Donnerstag, 29. September 2016

Des Kardinals alte Kleider: Preiß bleibt Preiß

Ja, was hat er nicht alles versucht, als er damals nach München kam unser neuer Erzbischof - frisch eingetroffen auf dem Marienplatz wurde er von Petrus gleich richtig - mit einem heftigen Dauerregen - empfangen .... Der heilige Herr über das Wetter hat also damals schon gewusst: "Des wird nix". Gut, dass ich damals krank war und nicht hingehen konnte - und auch nicht zur feierlichen Einführungsmesse im Dom. Da waren sie nun alle angetreten, die bayerischen Honoratioren und die Landesführer, der Oberbürgermeister der Stadt, der sich über den Sozi aus dem Land der Preußen sichtlich freute. Trachtengruppen und Gebirgsschützen standen Spalier und die Münchner Bürger ganz hinten wg. all der Wichtigkeit, die vorne Platz genommen hatte. War auch gut so, denn der Erzbischof von München ist ja nun nicht irgendwer. Schließlich hatte er am Vortag im Prinz-Carl-Palais, dem Amtssitz des Bayerischen Ministerpräsidenten seinen Eid auf die bayerische Verfassung abgelegt.
Die Messe wurde live im Bayerischen Fernsehen übertragen und der Kardinal versuchte sich nach deren Ende im Singen der Bayernhymne. Dass seine Vorgänger, selbst das viel besser konnten, dazu später.
Inzwischen ist das Verhältnis der Münchner und Bayern zu ihrem Oberhirten etwas abgekühlt. Sein preußischer Opportunismus und seine Wendehalsigkeit haben uns mal wieder gezeigt, dass zwischen Bayern und Preußen Welten liegen. Dass es mit der erhofften "Karriere" nicht klappt - daran sind ganz gewiss nicht wir Bayern schuld. Wo soll er auch "Karriere" machen - wenn keiner mehr weiß, wo der Mann eigentlich steht. Zu Benedikt's Zeiten mimte er den konservativen Katholiken, dem es in seinen Messen nicht prunkvoll genug zugehen konnte. Aber neuerdings hat er den "Protestanten"-Kurs eingeschlagen und würde am liebsten einen neuen Bildersturm ausrufen.

2 Monate nach dem Mord an Père Hamel sprechen die Überlebenden

In einem Interview das Luc Adrian von La Famille Chrétienne mit ihnen führte, erinnern sich die 3 Überlebenden an den blutigen Morgen in der Kirche St,Etienne du Rouvray. Der Figaro berichtet.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"SAINT-ETIENNE DU ROUVRAY: DAS ERGREIFENDE ZEUGNIS DER ÜBERLEBENDEN DES ANGRIFFS"
2 Monate nach der Ermordung von Père Hamel in der Kirche der kleinen Gemeinde in der Seine-Maritime durch zwei Angreifer, die behaupteten zum IS zu gehören, haben sich die 3 Überlebenden der Website "Famille Chrétienne" anvertraut.
Sie kommen noch einmal auf ihre Konfrontation mit den Terroristen zurück, bei der sie vergeblich versucht haben, mit ihnen zu diskutieren.


                                     Deux passantes se recueillent devant l'église de Saint-Etienne-du-Rouvray, après l'assassinat du père Jacques Hamel le 26 juillet 2016.

Der Journalist von Famille Chrétienne, Luc Adrian hat sich mit Guy Coponet, der durch 3 Messerhiebe- davon einer in den Hals- verletzt wurde, seiner Frau Janine und seiner Schwester Danielle getroffen.
Es ist das erste mal, daß das Paar, beide in den 80-ern- offen Zeugnis ablegt.
Der 87-Jahre alte Arbeiter Guy Coponet ist ein Wunder.
Er mußte 45 Minuten warten, bis die Rettungskräfte eingreifen konnten.
"Der Notarzt, der mich versorgt hat, hat mir gesagt: "Es war eine göttliche Hand über Ihnen, weil keiner der Stiche ein lebenswichtiges Organ verletzt hat." Aber es war nicht weit davon entfernt....es ist wie ein Wunder!" erzählt er der "Famille Chrétienne".

Aber das Härteste für ihn war, gezwungen worden zu sein, die Hinrichtung von Père Hamel zu filmen.
Die beiden jungen Mörder haben mich am Kragen ("colbac"?)gepackt, mir eine Kamera in die Hand gedrückt und gesagt: "Papi du filmst".
Sie haben sogar die Qualität der Bilder überprüft und festgestellt, ob ich nicht zu sehr zitterte. Ich mußte die Ermordung meines Freundes Père Jacques filmen! Davon erhole ich mich nicht."

Er erklärt, daß die beiden Terroristen im Kopf hatten, ein Video zu machen, das durch die sozialen Medien um die Welt gehen und das ihnen den Titel "Märtyrer Allahs" einbringen sollte.
        
"Mein Vater- Dir überlasse ich mich"
Während des Angriffs versuchte Guy zu diskutieren. Er fragte einen der Mörder, ob er Kinder habe und fügte hinzu: " Denk an deine Eltern, du bist auf dem falschen Weg, du wirst sie durch Kummer töten."
Der Terrorist sticht auf ihn ein und zerrt ihn an die Stufen zum Altar- "Alles war rot, aber ich war mir nicht bewußt, daß es mein Blut war, das da floss. In dem Augenblick habe ich nicht gelitten.Ich habe mir an den Hals gegriffen, weil es da strömte."
Er bittet dann den Seligen Charles de Foucauld "er ist in der Wüste auch durch muslimische Hände gestorben" um Hilfe.
Er betet das Gebet des sich Ergebens. das er besonder liebt.
"Mein Vater, Dir überlasse ich mich,  tue, was Dir gefällt....ich lege meine Seele in Deine Hände zurück", erklärt er Luc Adrian.

Dann kommt es zu einer surrealen Unterhaltung zwischen Kermiche und Schwester Hélène, einer der Nonnen, die bei der Messe halfen.
"Haben Sie Angst zu sterben?" schleudert Kermich Hélène entgegen. "Nein" antwortet sie.
Er wundert sich. "Warum keine Angst?" "Weil ich an Gott glaube und weil ich weiß, daß ich glücklich sein werde," erzählt Schwester Danièlle Famille Chrétienne.
Er murmelt: "Ich glaube auch an Gott und ich habe keine Angst vor dem Tod"
Dann behauptet er "Jesus ist ein Mensch, nicht Gott!" fährt Schwester Danielle fort.
Guys Frau Janine bittet Kermiche um die Erlaubnis, sich setzen zu dürfen. "Er antwortete mir ohne zu zögern, höflich :" Ja setzen Sie sich Madame"
In diesem Augenblick bittet ihn Schwester Hélène. die auch erschöpft war, um ihren Stock, der an ihrem Platz geblieben war." Kermiche geht hin. nimmt den Stock und gibt ihn ihr" erzählt sie.

Um 10:30 läutet die Kirchenglocke. Die beiden Terroristen schieben die Überlebenden nach draußen, verlassen die Kirche "Allahu akbar" brüllend und lassen sich von den Polizisten töten.
"Das ist ein Selbstmord. Sie wollten sterben. Ich möchte sie im Himmel fragen "Warum das alles?" Um zu versuchen, zu verstehen," erzählt Schwester Danielle.

Heute erholen sich die Überlebenden der Kirche. Guy und Janine werden ihren 65. Hochzeitstag feiern. Jetzt stellt sich die Frage des Verzeihens.
"Ich könnte das nicht völlig tun, das steht Gott zu, mit seiner Gnade" sagt Guy.
Betet er manchmal mit seiner Frau für sie?
Wir kommen bis dahin, zu sagen "Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun"
Sie überlegen, ob sie die Familien ihrer Henker treffen wollen "Um zu versuchen zu verstehen, und sie zu  besänftigen,"  sagt Janine.

Quelle: La Famille Chrétienne, Luc Adrian, LeFigaro



Tagesgebet zum Erzengelfest

Dem Tagesgebet zum Erzengelfest kann man sich nur vollumfänglich anschließen, weswegen es hier her gestellt wurde:



Gott, du ordnest alles mit Macht und Weisheit;

Engeln und Menschen teilst du ihre Dienste zu.

Gib, dass die Macht des Bösen nicht überhand nimmt,

sondern sende deine heiligen Engel,

die im Himmel vor dir stehen, in diese Welt,

damit sie uns vor allem Unheil schützen.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Unseren Herrn

nur das "unseren Herrn" kann man noch ergänzen, weil es dann besser passt :-D

Mittwoch, 28. September 2016

9. Tag unserer Novene zum Hl. Erzengel Michael

Erhebe Dich also, unbesiegbarer Prinz....


Heiliger Erzengel Michael,
Du ruhmreicher Prinz der himmlischen Heerscharen,
verteidige uns in diesem schlimmen Krieg, den wir gegen Mächte und Gewalten,
gegen die Beherrscher der Welt der Finsternis
und gegen die bösen Geister in den Himmelshöhen führen müssen.
Komme den Menschen zu Hilfe,
die Gott nach seinem Bild und Gleichnis gemacht, unsterblich erschaffen,
und aus der Tyrannei des Teufels um einen teuren Preis erkauft hat.

Kämpfe - vereint mit dem Heer der seligen Engel – heute wieder so die Schlachten des Herrn,
wie Du einst gegen Luzifer, den Anführer des teuflischen Stolzes
und seine abtrünnigen Engel gekämpft hast!
Denn sie siegten nicht! Ihre Stätte ward nicht mehr gefunden im Himmel.
Hinab gestürzt wurde stattdessen der grausame Drache, die alte Schlange,
die Teufel und Satan genannt wird und der die ganze Welt verführt.
Er wurde vom Himmel hinabgeworfen auf die Erde, und mit ihm all seine Engel.



Doch sieh! Der Urfeind hat sich wieder erhoben.
Der Menschenmörder hat wieder Mut gefasst.
Als Engel des Lichts verwandelt und getarnt schweift er mit einer Vielzahl böser Geister
in Raubzügen auf der Erde umher,
um hier den Namen Gottes und seines Gesalbten auszumerzen
und sich der Seelen zu bemächtigen, die für die Krone ewigen Ruhms bestimmt waren,
um sie umzubringen und dem ewigen Untergang zu weihen.
Wie Abwasser gießt der feindselige Drache
das Gift seiner Bosheit auf Menschen, deren Geist und Herzen er verführt und verdorben hat:
Den Geist der Lüge, der Ehrfurchtslosigkeit und Gotteslästerung;
den todbringenden Hauch der Ausschweifung und aller Laster und Gemeinheit.

Die überaus durchtriebenen Feinde erfüllen die Kirche,
die Braut des unbefleckten Lammes,
mit Galle und Bitterkeit und berauschen sie mit Wermut.
Ihre frevlerischen Hände haben sie an die heiligsten Schätze gelegt. 
Selbst am heiligen Ort, wo der Sitz des heiligen Petrus und der Lehrstuhl der Wahrheit
zur Erleuchtung der Völker errichtet ist,
haben sie den Thron ihrer abscheulichen Gottlosigkeit aufgestellt,
voller Heimtücke, damit, nachdem der Hirt geschlagen ist,
sie auch die Herde zerstreuen können.

Erhebe Dich also, unbesiegbarer Prinz,
und stehe dem Gottesvolk gegen den Ansturm der bösen Geister bei! Gib Du ihm den Sieg!
Die heilige Kirche verehrt Dich als ihren Hüter und Beschützer.
Du bist ihr Ruhm, weil Du sie gegen die bösen Mächte der Erde und Unterwelt verteidigst.
Dir hat der Herr die Seelen der Menschen anvertraut,
um sie in die himmlische Glückseligkeit zu geleiten.

Bitte inständig den Gott des Friedens,
Er möge den Satan unter unseren Füßen zermalmen,
damit er die Menschen nicht länger gefangen halten und der Kirche schaden könne!
Bringe Du unsere Bitten vor das Angesicht des Allerhöchsten,
lass sie zur Aussöhnung mit der Gnade und dem Erbarmen des Herrn kommen, 
während Du den Drachen ergreifst,
die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist,
und ihn gefesselt in den Abgrund stürzt und bindest,
damit er die Völker nicht mehr verführe.
Amen.

Neue Technologie zur Lesbarmachung zerstörter antiker Texte

Die Catholic News Agency berichtet über einen lesbar gemachten antiken Text aus En Gedi, aus dem Buch Levitikus.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"EINE NEUE TECHNOLOGIE ENTHÜLLT DEN INHALT ANTIKER BIBELROLLEN"
"Zum ersten mal in Jahrhunderten konnte eine antike Bibelrolle -Dank der Computer-Scanner-Technologie lesbar gemacht werden, mit deren Hilfe man einen klar erkennbaren Texte aus beschädigtem unlesbaren Material rekonstruieren konnte.

                           Credit: ChameleonsEye via Shutterstock.


"Diese Arbeit öffnet ein neues Fenster, durch das wir in die Zeit zurück schauen können, indem wir Materialien lesen, die wegen Beschädigung und Zerfall für verloren gehalten wurden, " sagte Brent Seales, Professor an der Universität von Kentucky, am 22. September.
"Es gibt so viele andere, einzigartige und aufregende Materialien, die jetzt vielleicht ihr Geheimnis preisgeben- wir müssen nur anfangen, zu entdecken, was sie enthalten mögen", fügte Seales nach Angaben der Kentucky-Universität hinzu.

Seales und sein Team hat einen hochauflösenden Computer -Scanner entwickelt, das virtuell schwer beschädigte antike Rollen aus Tierhäuten mit tintenbasierten Texten "auspacken" kann.
Der Scanner kann trotz der Schäden klare, lesbare Texte aus einer aufgewickelten Rolle hervorholen.

Die Analyse einer dieser Rolle enthüllte 35 Zeilen des Textes der ersten beiden Kapitel einer Fassung des Buches Levitikus.
Die Rolle ist mindestens 1500 Jahre alt. Es stammt aus einer archäologischen Ausgrabung von 1970 in der Synagoge von En Gedi in Israel
Die Rolle war irgendwann schwer verbrannt und bisher nicht zu entziffern.

Die Entdeckung des Textes der En Gedi-Rolleha uns absolut überrascht; wir waren sicher, daß es ein Schuss ins Dunkle war, aber die neuesten Technologien haben diesen kulturellen Schatz ins Leben zurück gebracht" sagte Pnina Shor, der Kurator und Direktor des Totes-Meer-Rollen-Projektes des Israelischen Antiquitäten-Ministeriums.

Seales und Shor gehören zu den Co-Autoren einer Studie über das Projekt, die am 21. September im Science Advances Journal veröffentlicht wurde.

Gelehrte der Hebräischen Universität von Jerusalem waren in der Lage, eine kritische Analyse des wiederentdecktes Textes auszuführen. Der Text der Rolle ist identisch mit dem Masoretischen Text, der oft als Basis für die Übersetzung des Alten Testaments für Protestantische Bibeln dient, berichtet die New York Times.

Die Rollen, die am Toten Meer gefunden wurden, weisen viele kleine Unterschiede zum Masoretischen Text auf.

Die Carbon-Datierung der Rolle zeigt, daß sie die Kopie ist, die mindestens in das dritte nachchristliche Jahrhundert zurück geht.

Die Analyse des Schriftstils läßt vermuten, daß der Text -nach Ada Yardeni, Expertin für Hebräische Paläographie, die den Text für die Zeitschrift "Textus" analysierte, auch auf eine Zeit von 50 - 100 n.C. zurückdatiert werden kann,

Die neue Computer-Technik könnte auch den Inhalt der anderen beschädigten, unlesbaren Texte, wie die Rollen, die am Toten Meer gefunden wurden, enthüllen.
Auch klassische Texte aus Orten wie Herculaneum, der durch den Vesuv-Ausbruch 79 n.C. zerstörten griechischen Stadt, könnten so aus verbrannten Rollen gerettet werden.

Quelle CNA






Fundstück: Internationale Treue-Erklärung an die unveränderliche Lehre der Kirche

gefunden bei rorate-caeli: 
Die Aufforderung, eine internationale Treueerklärung zur unveränderlichen Lehre der Kirche und zur Beibehaltung der Ehedisziplin zu unterschreiben,
Hier geht´s zum Original:  klicken

"WICHTIG: INTERNATIONALE ERKLÄRUNG DER TREUE ZUR UNVERÄNDERLICHEN DOKTRIN DER KIRCHE UND ZUR UNVERÄNDERTEN DISZIPLIN DER EHE"
(unterschreiben auch Sie!)

"80 katholische Persönlichkeiten bekräftigen ihre Treue zum Lehramt der Kirche über die katholische Familienmoral.
Eine Treue-Erklärung zur Unveränderlichen Lehre der Kirche wurde heute von einer Gruppe von 78 Katholischen Persönlichkeiten, eingeschlossen Kardinäle, Bischöfe, Priester, namhafte Gelehrte, Leiter von pro-familia und pro-life -Organisationen und einflußreiche Personen der Zivilgesellschaft, veröffentlicht
Das Statement wurde durch die Vereinigung Supplica Filiale - die selbe Organisation, die zwischen den beiden Familiensynoden an die 900.000 Unterschriften Katholischer Gläubigen (darunter 211 Prälaten) zur Unterstützung einer Petition gesammelt hatte, die Papst Franziskus bat, ein Wort der Klärung zu sprechen, um die Verwirrung, die in der Kirche zu Schlüsselthemen der natürlichen und christlichen Moral seit dem Konsistorium vom Februar 2014 entstanden waren, zu zerstreuen.

Nachdem sie festgestellt haben, daß die Verwirrung bei den Gläubigen nach den beiden Familiensynoden und der nachfolgenden Veröffentlichung der Apostolischen Exhortation "Amoris Laetitia" (mit ihren nachfolgenden mehr oder weniger offiziellen Interpretation) noch größer geworden ist, haben die Unterzeichner der Treue-Erklärung die dringende moralische Verpflichtung gefühlt, die uralte Lehre des Katholischen Lehramtes zu Familie und Ehe und die pastorale Disziplin, die seit Jahrhunderten im Hinblick auf diese Institutionen der Christlichen Zivilisation praktiziert wurde, zu bekräftigen.
Diese schwere Pflicht- wird nach Angabe der Unterzeichner noch dringender angesichts der zunehmenden Angriffe säkularer Kräfte auf Ehe und Familie: ein Angriff, der anscheinend keine adäquate Barriere mehr in der Katholischen Lehre und Praxis findet, zumindest so wie sie jetzt allgemein in der öffentlichen Meinung präsentiert werden.

Solide untermauert von einer kristallklaren und unbestreitbaren, von der Kirche in den letzten Jahren bestätigten Lehre konzentriert sich die Erklärung auf 27 statements die diese ausdrücklich oder nicht ausdrücklich geleugneten oder in der aktuellen Sprache der Kirche zweideutig gewordenen Wahrheiten aufrecht halten.
Was nach Meinung der Unterzeichner auf dem Spiel steht, sind die unveränderliche Lehre und Praxis z.B: des Glaubens an die Realpräsenz Christi in der Eucharistie, der Respekt gegenüber diesem Sakrament, die Unmöglichkeit die Kommunion im Zustand der Todsünde zu empfangen oder die wahre Treue, die es ermöglicht, die sakramentale Absolution zu empfangen, die Befolgung des 6. Gebotes des Gesetzes Gottes, die sehr ernste Verpflichtung, keinen Grund für einen öffentlichen Skandal zu geben und dass Volk Gottes nicht in die Sünde zu führen, oder Gut und Böse zu relativieren und die objektiven Grenzen des Bewußtseins, wenn man persönliche Entscheidungen trifft usw.

Die Treue-Erklärung steht bereits in englisch und italienisch zur Verfügung und bald auch in französisch, deutsch, spanisch und portugiesisch. Wer immer sich ihr anschließen möchte, kann das hier mit seiner Unterschrift tun:  http://www.filialappeal.org/ 

Mehr Informationen bei:  supplicafiliale@gmail.com
Die  englische Zusammenfassung der Treueerklärung folgt auf der nächsten Seite:


Briefe an Sandro Magister, Fortsetzung


hier geht´s zum Original:   klicken
"Carissimo Magister,
die Anmerkung von Kardinal Agostino Vallini zu Amoris Laetitia hat ganz den Anschein einer heroischen Klettertour auf einen Spiegel und einer Pirouette um einen rutschigen Pfahl, um zu beweisen, daß er ihn erstiegen hat.
Und insgesamt fehlt etwas, ein bißchen unglaublich- fehlt also etwas, das bei allem fehlt.
Bei der Exhortation wie bei vielen seiner Kommentare, ob sie positiv sind oder kritisch.

Es fehlt die Gnade. Die, die den Hl. Paulus- als Wort Gottes- sagen läßt: "omnia possum in eo qui me confortat"(Phil.4, 13) 
Die, die uns daran hindert, als Katholiken zuzustimmen, daß es unmöglich ist, Abstinenz zu praktizieren, Schwierig, sehr schwierig- sicher, aber es wäre weise und vorsichtig, sich selbst nicht die Gelegenheit zur nächsten Sünde zu geben und die Betten zu  trennen- aber niemals unmöglich.
Was den Rest angeht, auf der Ebene der elementaren Logik, wenn Gott das Unmögliche befehlen würde wäre er mehr als ein Tyrann- ein Sadist. Und wie dem auch sei, es ist die unabänderliche Lehre der Kirche, in Trient verkündet und erklärt, daß mit der Hilfe der Gnade Gottes alle Tugend und Moral nach ihrem eigenen Zustand ausüben können.

Mir scheint, daß das der wahre Kern von Amoris Laetitia ist: eine horizontale Vision, die nur der gefallene menschliche Natur Rechnung trägt und ihren Angewohnheiten, aus dem Horizont alles Übernatürliche auszuschließen. Insgesamt: Psychologismen, Soziologismen, philosophierende Attacken: und wenn das möglich ist, ist es nicht unmöglich- für jeden von uns die 10 Gebote zu einzuhalten und die spezifischen Pflichten unserer Umstände. 
Das schließt zum Beispiel die priesterliche, eheliche und außereheliche Keuschheit ein.

Und bezüglich dieser Keuschheit -so wie wir und auch Kardinal Vallini es sagen- mit der akzeptierten Tatsache, daß im forum internum niemals die Nichtigkeit einer vorhergehenden Ehe festgestellt werden kann, bleiben die beiden für die Kirche nicht verheiratet und deshalb nicht frei für einen legitimen Ehegatten."

Immer Dank für das, was Du tust und "un carissimo saluto "in Jesu et Maria".
Giovanni Formicola

Quelle: Settimo Cielo, Sandro Magister

Wo bleiben die Besucher?

Die Website TotusTuus hat sich der Besucherzahlen in Rom und speziell im Vatican angenommen . 
Zu den Zahlen in Rom und den Besucherzahlen bei den Audienzen von Papst Franziskus verlinkt sie zu lalucedimaria : klicken
Hier geht´s zum Original:   klicken 

"Trotz der großen Aufmerksamkeit der Massenmedien für den Hl. Vater, sieht es so aus, als meide das Volk Gottes immer mehr die Pilgerfahrten zum Apostolischen Stuhl. 
"Anders als die Olympischen Spiele ist das Jubiläumsjahr der wahre Skandal" schreibt Damiana Verucci bei IlTempo 
Dabei geht es da eher um den ausgebliebenen positiven Effekt der Besuchermengen, die offiziell mit über 16 Millionen angegeben werden, auf die Wirtschaftslage der Hoteliers, Restaurants und anderer mit dem Tourismus verbundenen Sparten. ( "Es weinen die Hoteliers, Restaurantbesitzer, Transportunternehmen"...schreibt sie. Und die sagen: "wir wären viel besser dran gewesen, wenn es das Jubiläum nicht gegeben hätte".)
Die Zahlen zu den Generalaudienzen stammen von Confcommercio und CNA


                          


"BEI DEN AUDIENZEN VON PAPST FRANZISKUS IST EIN STARKER RÜCKGANG DER TEILNAHME FESTZUSTELLEN"

"Versuchen wir den Grund für die sichtbare Abnahme der Popularität von und der Zustimmung zu Papst Franziskus zu verstehen, die nach diesen offiziellen Daten, die die Anwesenheit bei den Audienzen Bergoglios betreffen, diese nicht zu leugnende Realität ans Licht bringen. Eine plausible Erklärung könnte sein, daß viele die Aussagen des Papstes zu manchen delikaten Fragen falsch verstanden, über irgendwelche Reformen der Kirchenlehre und Veränderungen und vergessen haben, sich mit dem Wort Gottes und seinen Gesetzen zu befassen. So sind vielleicht viele, die zunächst voller Enthusiasmus für  Franziskus waren, zu dem Schluss gekommen, daß der Papst in seiner ganzen Demut und Disponibilität die Kirche nicht revolutioniert und darüber hinaus auch nicht jene von vielen geplanten Veränderungen ins Werk gesetzt hat. Deshalb sind die Erwartungen und Hoffnungen vieler, die sich von der Kirche entfernt hatten, weil sie mit ihrer Lehre nicht ganz einverstanden waren, in Rauch aufgegangen.

Ein langsames und konstantes Ausbluten, das in wenig mehr als zwei Jahren beunruhigende Proportionen angenommen hat. Die Anzahl der Personen. die sich am Mittwoch zum Petersplatz begeben, um an der Generalaudienz des Papstes teilzunehmen, hat mit der Ankunft von Franziskus auf dem Thron Petri abgenommen und dieser Trend kehrt sich nicht um. 


Dienstag, 27. September 2016

Sandro Magister: Briefe zu Amoris Laetitia

Sandro Magister veröffentlicht bei Settimo Cielo zwei Briefe, die ihn zum Thema Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene erreichte haben.
Hier geht´s zum Original:  klicken


"FRANZISKUS ÖFFNET DIE TÜR AUCH FÜR DEN, DER NICHT DAS HOCHZEITSGEWAND TRÄGT,  ABER WAS SAGT DER HAUSHERR DAZU?"
"Ich bekomme und veröffentliche sie. Die Autorin des ersten Briefes ist eine dem Einsiedlerleben Geweihte. Der Autor des zweiten ist ein namhafter Schriftsteller des Neapel-Forums.


nozze
Beide äußern sich zur Frage der Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen. Besonders der zweite, Giovanni Formicula, hat die Lesart von Amoris Laetitia verfolgt, die der Kardinal-Vikar Roms, Agostino Vallini zuvor (hier) zum Ausdruck gebracht hatte.

Beide zählen zu den treuen Schafen, die Kardinal Camillo Ruini am 22. September im "Corriere della Sera" in einem Interview erwähnte, als er sagt, er bete zum Herrn, daß die notwendige Suche nach den verlorenen Schafen im Gewissen der treuen Schafe keinen Aufruhr entfache.
Ihnen gehört jetzt das Wort:
"Gentile Magister,
ich bin eine dem Einsiedlerleben Geweihte und verfolge sehr aufmerksam und - soweit es menschlich möglich ist, ohne Vorurteile,- die Debatte über die Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen, um zu verstehen, daß eine mögliche Entscheidung diesbezüglich wirklich in seine Kompetenz fällt, seine Schlüsselgewalt, auch wenn man von diesen Schlüsseln sozusagen ein Duplikat machen will, um vom Hausherrn unbemerkt,  den einzulassen, der kein Hochzeitsgewand trägt und so das gegebene Vertrauen zu unterlaufen.
Ich möchte das mit einem in der Form sehr einfachen, aber im Inhalt essentiellen Argument untermauern, um den Kern des Problems zu erfassen.

Ich denke, dass wenn man wütend über die rechtlichen und emotionalen Aspekte der Frage, das heißt rein menschlich, herumdeutelt, man droht, die übernatürliche Dimension unseres Lebens aus den Augen zu verlieren, das Antlitz des Ewigen Gottes und die heilige und barmherzige Macht seiner Gesetze, das heißt seines Willens, den man nicht notwendigerweise verstehen muß, aber befolgen, weil er von Ihm kommt.


8. Tag unserer Novene zum heiligen Erzengel Michael.

Dazu ein Fundstück, das am heutigen Tag überall große Beachtung findet.. Der französische Schriftsteller Michel Houellebecq wurde mit dem Frank Schirrmacher-Preis ausgezeichnet. Dazu hielt er eine Rede, die heute im Internet sehr ausgiebig und weit verbreitet wird.
Die Neue Züricher Zeitung veröffentlicht die ganze Rede, in der viele Aussagen und Zitate sehr bemerkenswert sind.
U.a. greift Houllebecq mehrmals auf den von ihm sehr bewunderten französischen Autor Maurice Dantec zurück und zitiert mit:

Maurice Dantec selbst definiert sich als «gläubigen und zionistischen Kämpfer». Von uns im Westen verlangt er, wieder die zu werden, als die uns die Jihadisten zu Unrecht beschreiben: uns wieder in Gekreuzigte zu verwandeln. Einzig eine spirituelle Macht wie das Christentum oder das Judentum wäre seiner Meinung nach imstande, mit einer anderen spirituellen Macht wie dem Islam zu kämpfen.


So ist es - einmal mehr ein Hinweis darauf, dass wir unsere spirituellen "Waffen" einsetzen müssen, weil sie stärker sind, als alle Waffen dieser Welt.
Beten wir also zum Schutzpatron der Kirche und zum Schutzpatron Deutschlands.
Heute ist der 8. Tag:

Heiliger Erzengel Michael,
Du ruhmreicher Prinz der himmlischen Heerscharen,
verteidige uns in diesem schlimmen Krieg, den wir gegen Mächte und Gewalten,
gegen die Beherrscher der Welt der Finsternis
und gegen die bösen Geister in den Himmelshöhen führen müssen.
Komme den Menschen zu Hilfe,
die Gott nach seinem Bild und Gleichnis gemacht, unsterblich erschaffen,
und aus der Tyrannei des Teufels um einen teuren Preis erkauft hat.

Kämpfe - vereint mit dem Heer der seligen Engel – heute wieder so die Schlachten des Herrn,
wie Du einst gegen Luzifer, den Anführer des teuflischen Stolzes
und seine abtrünnigen Engel gekämpft hast!
Denn sie siegten nicht! Ihre Stätte ward nicht mehr gefunden im Himmel.
Hinab gestürzt wurde stattdessen der grausame Drache, die alte Schlange,
die Teufel und Satan genannt wird und der die ganze Welt verführt.
Er wurde vom Himmel hinabgeworfen auf die Erde, und mit ihm all seine Engel.

Fundstück: Bischof Stefan Oster gibt ein Interview

Peter Schmidt von Deutschen Arbeitgeberverband hat den Bischof von Passau, Dr. Stefan Oster in einem Interview zu gesellschaftspolitischen Problemen aus Sicht der katholischen Kirche befragt.
Hier geht´s zum Interviewtext:  klicken
Der herausragende Satz ist sicher dieser, der die Lage des Christentums in unserem Land sicher anschaulich ausdrückt:

       "EIN ANGEPASSTES CHRISTENTUM VERLIERT JEDES PROFIL"

Hier der Kontext, dem er entnommen wurde und ein weiteres Zitat aus dem Interview:

"Bischof Stefan Oster: (....)"Aber ein solches angepasstes Christentum verliert am Ende jedes Profil: Es wird weggeworfen, wie das schale Salz, von dem Jesus im Evangelium spricht -  weil es belanglos geworden ist und letztlich in humanistischer Ethik aufgeht. Und für die brauche ich keinen Glauben."

Peter Schmidt:  (....) Per aspera ad astra. Wer den Menschen verschweigt, dass es immer eines selbst zu erbringenden Kraftaufwandes bedarf um Gebender und Nehmender sein zu können, verweigert dem Menschen ein Leben in Würde. Das Unpopuläre zu verschweigen, ist immer der bequeme Weg. Wer muss den ersten Schritt tun, um aus dieser Schweigefalle zu entkommen?"

Bischof Stefan Oster: Alle, die ernsthaftes Interesse am Evangelium und am Glauben der Kirche haben. Ich möchte das noch einmal deutlich sagen: Es gibt in unserem Glauben keinen Heilsautomatismus; nicht jeder ist automatisch dabei, nur weil er seinem Nachbarn nichts tut. Das Evangelium sagt überdeutlich: Gerettet werden wir nur durch den Glauben an Christus, durch die konkret gelebte, vertrauensvolle Beziehung zu ihm, durch Gebet, durch Lesen der Schrift, durch Teilnahme an den Sakramenten und am Leben der Kirche – ein Leben in Beziehung, das sich dann 
auch in Taten der Liebe auswirkt und konkretisiert."
Quelle: Deutscher Arbeitgeberverband, Bischof S.Oster

Vatican: keine Zugeständnisse an Peking

Sandro Magister berichtet bei www.chiesa über die Aussage des Kardinalstaatssekretärs, daß der Vatican China gegenüber in seiner Kirchen/Außenpolitik keine Zugeständnisse machen wolle und es primär nicht um die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen gehe.
Hier geht´s zum Original:  klicken

     "PAROLIN ZU DEN NUNTIEN: KEINE ZUGESTÄNDNISSE AN CHINA"
"Bei der Ernennung zukünftiger Bischöfe wird es die Chinesische Bischofskonferenz sein, die die Kandidaten vorschlägt. Aber unter der Bedingung, daß sie sich auch den 30 "Untergrund"-Bischöfen anschließen, die Peking noch nicht anerkennt und daß die Bischöfe ohne päpstliche Anerkennung aus dem Amt entfernt werden."

                                           

Mitte September hat Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin ein Treffen mit allen zur Feier des Jubiläumsjahres in Rom versammelten Apostolischen Nuntien abgehalten.
Und während dieses Treffens- wie bei anderen informellen Gesprächen auch- hat er, wenn er über den Stand der Verhandlungen mit China gefragt wurde-sehr interessante Informationen geliefert.

Er bekräftigte, daß die laufenden Verhandlungen nur die Frage der Bischofsernennungen betreffen, nicht auch die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen und daß die Diskussionen die zwischen beiden Seiten auf mittlerer, gleichrangiger offizieller Ebene stattfinden: für den Hl. Stuhl verhandeln der Untersekretär für zwischenstaatliche Beziehungen, Antoine Camilleri und der Untersekretär der Kongregation für die Evangelisierung der Völker Tadeusz Wojda.

Nach Parolins Urteil ist es bemerkenswert, daß zum ersten mal seit Beginn der Herrschaft des Kommunismus China willens ist, dem Hl. Stuhl eine Rolle bei den Bischofsernennungen zuzugestehen.

Seit sie an der Macht ist, hat die chinesische Kommunistische Partei eine Kirche eingerichtet, die sich ihr unterwirft und sich von Rom trennt, mit Bischöfen, die ,. nach eigenem exklusiven Willen ernannt werden und ohne Zustimmung Roms - der Chinesischen Patriotischen Katholischen Vereinigung unterworfen, die Benedikt XVI als mit der Katholischen Lehre unversöhnbar nannte.

Eine "offizielle" Kirche also, auf der Schwelle zum Schisma. Verwoben mit einer Untergrundkirche, die von Bischöfen geleitet wird, die von Peking nicht anerkannt werden und dem Papst gegenüber absolut treu sind, die aber den vollen Preis für das Untergrunddasein zahlen: Unterdrückung, Überwachung, Haft, Entführung.

Von etwas mehr als heute in China amtierenden 100 Bischöfen, die nicht im Päpstlichen Jahrbuch genannt werden, sind dreißig Untergrund-Bischöfe.

Die offiziellen Bischöfe, die illegal ordiniert wurden, dann aber mehr oder weniger mit Rom versöhnt, oder aber parallel von Rom und Peking anerkannt wurden, zählen etwa 70.
Und da sind dann noch 8, die dem Regime gegenüber verpflichtet sind und für den Hl. Stuhl nicht nur illegitim sondern auch exkommuniziert sind.

Ein Beweis für diese komplizierte Situation kam zu Beginn dieses Septembers beim Tod des 88 jährigen Vincent Zhu Weifang, Bischof von Wenzhou, als die Stadt Schlagzeilen machte, weil die Kreuze von eifrigen kommunistischen Funktionären entfernt wurden.
Die Diözese von Wenzhou hat eine Geschichte der Trennung zwischen den beiden Katholischen Gemeinschaften. Es wird berechnet, daß es da ungefähr 100.000 Gläubige in der "offiziellen" Gemeinde und 50.000 in der "Untergrund"-Gemeinde gibt. Die Priester sind gleichmäßig auf beide Teilkirchen verteilt und zählen ungefähr insgesamt 50.


"Im Internet- die Grenzen päpstlicher Autorität"


So hat Father J.Hunwicke seinen neuesten Beitrag in seinem blog liturgicalnotes überschrieben.
Der dreht sich-wie könnte es anders sein um die Amoris Laetitia-Krise und die damit verbundenen Fragen nach der vielzitierten Parrhesia und dem Kollegialitätsprinzip unter den Bischöfen- auch im Hinblick auf eine kommende, geplante Synode.
Hier geht´s zum Original  klicken


            "IM INTERNET...DIE GRENZEN PÄPSTLICHER AUTORITÄT"
"Im neuesten Catholic Herald gibt es einen guten Text von einem Father Mark Drew über die andauernde Amoris-Laetitia-Krise. (Ich kann der Versuchung nicht widerstehen, hier einen schneidenden Kommentar einzufügen, den Besucher dieses blogs schon häufiger gelesen haben...Parrhesia und so) Der Pater bezieht sich auf Einschüchterungen, die in diesem Land als diskret erlebt wurde, aber wir sind immerhin Engländer, nicht wahr? In anderen Ländern waren die alles andere als diskret.
Sandro Magister (www.chiesa 21. 9.) zitiert einen Andrew Grillo, den er einen eifrigen Bergoglianer nennt, der ankündigt, daß die nächste Synode sich u.a. mit " Der kollegialen Ausübung des Bischofsamtes und der Wiederherstellung der vollen Autorität des Bischofs über die Liturgie der Diözese" befassen wird.

Ich setze voraus, daß wir inzwischen alle wissen, daß "Kollegialität" sehr gut als Code-Wort dafür etabliert ist, Bischofskonferenzen unpassende Kompetenzen zuzugestehen----eine ernst zu nehmende Möglichkeit für klerikale Korruption (über die Kardinal Müller vor zwei Jahren gut gesprochen hat) . Aber worauf ich Ihre Aufmerksamkeit heute besonders lenken möchte, ist der Teil des Satzes, dem ich Italienisch geschrieben habe, der bedeutet, daß die "bully-boys", die Ratzinger und sein Erbe hassen, beginnen, ihre ihr Augenmerk auf die Zerstörung von Summorum Pontificum zu richten und seine bewundernswerte doktrinale Emphase für die Subsidiarität und Auctoritas der Tradition eliminieren wollen.

Ich bin nur überrascht, daß die Wölfe und ihre Welpen so lange gebraucht haben, um hier anzukommen.

Diese beiden oberflächlich verschiedenen Themen sind beispielhaft für das bogenüberspannende Problem, das dieses zunehmend dysfunktionale Pontifikat dauernd aufwirft: die Grenzen der legalen päpstlichen Macht. Zeit wieder zu lesen, was Ratzinger weise darüber gesagt hat. Und "Pastor aeternus" erneut aufzuschlagen (zusammen mit Denzinger 3114 und 3117).

Quelle: Fr.J.Hunwicke, liturgicalnotes
 
 




Montag, 26. September 2016

Fundstück: Vor 5 Jahren - Papstbesuch in Freiburg

gefunden bei Richelieu, Dank dafür! Auch wir erinnern uns neben der Freude über die Anwesenheit des Pontifex sehr gut an die vorsätzlichen Störmanöver leicht größenwahnsinniger Pfarrgemeinderätinnen- um mal eine Gruppe beim Namen zu nennen- aber auch Wi-si-ki hat damals sein Bestes ( was für die Kirche eher ziemlich schlecht war und ist ) gegeben und tritt auch heute im Stil eines notorisch schechten Verlierers immer noch nach.
Hier bei finelinerundkatechismus kann man das Original lesen: klicken
Einige Zitate als Appetitanreger:

"Beinahe" in dem Sinne, dass 5 Jahre vergangen sind und man scheinbar weitere Beweise für das seit über 40 Jahren gleich bleibende Dauermantra hat, die Kirche müsse umgehend reformiert werden. Natürlich im Sinne der Mitglieder von"Wir sind Kirche" ("... und ihr Nihiiiiiicht!", wie schon Herr Alipius ironisch anmerkte), deren Wünsche man wie oben erwähnt "völlig ignorierte".

besonders gelungen auch diese Beurteilung der Zölibatsbesessenheit von Wi si ki:

"Zölibat? Abschaffen ist das Allheilmittel, das sogar den Klimawandel stoppen kann. Man könnte aber auch Jugendlichen in ihrer Berufung unterstützen, ein Leben ganz für Gott zu leben. Aber das stoppt nicht den Klimawandel. Und außerdem ist das uns zu kompliziert und unzeitgemäß (worüber wiederum andere, die rein gar nichts mit der Kirche am Hut haben, abstimmen)."

Und es folgt noch mancherlei Lesenwertes -auch über eine Unterstützung der  Amadeu-Antonio-Stiftung durch den BDKJ.....honi soit qui mal y pense!

Quelle:finelinerundkatechismus, Richelieu

Unsere Novene zum heiligen Erzengel Michael - 7. Tag!

Die diesjährige Novene zum Heiligen Erzengel Michael beten wir als klassische Novene, d.h, jeden Tag, über 9 Tage hinweg, das selbe Gebet.

Mir scheint es sinnvoll zu sein, sich ab und an zu vergegenwärtigen, dass die Kirche und die Welt aus eigenen schon längst untergegangen wäre und sich an den zu wenden, der sie, die Kirche und die Welt hält und erhält.

Nutzen wir diese heilige Zeit bis zum Tag der heiligen Erzengel am 29. September mit dem Gebet, das Papst Leo XIII aus kluger Voraussicht seiner Kirche aufgetragen hat. 

Es wirkt wirklich Wunder: 


Heiliger Erzengel Michael,
Du ruhmreicher Prinz der himmlischen Heerscharen,
verteidige uns in diesem schlimmen Krieg, den wir gegen Mächte und Gewalten,
gegen die Beherrscher der Welt der Finsternis
und gegen die bösen Geister in den Himmelshöhen führen müssen.
Komme den Menschen zu Hilfe,
die Gott nach seinem Bild und Gleichnis gemacht, unsterblich erschaffen,
und aus der Tyrannei des Teufels um einen teuren Preis erkauft hat.

Kämpfe - vereint mit dem Heer der seligen Engel – heute wieder so die Schlachten des Herrn,
wie Du einst gegen Luzifer, den Anführer des teuflischen Stolzes
und seine abtrünnigen Engel gekämpft hast!
Denn sie siegten nicht! Ihre Stätte ward nicht mehr gefunden im Himmel.
Hinab gestürzt wurde stattdessen der grausame Drache, die alte Schlange,
die Teufel und Satan genannt wird und der die ganze Welt verführt.
Er wurde vom Himmel hinabgeworfen auf die Erde, und mit ihm all seine Engel.



Doch sieh! Der Urfeind hat sich wieder erhoben.
Der Menschenmörder hat wieder Mut gefasst.
Als Engel des Lichts verwandelt und getarnt schweift er mit einer Vielzahl böser Geister
in Raubzügen auf der Erde umher,
um hier den Namen Gottes und seines Gesalbten auszumerzen
und sich der Seelen zu bemächtigen, die für die Krone ewigen Ruhms bestimmt waren,
um sie umzubringen und dem ewigen Untergang zu weihen.
Wie Abwasser gießt der feindselige Drache
das Gift seiner Bosheit auf Menschen, deren Geist und Herzen er verführt und verdorben hat:
Den Geist der Lüge, der Ehrfurchtslosigkeit und Gotteslästerung;
den todbringenden Hauch der Ausschweifung und aller Laster und Gemeinheit.

Die überaus durchtriebenen Feinde erfüllen die Kirche,
die Braut des unbefleckten Lammes,
mit Galle und Bitterkeit und berauschen sie mit Wermut.
Ihre frevlerischen Hände haben sie an die heiligsten Schätze gelegt. 
Selbst am heiligen Ort, wo der Sitz des heiligen Petrus und der Lehrstuhl der Wahrheit
zur Erleuchtung der Völker errichtet ist,
haben sie den Thron ihrer abscheulichen Gottlosigkeit aufgestellt,
voller Heimtücke, damit, nachdem der Hirt geschlagen ist,
sie auch die Herde zerstreuen können.

Erhebe Dich also, unbesiegbarer Prinz,
und stehe dem Gottesvolk gegen den Ansturm der bösen Geister bei! Gib Du ihm den Sieg!
Die heilige Kirche verehrt Dich als ihren Hüter und Beschützer.
Du bist ihr Ruhm, weil Du sie gegen die bösen Mächte der Erde und Unterwelt verteidigst.
Dir hat der Herr die Seelen der Menschen anvertraut,
um sie in die himmlische Glückseligkeit zu geleiten.

Bitte inständig den Gott des Friedens,
Er möge den Satan unter unseren Füßen zermalmen,
damit er die Menschen nicht länger gefangen halten und der Kirche schaden könne!
Bringe Du unsere Bitten vor das Angesicht des Allerhöchsten,
lass sie zur Aussöhnung mit der Gnade und dem Erbarmen des Herrn kommen, 
während Du den Drachen ergreifst,
die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist,
und ihn gefesselt in den Abgrund stürzt und bindest,
damit er die Völker nicht mehr verführe.
Amen.