Samstag, 4. Juli 2015

Mit Mozart ging der Himmel auf

Ich kann es gut nachempfinden, was Benedikt XVI heute in seiner Dankesrede zur Verleihung von zwei Ehrendoktorwürden - von der Musikakademie Krakau sowie von der Päpstlichen Universität Johannes Paul II in Krakau sagte.

In seiner unnachahmlichen Weise hat er mit einem wunderbaren Text zur Bedeutung der Musik in der Liturgie geantwortet und dass aus dieser christlichen Liturgie dann die Musik als Kunstform erwuchs.
Radio Vatikan hat die Rede in einem längeren Beitrag zusammengefasst und es ist wirklich ein "Gänsehautfeeling". Denn ich höre Benedikt reden, auch wenn ich es lese.
Ein wirklich lesenswerter Artikel - auch wenn es zuerst mal nur eine Zusammenfassung ist.
Hoffen wir, dass der komplette Text bald online gestellt wird und dass es bald Bilder von der Veranstaltung in Castel Gandolfo geben wird.

Via Radio Vatikan gibt es jetzt auch den kompletten Text der Ansprache: LESEN!! Da geht einem wirklich das Herz auf.

Leider klappt's heute nicht mit dem tweet importieren, deshalb hier ein Screenshot:
Bildquelle: Screenshot twitter: La Vigna del Signore 


Über diesen Link kann man die Bilder einzeln anklicken

Noch ein paar Bilder, die man über diesen Link einzeln anklicken an
Bildquelle: Screenshot twitter: La Vigna del Signore


Und bei acistampa gibt es noch eine schöne Bildergalerie. Es ist einfach nur zum Freuen!


Allmacht, Wunder, Liebe, alles rings umher. Hast du nicht dieses verspüret. Gelobt seist Du mein Herr. (12) Allerorten ist Dein Tempel. (Schubertmesse) Oder „Wir sind droben gewesen und haben von Gott nichts gesehen“, sagte Chruschtschew. Das macht doch nichts, dass merkt doch keiner. ... Die geistige Macht der Landschaft (11) Wir müssen also die Erde so verwalten, dass Gott uns darin begegnen kann. Majestätisch Wesen, möchte ich recht Dich preisen.





Gelobt seist Du mein Herr.

Höchster, allmächtiger, guter Herr!

Dein sind die Lieder, der Ruhm und die Ehre

und jeglicher Segen.

 

 







Gott ist gegenwärtig (2)




Majestätisch Wesen, möchte ich recht Dich preisen

und im Geist Dir Dienst erweisen!

Möchte ich wie die Engel immer vor Dir stehen

und Dich gegenwärtig sehen!

Laß mich Dir

für und für

trachten zu gefallen,

liebster Gott in allem.


(siehe auch Gotteslob Nr. 387)






Die geistige Macht der Landschaft (11)


P. Eugen Mederlet OFM


Wir müssen also die Erde so verwalten, dass Gott uns darin begegnen kann.


Der Mensch treibt heute die Produktion der Erde und das Wachstum der Pflanzen willkürlich an; er kann fast zu jeder Jahreszeit ernten; aber durch diese Eingriffe nehmen die Schädlinge zu, so dass in der Schweiz jedes Jahr 7 kg Gift pro Kopf gespritzt werden müssen. Damit ist dir Gesundheit nicht nur des Menschen, sondern auch der Tiere und des Bodens gefährdet. Er greift willkürlich in den Wasserhaushalt der Erde ein, und nun sind seit 1945 30 % aller Quellen in Mitteleuropa versiegt und seit 1957 3.000 Gewässer derart verschmutzt worden, dass jedes Leben darin erlosch.

Der Mensch bringt den Luftraum in die Gefahr der Verschmutzung und Vergiftung. Wenn er den Sternenhimmel anschaut, so denkt er an die Raumraketen und Satelliten. Wenige schauen noch zum Mond in froher Besinnlichkeit; der Mensch überlegt vielmehr bei seinem Anblick, wie er ihn erobern und nutzbar machen könne. Nicht, dass der Mensch die Kräfte der Welt bearbeitet ist gefährlich; dazu hat er den Auftrag. Aber das Ziel ist verschoben.

Fortsetzung folgt.



Das macht doch nichts, das merkt doch keiner.
 







Radio Vatikan deutsch - auch keine Filiale von Rom?

Das Sommerkino ist eröffnet:

War da nicht was? Vor ein paar Tagen meldeten die Medien noch ganz laut und bewundernd, dass der Papst jetzt erneut etwas ganz tolles geschaffen hätte, nämlich eine neue Behörde unter deren Oberhoheit von nun alle vatikanischen Medien koordiniert würden. So war es kürzlich bei domradio.de nachzulesen.
Ein voller Erfolg, wie man sieht. Denn es kam wie es kommen musste. Murphy's Law stand auf dem Programm - oder "Was schief gehen kann, geht schief". Denn kaum gibt es eine obere Behörde, macht die Deutsche Sektion von Radio Vatikan den Marx und schreitet zur Tat. "Wir sind doch keine Filiale von Rom" war da wohl die Devise. Das Resultat sehen wir hier. Man kann's ja mal probieren, wird man sich wohl gedacht haben, aber warum müssen es dann ausgerechnet derart schiache Weiba san? Hätt's da koane scheenan gebn?

Und jetzt hamma den Mist. Die ganze Welt regt sich auf über das greisliche Bild. Und zweifelt (zu Recht) am Geschmack der Deutschen. Und wir müssen es jetzt wieder ausbaden, weil der schlechte Geschmack der Radio-Vatikan-Bildredaktion jetzt auf uns zurückfällt.
Wer nachlesen will, wie man z.B. in England reagiert, kann das z.B. hier tun: klicken. Da wird sicher noch einiges folgen...


Freitag, 3. Juli 2015

San Corbiniano in Rom: Kardinal Marx freut sich an seiner Titualarkirche

Eine moderne Garagenkirche für den zeitgeisthörigen Kirchenmodernisierer ...
Der Herr hat Humor:





Allmacht, Wunder, Liebe, alles rings umher. Hast du nicht dieses verspüret. Gelobt seist Du mein Herr. (11) Allerorten ist Dein Tempel. (Schubertmesse) Oder „Wir sind droben gewesen und haben von Gott nichts gesehen“, sagte Chruschtschew. ... Gott ist gegenwärtig. Alles in uns schweige ... Die geistige Macht der Landschaft (10) Wir müssen also die Erde so verwalten, dass Gott uns darin begegnen kann.




Gelobt seist Du mein Herr.

Höchster, allmächtiger, guter Herr!

Dein sind die Lieder, der Ruhm und die Ehre.

 

 


Gott ist gegenwärtig.


Lasset uns anbeten

Und in Ehrfurcht vor Ihn treten.

Gott ist in der Mitten.


Alles in uns schweige


Und sich innigst vor ihm beuge.

Wer ihn kennt,

wer ihn nennt,

schlag die Augen nieder;

kommt ergebt euch wieder.








(Gotteslob Nr. 387, 1)


 

Die geistige Macht der Landschaft (10)


P. Eugen Mederlet OFM



Er glaubt, er werde mit dieser neuen, selbstgemachten Schöpfung auch von Gott unabhängig, er brauche es ihm nicht mehr zu danken, da er es selber macht. Durch die Macht, die er immer mehr über die Erde erringt, wächst in ihm die Illusion, er sei der höchste Herr und das letzte Maß geworden. Damit wird die Erde gefährdet, denn der Mensch kann sie nur dann sinngemäß beherrschen, wenn er selber unter Gottes Herrschaft steht. Sonst entstehen überall Störungen des Zusammenspiels.

Fortsetzung folgt.

Donnerstag, 2. Juli 2015

Morgen ist es soweit: Benedikt XVI erhält zwei Ehrendoktorwürden

Zum Freuen deshalb unser Tweet des Tages:



und hier noch ein weiteres schönes Video von der Begegnung mit Papst Franziskus:

Was Christen sind und wie wir uns gerne hätten, andere uns gerne hätten, oder: Illusionen

Ich kann es ab und an nicht vermeiden, mit einem viertelsten Ohr und einem achtel Auge diese seltsame Serie mit dieser supertaffen, supertollen Nonne anzugucken, die zwar in Tracht herumläuft, aber so ne Mischung aus Polizeikommissar, Sozialarbeiter, Dorfgouvernante und Tante zum Ausweinen zu sein scheint, auf eine Art die mich auf jeden Fall, wenn es sowas in Wirklichkeit gäbe, sehr stark in Versuchung führen täte,  aus der Kirche auszutreten.
Weil es doch so ist, dass:  Wir sind das Salz der Erde und nicht der Balsam der Welt! Daher brennen wir in den Wunden der Welt! Und wenn wir nicht mehr in den Wunden der Welt brennen, dann sind wir schales Salz geworden und taugen zu gar nichts mehr!

Allmacht, Wunder, Liebe, alles rings umher. Hast du nicht dieses verspüret. Gelobt seist Du mein Herr. (10) Allerorten ist Dein Tempel. (Schubertmesse) Oder „Wir sind droben gewesen und haben von Gott nichts gesehen“, sagte Chruschtschew. ... Gloria. Die geistige Macht der Landschaft (8) Wir müssen also die Erde so verwalten, dass Gott uns darin begegnen kann.



Gelobt seist Du mein Herr.

Höchster, allmächtiger, guter Herr!

 

Klarissen-Kapuzinerinnen ~ Gloria

 





 

Die geistige Macht der Landschaft (9)


P. Eugen Mederlet OFM



Er verliert den Sinn für dessen Gegenwart und damit die Ehrfurcht vor der Erde. Er löscht sie aus zur bloßen Materie, aus der er möglichst viel Nutzen ziehen will. Er fühlt sich als ihr absoluter Herr und Eigentümer, der sich all ihre Kräfte aneignet, daraus seine eigene, neue Schöpfung zu machen. Nicht im inneren, liebenden Gehorsam zu Gott, sondern als sein Konkurrent.

Fortsetzung folgt.

Mittwoch, 1. Juli 2015

In Bayern gehen die Uhren anders ...

... deshalb ist es uns auch relativ wurscht, was und wie die Preißn von uns denken. Wissen wir ja, dass die dort viel fortschrittlicher sind - und wir sind halt einfach zu dumm, diese ganze Großartigkeit besonders der "Hauptstadt" zu erkennen ....  Ja, guckt nur genau hin: So geht das bei uns und wir freuen uns dran. Wir freuen uns dran, wenn die Glocken läuten und wir freuen uns dran, wenn eine Kirche neue Glocken bekommt. Das ist ein Fest für's ganze Land!



Umso mehr freuen wir uns, wenn wir heute den Beitrag von Roberto de Mattei bei Rorate Caeli lesen.
Hier redet einer Klartext, der die Augen offen gehalten hat und der nicht durch die kunterbunte Welt läuft und das schwarze nicht sieht. Und der vor allem sieht er, wie beides zusammenwirkt.

Wir könnten uns das Gejaule vorstellen, wenn mal einer in Deutschland etwas derartiges offen aussprechen würde.
Wenn einer sagen würde, dass diese ganze Pro- und Gegendemonstriererei völlig unfruchtbar ist, wenn einer sagen würde, dass eine Regierung ohne Gott nichts bewegen und auch nichts verhindern kann, wenn einer sagen würde, dass das christliche Abendland eben nicht nur mit Soldaten sondern auch mit Gebeten und Glauben verteidigt werden muss .... ja, der würde wie immer nicht gehört werden. Deswegen sagen wir auch nix und beten weiter - unter dem festlichen Klang der Glocken.

Tweet zum Tage

Fundstück: Kardinal Brandmüller spricht Klartext!

Es gibt sie noch, die Kardinäle und Hirten, die uns nicht das predigen, was wir gerne hören, sondern die den Glauben verkünden in seiner ganzen Kraft, Wahrheit und Schönheit. Ich hatte ja vor einem Monat die große Freude, den emeritierten Kölner Erzbischof, Joachim Kardinal Meisner zu erleben, der ein Glaubensfeuer verbreitet, das man bei seiner Nachfolgegeneration vergeblich sucht.

Jetzt hat Kardinal Brandmüller der Rheinischen Post ein Interview gegeben, das zeigt, dass die ältere Generation ein grandioser und lauter Wecker für die verschlafenen Hirten der Gegenwart ist.

Auf die Frage: "Haben wir in Europa eine weitgehend verbürgerlichte, windelweiche Eiapopeia-Kirche? antwortet er: "....Wir sollten endlich, statt ein "Christentum light" zu predigen, den Mut aufbringen, ein Kontrastprogramm zum gesellschaftlichen Mainstream von heute zu fordern und vorzuleben, was die Zehn Gebote und die Ethik des Neuen Testaments zum Inhalt haben. Dieses Kontrastprogramm zur morbiden Welt der Antike war damals ein Erfolgsprogramm. Es würde auch heute wieder seine Anziehungskraft erweisen."

"Fürchtet euch nicht!" Das Wort des Herrn, das vom heiligen Johannes Paul II und von Benedikt XVI immer wieder verkündet wurde, ist offensichtlich zu den Gegenwarts-Hirten noch nicht durchgedrungen. Der Geist der Welt nimmt einfach zu viel Zeit in Anspruch ... und es ist ja auch alles sooo aufregend und sooo bunt in diesen Zeiten. Beten wir für unsere Hirten, sie können einem ja wirklich leid tun.

Allmacht, Wunder, Liebe, alles rings umher. Hast du nicht dieses verspüret Gelobt seist Du mein Herr (9). Allerorten ist Dein Tempel. (Schubertmesse) Oder „Wir sind droben gewesen und haben von Gott nichts gesehen“, sagte Chruschtschew. Ich hab es selber gemacht ... Die geistige Macht der Landschaft (8) Wir müssen also die Erde so verwalten, dass Gott uns darin begegnen kann.



Franz Hohler - Ich hab es selber gemacht

 

 





Gelobt seist Du mein Herr.

 

Die geistige Macht der Landschaft (8)


P. Eugen Mederlet OFM

Wir müssen also die Erde so verwalten, dass Gott uns darin begegnen kann.


Mit seinen eigenen Werken schirmt er Gott ab, wie man gefährliche Strahlungen abschirmt, damit der Mensch nur noch sich selber begegne. Er ist in seiner Arbeit vom materiellen Nutzen besessen, so dass er keine Rücksicht nimmt auf die Erde und ihren natürlichen Lebensrhythmus. Es kommt ihm kaum noch in den Sinn, bei der Bearbeitung und Überbauung der Erde an Gott zu denken.

Fortsetzung folgt.

Dienstag, 30. Juni 2015

Kalte Dusche?

Sandro Magister bezeichnet bei www.chiesa / L´Espresso  das Instrumentum Laboris für die kommende Synode  als "kalte Dusche für die Erneuerer".
Das Vorbereitungsdokument trete bei der Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen und gleichgeschlechtliche Paare auf die Bremse. Neue Stimmen aus Afrika und Südamerika- alle unterstützen die immerwährende Doktrin .
Hier geht´s zum Original:    klicken 


                      "SYNODE. KALTE DUSCHE FÜR DIE ERNEUERER"
"Eine Woche nach seiner Veröffentlichung erweist sich das "Arbeitsinstrument"  für die Bischofssynode zur Familie für die "Champions der Veränderung" immer mehr als Enttäuschung.
Das Dokument gibt die Schlussrelatio der Oktobersynode von 2014 in Gänze wieder. Und die markierte bezogen auf die Interims-Relatio bereits einen klaren Schritt zurück, die als Ergebnis eines Täuschungsversuchs von den meisten Synodenvätern unmittelbar zurückgewiesen worden war.
Aber das Instrumentum Laboris fügt auch eine nicht geringe Zahl von Überlegungen hinzu, Früchte der in den vergangenen Monaten in den Diözesen der ganzen Welt durchgeführten Beratungen zu jedem einzelnen Punkt dieses Abschlussdokumentes.
Und auch hier ist wieder keinerlei "Offenheit" für alle die Ideen der Erneuerer, wie viele Medienschlagzeilen fälschlicherweise behaupten, zu erkennen, sondern wenn überhaupt- eher ein Dämpfer für den Punkt, der ihnen am  liebsten ist, die Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen, Empfängnisverhütung und homosexuelle Verbindungen.
Als er das Instrumentum  Laboris vorstellte, sagte Kardinal Baldisseri, Generalsekretär der Synode, daß es die Ergebnisse der Beratungen der Bischofskonferenzen und anderer hierarchischer Institutionen zusammenfasse und vorstelle. 
Das bedeutet, wenn man sich den daraus resultierendenText anschaut, daß fast alle Antworten sehr weit von den von einigen zentraleuropäischen Bischofskonferenzen (Deutschen, Schweizern und Franzosen) breit veröffentlichten, tollkühnen Vorschlägen für eine Veränderung der Lehre und Praxis der Ehepastoral entfernt sind.
Darüberhinaus sagte Kardinal Baldisseri, daß das Dokument 359 Anmerkungen und Vorschläge aus den Diözesen, Pfarrgemeinden, Vereinigungen, Gruppen, Familien und von einzelnen Gläubigen berücksichtigt.


Auf dem Weg in die Albaner Berge ...

Wie werden sie sich freuen in Castel Gandolfo!



In den letzten zwei Jahren war die päpstliche Sommerresidenz verwaist, weil Papst Franziskus in seinem Urlaub "Rom kennenlernen" wollte und Benedikt lieber in Mater Ecclesiae verblieben ist.
Weiteres kann man hier bei Radio Vatikan  nachlesen



Über die Einzelheiten und die Vorfreude in Castel Gandolfo haben wir ja schon vor zwei Wochen berichtet.

Und hier sind die ersten Bilder von der Ankunft in Castel Gandolfo.
Wenn man hier etwas runterscrollt, gibt's noch eine schöne Slideshow von der Ankunft

Bis Mitte Juli wird Benedikt in Castel Gandolfo bleiben. Und zwischendurch wird es auch einen "offiziellen Anlass" geben. Wie ja inzwischen alle Welt weiß, wir er am 3. Juli die Ehrendoktorwürden der Päpstlichen Johannes Paul II Universität und der Musikakademie Krakau empfangen. 

Wir freuen uns schon mal auf weitere viele schöne Bilder und Videos... Natürlich bleiben wir am Ball. 





Allmacht, Wunder, Liebe, alles rings umher. Hast du nicht dieses verspüret. Gelobt seist Du mein Herr (8). Allerorten ist Dein Tempel. (Schubertmesse) Oder „Wir sind droben gewesen und haben von Gott nichts gesehen“, sagte Chruschtschew. Magnificat (Hymnus Akathistos). Die geistige Macht der Landschaft (7) Wir müssen also die Erde so verwalten, dass Gott uns darin begegnen kann.



Gelobt seist Du mein Herr.

 

Klarissen-Kapuzinerinnen Magnificat (Hymnus Akathistos)

 

 

 

 

Die geistige Macht der Landschaft (7)


P. Eugen Mederlet OFM

(7)

Wir müssen also die Erde so verwalten, dass Gott uns darin begegnen kann.

Aber der Mensch will kein Kind bleiben. Sobald er seine eigene Kraft spürt, bricht die Versuchung in ihm auf, sich des Vaters zu entledigen. Es drängt ihn, Gott zu entwachsen, ihn aus der Erde zu verdrängen und sie selber zu besetzen. Statt sie liebend und gehorsam dem göttlichen Sinn gemäß zu verwalten, unternimmt er es, sie unter seine selbstgewählten Gesetzte zu zwingen und sie so sehr mit seinen eigenen Werken zu überbauen, dass
er sich vor Gott verbergen kann.

Fortsetzung folgt.