völker, warum machen die Nationen vergebliche Pläne?
Die Könige der Erde stehen auf, /die Großen haben sich verbündet gegen den Herrn und seinen Gesalbten.
«Lasst uns ihre Fesseln zerreißen /und von uns werfen ihre Stricke!»
Doch er, der im Himmel thront, lacht, /der Herr verspottet sie.
Dann aber spricht er zu ihnen im Zorn, /in seinem Grimm wird er sie erschrecken:
«Ich selber habe meinen König eingesetzt /auf Zion, meinem heiligen Berg.»
Den Beschluss des Herrn will ich kundtun. /Er sprach zu mir: «Mein Sohn bist du. / Heute habe ich dich gezeugt.
Fordre von mir und ich gebe dir die Völker zum Erbe, /die Enden der Erde zum Eigentum.
Du wirst sie zerschlagen mit eiserner Keule, /wie Krüge aus Ton wirst du sie zertrümmern.»
Nun denn, ihr Könige, kommt zur Einsicht, /lasst euch warnen, ihr Gebieter der Erde!
Dient dem Herrn in Furcht /und küsst ihm mit Beben die Füße,
damit er nicht zürnt /und euer Weg nicht in den Abgrund führt. Denn wenig nur und sein Zorn ist entbrannt. / Wohl allen, die ihm vertrauen! 


Interreligiöser Dialog vor 100 Jahren und jetzt


So könnte interreligiöser Dialog gehen:
rorate caeli erinnert daran, wie vor 100 Jahren, am 29.8.1914 im 1. Weltkrieg Großrabbiner Abraham Bloch einem sterbenden Poilu das Kruzifix vor Augen hält, weil in dem Feldlazarett, in dem beide nur Minuten später bei einem Angriff  getötet wurden, zu dem Zeitpunkt kein Priester erreichbar war.
Der kam dann in Gestalt von Pater Jamin S.J. kurze Zeit später hinzu, gerade noch rechtzeitig um den sterbenden Rabbiner in den letzten Minuten seines Lebens in den Armen zu halten und das Erlebte später zu bezeugen.

                              

Hier kann man den Bericht dazu lesen:       klickenklicken

Das ist ein Weg, den die andere,sich ebenfalls abrahamitisch nennende Religion eher nicht beschreiten will und wird. Derzeit jedenfalls tut sie sich durch drastische Missionierungsmaßnahmen hervor und die gemäßigten, angeblich toleranten und liberalen Glaubensbrüder, deren Stimme sonst bei jeder noch so geringfügigen "Beleidigung" - real oder eingebildet-  weltweit hörbar wird, schweigen jetzt ebenso weltweit dazu.

Nicht geschwiegen hat Ronald Lauder vom Jüdischen Weltkongress. Auf der homepage des WJC schreibt er:  "Who will stand up for the Christians?"     Hier geht´s zum Original       klicken
und hier noch einige Sätze aus seinem Text:

...."This bond between Jews and Christians makes complete sense. We share much more than most religions. We read the same Bible, and share a moral and ethical core. Now, sadly, we share a kind of suffering: Christians are dying because of their beliefs, because they are defenseless and because the world is indifferent to their suffering.
Good people must join together and stop this revolting wave of violence. It’s not as if we are powerless. I write this as a citizen of the strongest military power on earth. I write this as a Jewish leader who cares about my Christian brothers and sisters.
The Jewish people understand all too well what can happen when the world is silent. This campaign of death must be stopped."
Die deutsche Übersetzung des Artikels findet man hier: Klicken

Freitag, 29. August 2014

Enthauptungen damals und heute. Der Heilige Johannes der Täufer

heute gedenkt die Kirche der Ermordung des Heiligen Johannes des Täufers.
Er bereitete den Weg, er hatte Jesus schon bei der Begegnung der schwangeren Mütter erkannt und gegrüßt.
Er taufte ihn dann im Jordan-wo es für alle Anwesenden offenkundig wurde, als  eine Stimme aus dem Himmel zum gerade Getauften sprach: "Du bist  mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden."
Johannes lebte in einer auch damals schon sehr unruhigen Gegend, dort wurde er das Opfer in einem blutig-ernsten Machtspiel zwischen dem König Herodes und einer seiner Frauen, Herodias.

Johannes hatte Herodes getadelt, weil er die Frau seines Bruders Philippus geheiratet hatte. Herodias hegte seither Mordpläne gegen den Täufer, aber Herodes fürchtete den Täufer als Propheten und schützte ihn.
Salome, Tochter der Herodias, tanzte anläßlich eines Festes vor dem König und seinen Gästen, den berühmten Siebenschleiertanz. Der bezauberte König versprach ihr zum Lohn, ihr jeden Wunsch zu erfüllen, Herodias befahl ihr, den Kopf des Täufers zu verlangen.  Das tat sie und sie erhielt ihn..

                                    Brevier des Martin von Aragon, 14. Jahrhundert: Die Enthauptung Johannes' des Täufers
                                                Quelle: Wiki commons

So kann man den heiligen Johannes als ersten in der langen Reihe enthaupteter Christen betrachten.
Unsere christlichen Brüder, die derzeit ihren Kopf unter dem Krummsäbel wildgewordener, blutrünstiger Barbarenhorden verlieren, setzen diese Reihe fort, weil es dem Propheten Mohammed im 7. Jahrhundert gefallen hat, Christen auf diese etwas robuste Weise vor die Religionswahl zu stellen und das als probates Rezept zur Missionierung und Glaubensverbreitung auch  in den Koran zu schreiben.
Heute nun sind es nicht lüsterne alternde Könige, die die Köpfe rollen lassen, jetzt sind es die Söhne Allahs die im Namen der Religion des Friedens und für ihre Kalifatsphantasien zum Krummsäbel  oder Messer greifen.
Man kann nicht umhin, an die Regensburger Rede Papst Benedikts XVI zu denken, in der er entfaltete, warum die Vernunft dem Glauben vorausgehen soll. ( Was zu massiven Gewaltexzessen in der muslimischen Welt führte- so als ob sie sogleich die Richtigkeit seiner These hätte beweisen wollen.)

Heiliger Johannes der Täufer bitte für uns und die Seelen der                                jetzt enthaupteten Christen! 





Wir vergessen sie nicht

die Christen im Irak und in Syrien, die von den Killertrupps des IS bedroht sind , und auch jene nicht, die von ihnen ermordet und abgeschlachtet wurden.

Father Tim Finigan hat ihrer auf seinem blog "the hermeneutic of continuity" gedacht :         klicken 


                           
                                       
               "Holy confessors and martyrs of Iraq pray for us!" überschreibt er seinen Text.

"There are also many in recent times who have actually been martyred in Iraq because they chose death rather than agree to renounce Christ. They are martyrs because without doubt they were killed propter odium fidei, "on account of hatred of the faith." I hope that a list is kept of their names, along with at least some evidence from witnesses, so that the sacrifice they have made is given due recognition in the life of the Church by their eventual canonisation, and so that people down the ages can remember their heroism and invoke their prayers.".......


Und hier, was eine Überlebende, die es in kurdisches Gebiet schaffte, aus der Stadt Karamless berichtete, die in der Nacht vom 6. zum 7. Augsus von den ISIS.Kommandos überrannt wurde. Alle waren geflohen nur
die Alten, Schwachen und Kranken nicht, zu denen auch sie gehörte.      klicken
Auf die Aufforderung der ISIS-Milizionäre sich zum Islam zu bekennen oder getötet zu werden, waren sie sich alle einig: sie wählten den Tod. Das überraschte die Kämpfer für die Religion des Friedens, sie ließen sie am Leben. nahmen ihnen alles ab ( Geld und Schmuck, man beruft sich schließlich nicht umsonst auf das Erbe eines Karawanenräubers) und vertrieben sie aus der Stadt.
Quelle: the hermeneutic of continuity, Father Finigan


Hier kann man eine Petition zu Rettung der Christen im Irak an den UNO-Generalsekretär unterschreiben
   
                                                                  klicken
                                       
                                                          Christus nobiscum state

Wohin? Oder woher der plötzliche Stimmungswandel.

Es brennt und die Feuerwehr hat kein Wasser 

In diesen Zeiten kommt man manchmal doch ins Staunen. Es ist noch nicht so lange her, da legten wir unsere linksgrün-angehauchten Standardblätter gelangweilt zur Seite, weil ja doch immer nur das gleiche drinstand. Das ging auch noch den ganzen Juli so, als es im Irak schon tüchtig brannte, aber "nur" Christen verfolgt wurden, und unsere Medien keine Lust hatten darüber zu berichten. Der Erzbischof von Lyon reiste in den Irak, begleitet von vielen französischen Medienvertretern. Doch in Deutschland: Kein Wort!
Es waren die Jesiden. Als diese Volksgruppe dann genauso erbarmungslos verfolgt wurden, ging auf einmal ein Aufschrei durch die Medienwelt. Die Brutalität der ISIS-Mörder wurde plötzlich zum Titelthema. Immer öfter berichteten auch die MSM ausführlich über die unvorstellbaren Gräueltaten. Und wir durften sogar erleben, dass sich Zeit-Online und Report München zu einem Bericht hinreißen ließen, der die Fortsetzung der Brutalität muslimischer "Asylbewerber" gegenüber christlichen Flüchtlingen beschrieb. Sogar einige Politiker ließen sich dazu hinreißen, wenigstens ein paar Worte in die Welt zu schicken, dass man da unbebingt was tun müsse .... Wahlkampfzeiten.

Doch die Zeiten ändern sich. Die FAZ powert ja schon seit Tagen gegen die Tatenlosigkeit der Politik in Sachen "Islamismus". Und jetzt scheint man auch bei der SZ das Fürchten zu lernen: Gestern durfte sich sogar der Patriarch der Chaldäischen Kirche in einem Gastbeitrag in der SZ äußern (wer hätte das vor zwei Monaten erwartet). Und seine Aussagen wurden auch von diversen anderen Medien übernommen. Auch die Münchner Abendzeitung, bisher eher als "Links-Boulevardblatt" bekannt und etwas normaler geworden, seitdem sie von einem niederbayerischen Verlag übernommen wurde, widmet sich jetzt intensiv der Christenverfolgung.